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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 27.01.2012 20:05 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger htp_big_M hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben: > > 1.) Es wird Dir mitgeteilt, daß Du einen Auftritt hast und Dir ein Flyer gegeben mit "da steht alles d'rauf". > Genau hier fängt man an sich selber zu fragen wer solch einen Schwachsinn verzapft... Flyer drucken - ohne Künstlervereinbarung, > ohne Terminabsprache oder irgendwelche Klärung im Vorfeld??
In dieser Form ist mir das vorher auch noch nicht untergekommen. Wie gesagt: Man lernt nie aus. htp_big_M hat geschrieben: > Das hat mit einer Plattenfirma nichts zu tun. Das kann ich auch - übrigens bei mir tritt Metallica auf !!!
? Vermutlich meinst Du das ironisch. htp_big_M hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben:...An welcher Stelle genau hättest Du was anders gemacht? > Wie schon kommentiert - bei Punkt 1.
Naja, Du hast halt mehr Erfahrung als ich. Außerdem ist das auch eine Abwägensfrage: Will man spielen oder nicht? htp_big_M hat geschrieben: > Aber mal ganz ehrlich? - Eigentlich schon vor vielen Monaten, spätestens als es > an's Geldausgeben für irgendwelche Musiker ging. Das hätte ich schon nicht gemacht...
Dann wäre nichtmal der erste Auftritt zustande gekommen. Dann hätte ich mich allerdings geärgert und mich gefragt, warum ich nicht aufgetreten bin. Weißt Du, es ist ja so, daß ich irgendwas erreichen will. Mein Job ist zwar, wo ich Geld verdiene, aber mein Lebenszweck ist er sicher nicht. Der ist eindeutig bei meiner Band. Das mußt Du auch berücksichtigen. htp_big_M hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben:... htp_big_M hat geschrieben: > > > Bis zu dem Abend, wo man in leeren Räumen und vor verschlossenen Türen steht, > > > hätte ich es gar nicht erst kommen lassen. Da wäre ich gar nicht erst hingefahren. > > Das siehst Du doch erst vor Ort... > Nö - wenn mich jemand so dreist verarschen will, merke ich das recht früh.
Ich gehe nicht davon aus, daß mich da jemand verarschen wollte. Das hätte ja überhaupt keinen Sinn, da fehlt doch jegliches Motiv dafür. Gerhard
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 27.01.2012 21:24 |
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Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger htp_big_M hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben: > >..Der im Saal vorhandene CD-Player wurde von einem der Zuschauer bedient, > wobei ihm meine Bekannte, deren Mann den Auftritt filmte, half. (Ich war davon ausgegangen,.... > .......... und blupp und bläh und.....und..und. > > Das sind Ausreden - die will keiner hören, und Deine Zuschauer interessiert es nicht.
Das sind keine Ausreden, sondern Fakten. Es war so und nicht anders. Es war nicht so geplant. htp_big_M hat geschrieben: > Und so Sätze wie "....und wenn der Alice Cooper kommt... " - kann sich ebenfalls jeder sparen.
Das finde ich auch. Nur werde ich in meiner Gegend immer wieder mit diesem (von verschiedenen Veranstaltern gesagten) Ausspruch konfrontiert. Und auch die Bands, die hier spielen wollen. Verhandeln geht da nicht, weil die Veranstalter zu hart sind. Zu diesem Punkt habe ich mehrmals was im Usenet gepostet. Hier findet man eine entsprechende Diskussion (Hauptthema war dort allerdings die Frage, was man macht, wenn man Musik eines Dritten auf seiner eigenen CD covern will und die GEMA den Rechteinhaber der Lieder nicht kennt, weil die Bands seinerzeit ihre Lieder und CDs nicht bei der GEMA angemeldet haben; das Ursprungsposting bezog sich auf Lieder, die seinerzeit für den Heimcomputer Commodore C=64 komponiert wurden.): http://www.musik-news.org/post/44620/Re ... Ccken.htmlDort habe ich mich dann ab 7. Dezember 2005 20:56 Uhr der Diskussion angeschlossen. Meine Postings beginnen dort relativ weit unten. htp_big_M hat geschrieben: > Bei Deinen Locations handelt es sich (wie Du beschreibst) eher um mittelalterliche Dorfkneipen, deren Betreiber > irgendwelche abgehalfterten Fluffis zu sein scheinen, die weder Geschäftssinn - noch Organisationstalent besitzen.
