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Hallo,
wenn man noch jünger ist, braucht man sicher Hilfe eines Klavierlehrers, und wenn es nur ein paar Tipps sind.
Ich übe mir in letzter Zeit immer wieder neue Stücke aus meiner reichhaltigen Klassikliteratur ein. Das geht aber nur langsam voran und auch nur, weil ich in der Jugend einen guten Klavierlehrer hatte, der schon frühzeitig daran gedacht hatte, 4-händig vom Blatt mit mir häufig zu spielen, was mir nun im Alter immer noch hilft. Wenn man im Laufe der Jahre die Anzahl der Stücke von in Frage kommenden Komponisten durch häufigeres Hören erweitert hat, dann entwickelt sich wohl von alleine ein Wunschzettel von Stücken, die man üben möchte. Bei der Auswahl helfen könnte sicher, z.B. bei Chopin, die Noten der Nocturnes insgesamt oder die Walzer, Balladen usw. als Gesamtausgabe zu nutzen, um zunächst nach dem Notenbild die Spielbarkeit zu testen. Das würde sicher auch für die Beethoven Sonaten und Klavierstücke oder auch Schubert Sonaten und Impromptus gelten. Es gibt ja so viele auch Einzelstücke von anderen Komponisten, die sich lohnen, daß man sie einmal spielt. Wenn Mondscheinsonate und Pathetique schon gut gespielt wurden, ist doch ein gewisses Rüstzeug vorhanden.
Mein Vorschlag daher: Viel Klavierstücke anhören und dann einfach probieren. Wenn dann Hilfe gebraucht wird, kann man ja immer noch Klavierlehrer fragen, ob mal eine Hilfe gegeben werden könnte, wenn man ansonsten nicht die geregelte Zeit zum Unterricht aufbringen möchte oder die Kosten scheut.
Viel Spaß beim Erkunden neuer Stücke
Gruß Hartwig
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