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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Hagbard001
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Verfasst: 20.01.2006 16:09 |
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| Zuschauer |
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Registriert: 27.12.2005 12:41 Beiträge: 16 Wohnort: Löhne
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Mahlzeit,
ich brauche etwas Hilfe beim Abnehmen meines Drumsets. Ich nehme zur Zeit meine Toms mit Beyerdynamics Opus 67 Micros, die Snare mit einem Collins SD One und die Base mit einem Collins BD One ab. Mit dem Sound bin ich bis dahin auch sehr zufrieden. Nun kommt aber das Problem bei den Becken.(HiHat, Ride und Crashes) Ich habe versucht sie mit Overheads von Collins abzunehmen, aber da bekomme ich eben alle anderen Tonquellen wie Gitarren Bass und so so laut mit drauf das ich die Spuren nicht benützen kann. Ich habe noch folgende Micros zur Verfügung: 2XCollins TM One 2xCollins Overheads (weiss leider nicht welche, mit Phantomspeisung) 2xShure SM58 1xShure SM57 und nen paar Billigmics
Wie macht ihr das mit euren Becken wenn ihr alle Instrumente einzeln abnehmen wollt?
Gruss, Hagbard001
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Seven
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Verfasst: 21.01.2006 01:54 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 23.01.2005 17:28 Beiträge: 205
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Um eine gute Trennung zu erhalten brauchst du eine gute S/N Ratio. Soll heißen Signal/Noise Verhältnis. Das erhält man in erster Linie dadurch, dass man Mikros relativ nahe an die Schallquelle bringt. Um das Frequenzspektrum von Hihat/Ride/Splashes/Crashes/China besonders im oberen Frequenzbereich zu erfassen werden gerne Kondensatormikrofone eingesetzt, wobei Kleinmembrankondensatormikros weniger färben als ihren Kollegen mit den großen Membranen (teilweise wird die Färbung allerdings auch erwünscht). In der Regel positioniert man aber zwei Overheads über dem Set um das ganze Set zu erfassen und nicht explizit die Becken. Dabei kommen dann zwangsweise auch andere Sachen in die Kanäle wie Toms, Snare und wenn Gitarrenamps in der Nähe lauter brettern, dann sind diese darauf auch zu hören. Lösung wäre dann ein Mikro für jedes Becken und dieses relativ nahe am Becken positioniert. Was allerdings eine recht kostspielige Sache wird.
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Hagbard001
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Verfasst: 21.01.2006 12:04 |
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| Zuschauer |
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Registriert: 27.12.2005 12:41 Beiträge: 16 Wohnort: Löhne
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Hi Seven,
danke für die Antwort. Leider ist das S/N-Verhältnis genau das Problem. Da ich, wie wohl fast jeder Drummer, voll von den Verstärkern der anderen eingerahmt bin, hab ich schon alle möglichen Positionen für meine beiden Kondensator-Overheads ausprobiert. Die Dinger reagieren aber einfach zu empfindlich und es lässt sich kein richter Lautstärkenunterschied zwischen meinen Becken und den restlichen Instrumenten herstellen. Und da die anderen über die Overheads einfach fürchterlich klingen, versauen mir die beiden Overhead-Spuren einfach den Rest der Aufnahme. Gibt es nicht irgendwelche Tricks mit denen man die Overheads etwas gegen die anderen Instrumente abschirmen könnte? Wenn ich einzelne Overheads benützen könnte, wo sollte ich die an den Becken positionieren?