Damit könntest Du recht haben. Es handelt sich bei uns dabei um Wirten in meiner Gegend (Tullnerfeld), die eine Bühne in ihrer Lokalität haben. Meist wird das hier so gehandhabt, daß nicht der Wirt Veranstalter ist, sondern die Band des jeweiligen Abends. Die zahlt was für die Benützung der vorhandenen Musikanlage und bekommt dafür den Eintritt. Jedoch ist das ein schlechtes Geschäft für die Bands, weil sie ja als Veranstalter selber die Steuern und Abgaben zahlen müssen. Letztlich zahlen die meisten Bands bei ihren Auftritten hier saftig drauf. Ich habe da eh schon bis zur Vergasung mit den hiesigen Wirten debattiert, weil ich gerne bessere Bands hier in meiner Gegend sehen möchte. Hier treten in der Regel "Hm-Naja-Bands" (wenn Du verstehst, was ich meine) auf. Ich habe ja verschiedenen guten Wiener Bands von den hiesigen Locations (die ja per se nicht so schlecht wären, also die technische Ausrüstung meine ich) erzählt, aber Auftritte dieser Bands kamen da nicht zustande, weil den Wiener Bands die Konditionen der hiesigen Wirten zu schlecht sind und die Wirten keinen Millimeter von ihren Konditionen abgehen. Da wird den Bands von einem Wirten entgegengeschleudert, daß auch NEW MODEL ARMY bei ihm gespielt haben und daß die genauso gezahlt haben, daß sie hier spielen durften. (Wobei ich dazu sagen muß, daß letztgemeinte Location schon seit Jahrzehnten am Konkurs herumgrundelt. Es gibt dort kaum Gäste, weil die Location mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen ist. Und die Bands, die dort auftreten, sind meistens auch nicht gerade das Wahre.) htp_big_M hat geschrieben: > Die könnten Alice Cooper gar nicht bezahlen und der würde nicht einmal anreisen, > wenn man ihm die Location schenkt.
Ich befürchte, daß in meiner Gegend der Alice Cooper dem Durchschnittspublikum gar nicht bekannt ist. htp_big_M hat geschrieben: > Ich hoffe für Dich, das Du irgendwann dazulernst und aufwachst. Nichts ist schlimmer, als irgendwann festzustellen > das die eigene Lebenszeit abläuft, und man die vergangenen Jahre oder Jahrzehnte in falsche Vorstellungen und unerfüllbare Hoffnungen > investiert hat.
Das wäre der Fall, wenn ich keine Musik machen würde. htp_big_M hat geschrieben: > Du solltest Dir ein festes Ziel definieren und dazu eine Frist setzen (z.B. 800 verkaufte CDs oder 10 feste Auftritte > mit Bezahlung...Zeitraum nächsten 3Monate), einen Termin an dem Du Dein Ziel erreicht haben willst. Wenn Du > mindestens 50% schaffst - setze Dir eine erneute Frist, wenn nicht - lasse es bleiben.
Das sind aber Sachen, auf die ich nur bedingt einen Einfluß habe. Außerdem: Wenn man ein Ziel nicht erreicht, dann muß man sich anschauen, warum es nicht funktioniert hat und was man machen muß, damit es funktioniert. Gerhard
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 28.01.2012 14:44 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger Tommok hat geschrieben: > Da ist htp zuzustimmen. Das CD-Deseaster passiert Dir ja auch nicht zum ersten Mal.
