Haltbarkeit bzw. Lebensdauer von Tubes in Pre-Amps - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 27.04.2010 16:04 
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Trusted Junior

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Beiträge: 165
Hallo!

Sagt mal: Hat jemand von euch Erfahrungen oder eine Idee, wie lange Röhren in den Preamps (bei "normaler" und sachgemäßer Nutzung!) halten?

Sinkt die Lebensdauer lediglich bei Benutzung, oder bereits durch permanentes "On" der Geräte??

Danke und Gruß
Mike

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BeitragVerfasst: 27.04.2010 16:33 
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Profi-Mucker
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Kann jetzt nicht sagen, wie lange Tubes halten, aber "On" ist auf Dauer mit Sicherheit besser für Geräte. Durch ständiges Aufwärmen und Abkühlen sinkt die Lebensdauer elektronischer Bauteile. Große Studios lassen deshalb ihre Mischpulte und andere Gerätschaften ständig an, um eben eine möglichst konstante Temperatur zu halten. zwinkernd

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BeitragVerfasst: 28.04.2010 13:09 
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Profi-Mucker
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Muebli hat geschrieben:...Große Studios lassen deshalb ihre Mischpulte und andere Gerätschaften ständig an, um eben eine möglichst konstante Temperatur zu halten. zwinkernd

Das stimmt, nur stellt sich hier die Frage - ob sich das dauerhaft eingeschaltet lassen auf den Verschleiß bezieht. Ich würde eher sagen - professionelle HighEnd Studios lassen die Geräte immer an, da man sich dadurch Aufwärmzeiten erspart und die analoge Technik ständig eine identische Temperatur aufweist (Thema Klangverfärbungen). In einer rein digitalen Umgebung spielen diese Aspekte ohnehin keine Rolle mehr.

htp_big_M

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BeitragVerfasst: 28.04.2010 19:33 
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Profi-Mucker
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Mit Verschleiss hat das definitv auch was zu tun, Aufwärmzeit mag sein, ja.
Jedenfalls, erzählte mir der Studiobetreiber, in dem ich mal war, dass sein analogen Pult eben aus diesem Grund nur einmal im Jahr zur Wartung abgestellt wird. kool

--> siehe Materialermüdung

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BeitragVerfasst: 28.04.2010 20:45 
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Profi-Mucker
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Registriert: 11.08.2006 21:09
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Muebli hat geschrieben:...erzählte mir der Studiobetreiber, in dem ich mal war...
geschockt
OK, aber was hat Deine sexuelle Orientierung/Erlebnis mit Musik zu tun.... ???? Mr Green
Oder meintest Du " ...erzählte mir der Studiobetriebr, in dessen Studio ich mal war...." ? breit grinsend


Beste Grüße
htp_big_M

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BeitragVerfasst: 28.04.2010 20:58 
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Profi-Mucker
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Registriert: 13.07.2007 09:17
Beiträge: 1802
Wohnort: Wien
htp_big_M hat geschrieben:
Muebli hat geschrieben:...erzählte mir der Studiobetreiber, in dem ich mal war...
geschockt
OK, aber was hat Deine sexuelle Orientierung/Erlebnis mit Musik zu tun.... ???? Mr Green
Oder meintest Du " ...erzählte mir der Studiobetriebr, in dessen Studio ich mal war...." ? breit grinsend


Beste Grüße
htp_big_M



Mr Green Mr Green Mr Green *haha* Ich dachte, dass es keiner merken würde breit grinsend

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BeitragVerfasst: 29.04.2010 12:06 
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Trusted Junior

Registriert: 02.01.2008 10:47
Beiträge: 165
breit grinsend

So Jungs - genug geblödelt, wollte nichts über eure sexuellen Neigungen und Vorlieben wissen, btt:

Natürlich spielt das in einem REIN DIGITALEN Umfeld keine Geige - aber bei uns stehen eben auch einige (und künftig noch mehr) analoge Outboard-Geräte mit Tubes 'rum.

Naja - und wenn Kunden oder Gäste in's Studio kommen, dann macht sich das optisch ja schließlich auch ganz gut, wenn die Geräte auf "On" sind.
zwinkernd

Und auch wegen der Aufwärmzeiten ist es vielleicht sinnvoll, die Geräte dauerhaft (oder einfach immer mit dem gesamten Equipment über den zentralen Power-On-Schalter) eingeschaltet zu lassen.

Und das war ja eben meine Frage:
Längere Laufzeiten durch öfter und länger "On" = Kürze Röhren-Lebensdauer auch bei Nichtbenutzung??

Gruß
Mike

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BeitragVerfasst: 29.04.2010 12:32 
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Trusted Junior

Registriert: 26.11.2009 19:25
Beiträge: 156
Wohnort: Großenkneten
breit grinsend
Über was beim Sex so geplaudert wird. tzztzztzzt

Ich würde die Geräte nur dann dauerhaft eingeschaltet lassen, wenn ich sie wenigstens fast täglich auch einsetzen würde.