Gruss, Hagbard001
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BlackTriplet
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Verfasst: 21.01.2006 16:26 |
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| Zuschauer |
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Registriert: 11.12.2005 13:50 Beiträge: 18 Wohnort: Berlin
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Anstatt jedem einzelnem Becken ein eigenes Mikrofon zu geben, könnte man auch ein Mikrofon mit ausgesprochener Richtcharakteristik benutzen. Damit lassen sich dann 2 oder 3 nahe beieinander hängende Becken zusammenfassen. Die Vorteile sind eben dass die Mikros näher an den entsprechenden Becken sind und dass sie nicht soviel Lärm von den Seiten aufnehmen. Dürfte ein saubereres Signal liefern als die klassischen Overheads da gaanz weit oben. Denn bei denen werden ja seltsamerweise häufig Chormikros oder sowas in der Richtung benutzt, also welche mit Kugelcharakterstik oder Niere oder ähnliches. Eigentlich unverständlich, wenn man bedenkt, was da für Lärm auf der Bühne herrscht. Als kleiner Nachteil wäre zu nennen, dass die Becken ähnlich wie bei den Overheads dann nicht als einzelne Spuren verfügbar sind. Macht ja aber eigentlich nichts. Und zum Positionieren: Bei Mikros mir doller Richtcharakteristik hilft da nur Ausprobieren. Erst alleine, dann mit Band... Also erst rausfinden, wie du die Becken auch wirklich auf den Spuren hast und dann prüfen, ob trotzdem noch Lärm mit drauf ist. Ggf. die Bühnenaufstellung etwas ändern, die Monitore anders hinstellen/leiser drehen, auf In-Ear-Monitoring umsteigen, den Gitarristen zusammenschei*en für dem seine Lautstärke - viele Wege führen zum Ziel 
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Seven
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Verfasst: 22.01.2006 18:28 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 23.01.2005 17:28 Beiträge: 205
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Also ich spiele als Drummer seit 8 Jahren mit IEM und bestimmt nicht mehr ohne. Kugel hab ich als Overhead noch nie benutzt. Nieren schon eher oder meistens, Supernieren manchmal, Hypernieren nie. Ist sicherlich richtig der Gedankengang, aber viel helfen tuts net, wenn 2 Meter weiter ein dickes Fullstack brät.
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Dave
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Verfasst: 23.01.2006 16:45 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Geht es denn überhaupt um Live-Abnahme?
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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Hagbard001
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Verfasst: 23.01.2006 21:47 |
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| Zuschauer |
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Registriert: 27.12.2005 12:41 Beiträge: 16 Wohnort: Löhne
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Hi Dave,
nein es geht mir nicht um die Live-Abnahme auf der Bühne sondern um das Recording. Live-Abnahme nur um eine vernünftige Schmutzspur hinzubekommen an der sich alle orientieren können. Mit den anderen Instrumenten ist auch nicht die, wie üblich, zu lauten Fullstacks unserer Saitenfraktion gemeint sondern die Drums an sich. Wenn ich meine Becken mit Overheads abnehmen will hab ich halt anstatt 2 saubere Beckenspuren 2 Spuren auf denen das ganze Set zu hören ist.
Gruss, Hagbard001
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Carsten
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Verfasst: 24.01.2006 10:25 |
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| Zuschauer |
Registriert: 16.01.2006 13:32 Beiträge: 16
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Wenn Du Recording meinst, ist das doch normal. Ich habe noch nicht das wirkliche Problem verstanden. Viele nehmen im Studio das Set nur mit 3 Mikros ab: 2 OHs M-S für das komplette Set und dann noch ein Mikro für die Bass Drum. Eventuell noch ein phasengedrehtes von unten an den Teppich der Snare.
Wenn Du explizit einzelne Spuren haben willst, musst Du bei den Drums einzeln abnehmen und mit Noise-Gates (Sidechain mit einstellbarer Frequenz) ducken. Becken entweder im zweiten Take einspielen oder auch dort mit Noise-Gates probieren. Von Countryman (?) gab es mal ein Mikro, das man von unten an den Galgen, bzw. die direkte Aufnahme des Beckens (ich weiß nicht so recht, wie das heißt) geclipst hat. Sollte dann einen guten Pegel geben, aber ich weiß nicht, ob das dann auch noch nach Becken klingt.
So, vielleicht hilft Dir ja ein Tipp weiter, Carsten
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Dave
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Verfasst: 24.01.2006 14:44 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Schonmal probiert, die Becken einfach höher zu hängen?
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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