Naja, wirkliche Probleme mit der CD hat's vorher nicht gegeben. Hier wurde mir ja (als die CD noch nicht fertigwar) der Rat gegeben, mit meiner CD in Discos zu gehen, damit die CD dort gespielt wird, um die Reaktion des Publikums zu testen. Das Ergebnis dieser Versuche war, daß in der einen Disco praktisch keine Gäste waren und mich der Türsteher der Tullner Disco nicht reingelassen hatte. In ein, zwei anderen Lokalen konnten (oder wollten) sie die CD nicht spielen, weil die dort gar keinen CD-Player haben, sondern die Musik von Laptops (oder so) kommt. Tommok hat geschrieben: > Dann lieber einen IPod mitbringen mit ein paar Adaptern für jede denkbare Konfiguration, > Netzkabel nicht vergessen, das kannst Du auch auf dem Fahrrad transportieren, Deinen Laptop auch.
IPod habe ich keinen, und ich kenne auch keinen, der einen hat. Beim Laptop ist halt wieder die Frage der Anschlußmöglichkeiten. Leider war bei meinem Laptop keine Anleitung dabei - er hat links drei Anschlüsse, die Klinkenstecker sein dürften, aber da steht nicht drauf, wofür die gehören. Da muß ich mal herumprobieren. Tommok hat geschrieben: > Und wenn Du in einer Location auftreten sollst, in der sich niemand um irgend etwas kümmert > (was vorher bekannt ist) und Du willst den Auftritt (warum auch immer) nicht absagen, dann musst Du ihn halt selbst organisieren!
Das ist halt ein bißchen schwierig, wenn ich da alleine bin und sich eventuelle Mitarbeiter jeden Handgriff bezahlen lassen. Tommok hat geschrieben: > Selbst Werbung machen, Leute für den Einlass mitbringen, Eintrittskarten verkaufen oder am Eingang kassieren, > Stühle selbst hinstellen oder jemanden buchen der das macht, und dann mit einem richtig gut geplanten Programm dort aufschlagen.
Werbung habe ich dergestalt gemacht, daß ich e-Mails an alle mir bekannte Leute gesendet habe. Ob die Veranstaltung Eintritt kostet, wußte ich nicht, weil am Flyer nichts stand. Ich habe aber dann keinen Eintritt verlangt, es gab dort ja auch keine Kassa. Eine Woche nach der Veranstaltung habe ich in Tulln gefragt, warum die Leute nicht gekommen sind, wo doch eh der Eintritt frei ist. Da sagten mir die Tullner, daß die Fahrkarte nach Wien über 14 Euro kostet, und soviel Geld haben sie nicht, also konnten sie notgedrungen nicht kommen. Tommok hat geschrieben: > Natürlich musst Du dafür mehrmals vorher hinfahren, und Du kannst es insgesamt nicht alleine machen, > sondern brauchst ein paar Leute, die Dir helfen.
Offenbar ist die Location dort nur dann aufgesperrt, wenn dort was ist. Das ist so ähnlich wie bei jenen Tullner Locations, die der Stadtgemeinde gehören. Da ist auch niemand vor Ort, und man holt sich den Schlüssel im Rathaus. Was dann dort ist, sieht man erst, wenn man zur Veranstaltung kommt. (Es sei denn, man kennt den Saal vorher schon.) Aber sich den Schlüssel vorher holen, nur um sich den Saal anzuschauen, geht da nicht. Zumindest bei uns am Land nicht. Tommok hat geschrieben: > Dass Locations keine Bands mit Managern akzeptieren, höre ich zum ersten Mal.