Wird der Vorverstärker aber nur 1x die Woche gebraucht, würde ich ihn auch nur dann einschalten.

Häufiges an- und ausschalten ist für die Röhren ein grösseres Problem.

Gruß Matthias

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BeitragVerfasst: 05.05.2010 19:42 
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Zuschauer

Registriert: 05.05.2010 18:17
Beiträge: 17
Hallo,

ja hab jetzt zufällig Eure Beiträge gelesen die aber das Eigentliche Thema nicht ansprechen oder verfehlen oder nur am Rande vorkommen und bestimmt keiner möchte das er Zuhause seinen Röhrenamp auf Dauerzustand brennen lassen will...!?!?
Ja nun ich möchte jetzt keinem hier auf dem Schlips treten..!?!?!
Ich denke mal das der gute Mann damit Otto Normalverbraucher meinte Smile
Ansonsten sollte ich hier was mißverstanden haben dann Bitte ich um Entschuldigung und möchte Euch meine Erfahrung dazu leutern unter anderem auch für Otto Normalverbraucher zwinkernd

Also ich könnnte und wollte auch nicht dass ich unten in meinem Proberaum meinen Röhrenamp auf Dauerzustand am Stromnetz lasse. Zum einen kostet das sehr viel Strom und zum anderen, da er ja nicht so oft bzw. nicht jeden Tag und auch nicht den ganzen Tag gespielt wird, an hohem Verschleiß und letztendlich soll der Gute ja nicht noch Abfackeln zwinkernd und möchte Euch meine Erfahrung nun hier erläutern:

Also ich hatte mal einen Mesa/Boogie der Rectifier-Serie, 100 Watt, Topteil und der hielt 1,5 Jahre und dann gingen die Lichter aus. Ich hab ja nu keine Ahnung von der Elektronik aber der Röhrenschrauber (TupAmpDoktor's in Worms) sagte mir, die müssten komplett erneuert werden. Die kosten beliefen sich damals auf ca 600 DM. Warum der so schell kaputt ging erläutere ich weiter unten! Desweiteren hatte ich noch einen Italienischen Amp (Röhre) mit 30 Watt. Der hielt allerdings einiges länger 3,5 Jahre da dieser nicht für Life Proben oder nur ganz wenig aber mehr für mein Studiogebrauch in anspruch genommen wurde.

Dann hatte ich noch einen Alten abgefahrenen Dynacord Reference 600, Vollröhren-Combo, 100 Watt, den hatte ich so ca. gut 5 Jahre gespielt aber auch zum größten teil nur Zuhause bevor die Röhren hinüber waren und teils für Proben genutzt...

Also es kommt immer darauf an unter welchen Voraussetzungen ihr den spielt. Ich bin Heavy Metaler und meine Amps waren immer der Band angepasst von der Lautstärke her und nicht umgekehrt. Somit musste ich immer früher oder später mit einem Kollaps meines Amps rechnen, weil ich es liebe sehr Laut zu spielen und das kennt jeder der in einer Metalband spielt zwinkernd
Mein Mesa war daher immer voll aufgedreht und klang absolut wahnsinn und hilt daher wohl auch nur die 1,5 Jahre....

Das Vorglühen etc. sollte immer ackribisch eingehalten werden. Bei Kurzanwendungen würde ich jedem empfehlen ne Halbe Stunde den Amp vorzuglühen und nicht nur die vom Hersteller angegebenen 5 Minuten - die bringen gar nichts...
Lautstärke, plötzlich wahnsinns hohe Ton Frequenzen und Pfeifen durch defekte Kabel oder was auch immer etc. machen den Amp nicht gleich kaputt aber auf Dauer - Kurz oder Lang werden das Eure Röhren nicht aushalten...!

Und der der genug Almosen hat kann ja seinen amp richtig gut laut spielen und immer voll aufgedreht lassen - muss aber auch mit den Konsquenzen rechnen das dann die Röhren nicht lange halten. .. zwinkernd

Mitlererweile habe ich mich mehr oder weniger den Transistor-Amps verschrieben. Die sind zumindest nicht so anfällig wie Voll-Röhrenamps und kosten bedeutend weniger. Und heutzutage mit dieser Hybrid und oder Valvetronix Technologie kann man bei weitem länger und vielleicht sogar noch bei verschiedenen dieser Amps bessere Sounds rausholen wie bei manchen Röhren - Amps zwinkernd

Bis auf weiteres..!
So long and be Cool

PS: meine Rechtschreibfehler einfach überfliegen Smile


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BeitragVerfasst: 06.05.2010 08:03 
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Trusted Junior

Registriert: 26.11.2009 19:25
Beiträge: 156
Wohnort: Großenkneten
Spacerocker,

mikezzz's Frage bezog sich auf Röhren in einem Preamp. Die kannst mit den Endstufenrähren in einem Gitarrenamp aber nicht vergleichen, weil die sogut wie keine Leistung produzieren.

Gruß Matthias

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