Ich denke, mgrie hat schon einmal die Frage gestellt, die die grundlegende Richtung vorgeben wird:
mgrie hat geschrieben:Willst du die Drums als Einzelspuren oder genügt da ein Stereo-Mix?
Die Antwort darauf entscheidet schon einmal darüber, ob Du ggf. den Ausgang (Stereo-Mix) Eures Proberaum-Pults aufnehmen wollt oder ob ein Interface mit entsprechend vielen Eingängen her muß, um im anderen Fall die vielen Einzelspuren zu liefern.
Für den einfachen Fall des Home-Studios wäre die Lösung mit der Aufnahme eines Stereo-Mix wohl die weniger aufwendige - sowohl was die Kosten angeht als ggf. auch den Aufwand beim Aufnehmen. Das Ganze hat natürlich den denkbaren Haken, daß Du an dem aufgenommenen Stereo-Mix nachträglich z.B. ein bestimmtes Tom ggf. nicht mehr gezielt etwas lauter od. leiser stellen kannst.
Wie wollt Ihr die Gitarren / Bass aufnehmen? Abnahme per Mikrophon oder D.I. und / oder über irgend welche Modelling-PODs o.Ä? Bei letzteren Möglichkeiten empfiehlt es sich, evtl. darauf zu achten, daß das Interface über einen Eingang mit hoher Eingangsimpedanz verfügt, um ggf. passive Tonabnehmer (aktive sind da nicht so kritisch) nicht zu belasten. Sonst gehen Euch allein beim Anschluß an den Wandler Klanganteile verloren, die Ihr nicht so leicht wieder herstellen könnt.
Als nächstes stellt sich die Frage, ob Ihr den Gesang direkt über das Interface aufnehmen oder ob Ihr ggf. noch einen Channel-Strip o.Ä. dazwischen schalten wollt. Wenn Ihr den Gesang direkt über das Interface aufnehmen wollt, sollte das Interface über einen oder mehrere Mikrophonvorverstärker verfügen. Diese sollten ggf. mit Phantomspeisung für Kondensatormikrophone aufwarten können, womit wir schon beim nächsten Punkt wären: für Gesangsaufnahmen empfiehlt es sich evtl. (ein) Kondensatormikrophon(e) zu verwenden. Wer schon einmal selbst den Unterschied zwischen einem typ. dynamischen Gesangsmikro (z.B. SM58 o.Ä.) und einem Kondensatormikro erlebt hat (das solltet Ihr ggf. 'mal selbst ausprobieren, läßt sich schwer beschreiben) kennt den Unterschied in der Auflösung.
Gruß -
der Fenderizer