Ich vermute, daß die Wirten deshalb keine Manager wollen, weil die könnten ja versuchen, ihnen irgendwelche vom Manager diktierten Auftrittsverträge zu geben, und sowas akzeptieren die Wirten bei uns am Land prinzipiell nicht - die wollen, daß die Bands nach der Pfeife der Wirten tanzen. Eine Band, die das nicht akzeptiert, kann gleich zu Hause bleiben. (O-Ton verschiedener hiesiger Veranstalter.) Klar spielt bei denen nicht der Alice Cooper. Da spielen dann Bands wie TIMOTHY'S GARDEN oder SLEEZE THE BLUEBOTTLE oder ZORN oder KOKUMA oder DAS HAWAII oder NO HEAD ON MY SHOULDERS oder DEAD FISH ON RISE oder V8 oder THE GOGETS. (Ich will damit nichts gegen diese Bands sagen, aber die sind halt eben weniger bekannt.) Die einzige Tullner Band, die in Wien bekannt ist, sind die SCHMOCK, aber die spielen nie in Tulln. Tommok hat geschrieben: > Die Locations, die keine professionelle Organisation wünschen, sind dann allerdings auch nicht diejenigen, > die Dich und Deine (dann ja wohl irgendwann mal fertiggestellte) CD auch nur einen einzigen Schritt weiter nach vorne bringen.
Das sind aber die einzigen Locations in meiner Gegend. (Sieht man mal von der Donaubühne ab, aber die ist für die Touristen.) Vor längerer Zeit habe ich hier geschrieben, daß im Buch "Live is life" (das sich an Bands richtet) von der Elke Fleing drinsteht: "There is no better turf than the home turf." Gemeint ist damit, daß eine Band zuerst dort, wo sie ist, bekannt werden soll - wenn sie es zuhause nicht schafft, dann schafft sie es nirgendwo. In dem Buch steht auch, daß dann auch die ganzen Freunde, Onkeln und Tanten kommen. Darüber habe ich damals hier diskutiert, und da meintet Ihr, daß diese Aussage richtig ist. Ich wandte ein, daß mir die Claudia K. gesagt hatte, daß es in der Gegend, wo sie aufgewachsen ist, keine Auftrittsmöglichkeiten für Rock-, Pop- oder Jazzbands gab; zwar gab es genug schöne und dafür geeignete Gemeindesäle, aber die bekam man nicht, weil die Gemeinden zu konservativ dazu waren - diese Säle stehen die meiste Zeit im Jahr leer, werden aber nur für Marschmusik und volkstümliche Musik hergegeben - letztlich war diese Situation der Grund, warum die Claudia K. dann nach Wien gezogen ist; sie meinte, man soll das Land links liegen lassen, wenn die Behörden zu dumm sind und Konzerte verbieten, "weil da könnte ja jemand mit Rauschgift handeln". Ja - bei uns gibt es außer derartigen Gemeindesälen (mit Rock- und Popmusikverbot) eben nur solche Locations, wo der Wirt sich als Zampano aufspielt. (Außer der Kunstwerkstatt, aber der werden hinten und vorne Probleme gemacht.) Daher nun meine Frage: Stimmt der Satz, daß man zuerst dort, wo man lebt, anfangen soll oder stimmt dieser Satz nicht? Das Buch "Live is life" von der Elke Fleing habe ich damals auch Tullner Musikern gezeigt. Da sagte mir einer: "Vergiß, was in dem Buch steht, das ist nicht für Tulln geschrieben. Die Autorin kann gar nicht wissen, wie es in Tulln musikalisch zugeht." In diesem Buch steht auch, wenn eine Band den doppelten Eintritt verlangt, dann kommt auch doppelt soviel in der Kasse. Jedoch ist hier in Tullnerfeld bekannt: "Doppelter Eintritt ---> ein Viertel der Gäste." Tommok hat geschrieben: > Du solltest aufhören, Deine Zeit, Deine Energie und Dein Geld in solche sinn- und zwecklosen "Events" zu stecken > und lieber versuchen, wirklich zugkräftige Auftritte zu bekommen, sie notfalls selbst organisieren (s.o.).
Das habe ich früher (bevor es HELMI'S NIGHTMARE gab) ein paarmal gemacht. Mir wurden hinten und vorne Probleme gemacht. So wurde mir zur Auflage gemacht, einen Verein zu gründen, denn nur dann bekomme ich den Minoritenkeller für eine Veranstaltung - leider wurde dann doch nichts draus, weil mir jemand anderer den Saal weggeschnappt hatte, obwohl die Werbung bereits lief. (Beim Minoritenkeller ist es so, daß man den Saal erst drei Tage vor der Veranstaltung fix hat - die Stadtgemeinde unterschreibt den Mietvertrag nicht früher, weil ja später jemand daherkommen könnte, der bei der Saalvergabe bevorzugt wird; genau das wurde bei mir damals relevant. Verhandeln bezüglich dieser Praktik ist nicht möglich - wer das nicht akzeptiert, der bekommt den Saal nicht.) Tommok hat geschrieben: > Die Vergleiche mit AC/DC, Alice Cooper und den Toten Hosen bringen Dich insgesamt nicht weiter. Die haben alle > professionelle Management-Abteilungen, Du hast bisher nur eine höchst merkwürdige "Plattenfirma" und einen "Musiker", der Dich in erster > Linie Geld kostet.
Aber wie war das, als die angefangen haben? Da werden die wohl in derselben Situation gestanden sein. Tommok hat geschrieben: > Im Moment ist das was Du machst in überhaupt keiner Weise mit den oben genannten Weltstars zu vergleichen, > weder qualitativ noch organisatorisch noch kommerziell, insofern nützen Dir diese Vergleiche gar nichts.
Ich vermute mal, daß diese Bands in ihrer Anfangszeit vor ähnlichen Problemen gestanden sind. Ich habe ja mit vielen der hiesigen Bands gesprochen, die auch über die bestehende Situation jammern, aber nichts daran ändern können. Diese Bands lösen sich dann recht schnell wieder auf, weil die Musiker das Interesse an der Musik verlieren oder weil sie kein Geld mehr haben, ihre Auftritte zu bezahlen und dann eben nicht mehr auftreten können. Viele Bands zerbrechen hier an finanziellen Streitereien. Ich bin halt etwas zäher als die meisten der hiesigen Musiker... Oft habe ich mit dem Helmut Bibl (das ist der Gitarrist von DRAHDIWABERL) diskutiert. Er sagte mir damals, ich soll mich nicht nach unten orientieren (also an den Tullnerfelder Bands), sondern nach oben, also nach Leuten, die es geschafft haben. Er sagte mir sinngemäß, seine Vorbilder holt man sich nicht aus der Gosse. Naja, und hier kriege ich das genaue Gegenteil zu hören. Nämlich, daß ich mich nicht nach oben orientieren soll. Tommok hat geschrieben: > Der Tipp von htp ist gut. Setze Dir ein konkretes Ziel für die nächsten 3 Monate, und dann stecke all Deine Energie > in Aktionen, die Dich wirklich stringent und effektiv diesem Ziel näher bringen.
Da stellt sich die Frage, welche Aktionen das sein könnten. Ich könnte ja aber mal an solche Bands wie DIE TOTEN HOSEN, DIE ÄRZTE mailen und diese fragen, was sie dazu meinen. (Die Frage ist natürlich, ob sie mir überhaupt antworten würden.) Gerhard
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htp_big_M
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Verfasst: 28.01.2012 16:29 |
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| Profi-Mucker |
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Registriert: 11.08.2006 21:09 Beiträge: 1325 Wohnort: NRW (Niederrhein)
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Gerhard Eichberger hat geschrieben:...Aber wie war das, als die angefangen haben? Da werden die wohl in derselben Situation gestanden sein...
Eben nicht !!! Was Du versuchst ist als querschnittsgelähmter, dem man beide Arme amputiert hat, den IronMan zu gewinnen. Du kannst weder Dich, noch die heutige Zeit mit den 80er oder 90er Rockgrößen vergleichen. Ein guter Künstler, der irgendwann groß werden kann, benötigt heutzutage nur sein Instrument (z.B. seine Stimme), ein Handy mit Kamera oder eine billige Videokamera und einen PC mit Internetzugang. Ist sein Song gut, ergibt sich der Rest von selber - und er bekommt Geld für seine Auftritte. Wenn jemand von mir verlangt für einen Gig zu zahlen, bin ich entweder soo grottenschlecht, das man es als Schadensersatzforderung ansehen kann oder man sollte es als nichtsnutzige Abzocke sehen und sich in beiden Fällen vom Auftritt distanzieren. Dann jammerst Du über Dein Fahrrad, und irgendwelches nach unten orientieren / Gosse..blupp bliup... gleichzeitig ballerst Du Unsummen in irgendeine Ladenhüter-CD-Produktion, Mietmusiker und irgenndwelche Verpflegung der selbigen, da solltest Du Dir mal nen Kopf drüber machen. Für das Geld kaufen andere sich einen Gebrauchtwagen und bauen ein Homestudio auf. Htp_big_M
_________________ Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren. VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatraPLEASE Register - and give me YOUR vote >> http://www.uptrax.com/henkdelatra 
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 28.01.2012 17:39 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger Auf meine Frage: > Aber mal die Frage: > Ist Euch Derlei schon mal untergekommen? > Wie oft passiert sowas?Tommok hat geschrieben: > Gerhard, > > so etwas passiert NIE.
Offensichtlich doch. Tommok hat geschrieben: > Dein Kollege hat ganz recht: wenn Du einen Auftritt spielen sollst, wird erst über den Termin geredet, > dann über die Gage, dann über die näheren Details. Alles andere würde ich nie und nimmer mitmachen.
Da frage ich mich: Wieso funktioniert das bei ihm und bei mir und den Tullnerfelder Bands nicht? Tommok hat geschrieben: > Solche Katastrophen sind sonst vorprogrammiert, und die bringen Dich nicht weiter. > "Spielen um jeden Preis" ist eben nicht vernünftig, und einen Auftritt promoten, ohne mit dem Künstler überhaupt gesprochen zu haben > ist ein unfassbares Geschäftsgebaren, bei dem man auch nach der Seriosität der Plattenfirma fragen muss.
Letzteres hat mich auch verwundert. Ich weiß, daß in Managementverträgen oft drinsteht, daß sich der Manager mit Veranstaltern für die Band verbindliche Auftrittstermine ausmachen kann, ohne die Band fragen zu müssen. In diesen Verträgen steht dann allerdings oft auch drinnen, daß die Band nicht selber oder über Dritte Auftritte erhalten darf. Dazu gibt es ja viele Musterverträge, beispielsweise den da: http://www.musicaustria.at/sites/defaul ... ertrag.pdfGenau dazu sagt der Kurt Radowisch, daß er so einen Vertrag nie unterschreiben würde. Gerhard
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 28.01.2012 17:53 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger htp_big_M hat geschrieben: > @Gerhard: WACH AUF - was Du da schreibst ist toll, und mittlerweile können wir aus diesem Thema > hier auf 2Sound ein Drehbuch für einen Fernseh-Mehrteiler erstellen - ABER ALLES SIND AUSREDEN & AUSFLÜCHTE !!
Die Idee, ein Drehbuch aus meinen Erlebnissen zu schreiben wurde mir vor Jahren schon in at.gesellschaft.recht gegeben, dort allerdings im Zusammenhang zu meinen (Rechts-)Problemen mit der Frau, mit der ich um die Häuser gezogen bin. htp_big_M hat geschrieben: > Nimm es mir bitte nicht böse, aber Du kannst nicht singen, bist textschwach, in keinerster Weise takttechnisch > begabt (unrythmisch), leichtgläubig, ein Tagträumer der von der heilen Förderer-Welt fantasiert, realitätsfremd (Vergleiche zu Weltstars..) und > beratungsresistent bis zum weissnichtmehr (ein netter Sturkopf). NICHTS aber auch GAR NICHTS will Dir so richtig gelingen - aber Schuld haben > immer die Anderen, was ja gar nicht sein kann, da Du ja auf niemanden hören willst - schon gar nicht wenn er es ohne Hintergedanken oder > Verdienstabsichten einfach nur gut mit Dir meint.
Es ist ja nicht so, daß ich prinzipiell keinen Rat annehme. Nur muß ich eben schauen, wie ich das alles am besten (= für mich am günstigsten) mache. Dabei muß ich einerseits auf meine Fähigkeiten und Möglichkeiten, andererseits aber auch auf die von außen kommenden Gegebenheiten (an denen sich schwer was ändern läßt - so läßt sich ein harter Tullnerfelder Veranstalter sicher nicht zu anderen Konditionen erweichen) Rücksicht nehmen. Und natürlich darauf, was ich selber will: Ich will eben mit meiner eigenen Band (derzeit habe ich keine Musiker) auf der Bühne stehen und meine Texte musikalisch rüberbringen. Und meine Diskussion hier (und auch in der Blackbox) betrifft eben dieses Thema. Wobei es natürlich auch um Gesangsfragen geht, was hier ja eigentlich das Thema wäre. Gerhard
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Tommok
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Verfasst: 28.01.2012 18:13 |
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| Moderator |
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Registriert: 14.11.2005 18:18 Beiträge: 1657 Wohnort: Hamburg
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Gerhard, ich verstehe es doch richtig, dass Du mittlerweile gar nicht mehr singst, sondern nur noch Texte vorliest, oder?
Du verwechselst vieles. Wenn Dir jemand sagt, man solle sich nicht "nach unten orientieren", heißt das, das man nicht die gleichen Fehler machen soll, wie viele erfolglose Bands (Du hast je zahlreiche genannt). Allerdings machst Du genau deren Fehler (miserable Organisation, schlechte oder keine Werbung, vermutlich mindere musikalische Qualität).
Wenn Dir jemand (ich) sagt, Du sollst Dich nicht "nach oben orientieren", heißt das, dass Du Deine Misserfolge nicht ständig dadurch (vor Dir selbst) entschuldigen sollst, dass Du feststellst, dem Megastar X wäre an Deiner Stelle vermutlich das gleiche passiert, bzw. die meisten Megastars hätten zu Beginn wohl mit ähnlichen Problemen gekämpft wie Du jetzt.
Das haben sie eben NICHT, wie htp schon schrieb. Erstens ist die Situation jetzt anders als in den 80ern, zweitens waren all diese Bands von Anfang an sehr stringent und effektiv organisiert, drittens hatten sie eine gewisse oder auch eine große musikalische Qualität, und zwar gleich von Anfang an, jedenfalls von dem Moment an, wo sie berühmt wurden. Das bedeutet für Dich, dass Du Dich eben DOCH an ihnen orientieren sollst, wenn es um gutes Management, gute Vermarktung und gute Musik geht, aber es nützt Dir gar nichts, dass die Toten Hosen in Deiner Bude am Karlsplatz angeblich auch den Eingang nicht gefunden hätten. Da vergleichst Du Pferdeäpfel mit Glühbirnen.
Zu der Home-Location: wenn es in Deiner Gegend keine Auftrittsmöglichkeiten gibt, kannst Du dort auch keinerlei Karriere begründen. Dann musst Du den Umkreis Deiner Aktivitäten etwas weiter ziehen und schauen, welche vielversprechenden Locations es denn anderswo gibt.
Und anstatt Deinen umsonst angereisten Musikern eine Gage, die Reise und ihr Essen zu bezahlen, wäre das Geld besser in einen IPod oder in ein paar Adapterkabel für Deinen Laptop investiert.
Gerhard, dass Du alles mögliche nicht weißt (z.B. wie man Deinen Laptop an eine Anlage anschließt) und dass Du alles mögliche nicht kannst (Location finden, vorher den Saal besichtigen, ein Konzert überhaupt richtig "organisieren") ist einzig und allein DEIN PROBLEM, und Du musst endlich anfangen, es als PROBLEM zu verstehen und etwas dagegen zu tun. Ansonsten wird das nie etwas mit Deiner Gedicht-Vorleserkarriere.
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 28.01.2012 18:28 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger htp_big_M hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben: > >...Aber wie war das, als die angefangen haben? Da werden die wohl in derselben Situation gestanden > sein...
htp_big_M hat geschrieben: > Eben nicht !!! Was Du versuchst ist als querschnittsgelähmter, dem man beide Arme amputiert hat, den IronMan > zu gewinnen. Du kannst weder Dich, noch die heutige Zeit mit den 80er oder 90er Rockgrößen vergleichen. Ein guter Künstler, der irgendwann > groß werden kann, benötigt heutzutage nur sein Instrument (z.B. seine Stimme), ein Handy mit Kamera oder eine billige Videokamera und > einen PC mit Internetzugang. Ist sein Song gut, ergibt sich der Rest von selber - und er bekommt Geld für seine Auftritte.
Wenn das so wäre, dann wären die SPEED LIMIT (eine Band aus Linz) schon längst international bekannt. Sind sie aber nicht, obwohl sie eine gute Hardrockband sind. Siehe hier: http://www.speedlimitweb.com(Komisch, mit dem Internet-Explorer bekomme ich nur ein Menü weiß auf schwarz. Mit Google Chrome betrachtet, stehen etliche Informationen auf derselben Seite. Eigenartig...) htp_big_M hat geschrieben: > Wenn jemand von mir verlangt für einen Gig zu zahlen, bin ich entweder soo grottenschlecht, das man es als > Schadensersatzforderung ansehen kann oder man sollte es als nichtsnutzige Abzocke sehen und sich in beiden Fällen vom Auftritt distanzieren.
Die Tullner Band SQUIRTOPHOBIC - DIE ANGST VOR DER WEIBLICHEN EJAKULATION hat hauptsächlich als Vorgruppe zu bekannteren Bands gespielt und sich dabei finanziell ausgeblutet. Infos zu dieser Band siehe hier: http://www.myspace.com/squirtophobicDaß Vorgruppen für ihre Auftritte zahlen müssen, ist nicht so selten. Siehe dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorgruppehtp_big_M hat geschrieben: > Dann jammerst Du über Dein Fahrrad, und irgendwelches nach unten orientieren / Gosse..blupp bliup... > gleichzeitig ballerst Du Unsummen in irgendeine Ladenhüter-CD-Produktion, Mietmusiker und irgenndwelche Verpflegung der selbigen, > da solltest Du Dir mal nen Kopf drüber machen. Für das Geld kaufen andere sich einen Gebrauchtwagen und bauen ein Homestudio auf.
Naja, ich meine halt, daß es wichtig ist, einen Anfang zu machen. Dazu gehören Konzerte und ein Tonträger. Gerhard
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 28.01.2012 19:39 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger Tommok hat geschrieben: > Gerhard, ich verstehe es doch richtig, dass Du mittlerweile gar nicht mehr singst, sondern nur noch Texte vorliest, > oder?
Nein, das ist nicht so. Beim letzten Auftritt war das quasi eine Notlösung, weil mir alle Musiker abgesagt haben. Bis auf den Alexander Miksch, der den Abend mit seinen Liedern abwechslungsreicher gestaltet hatte. (Was mit dem Alexander Miksch zu proben, dazu fehlte die Zeit.) So soll es aber natürlich nicht sein! Tommok hat geschrieben: > Du verwechselst vieles. Wenn Dir jemand sagt, man solle sich nicht "nach unten orientieren", heißt das, das man > nicht die gleichen Fehler machen soll, wie viele erfolglose Bands (Du hast je zahlreiche genannt). Allerdings machst Du genau deren Fehler > (miserable Organisation, schlechte oder keine Werbung, vermutlich mindere musikalische Qualität).
Weil ich alleine das eben nicht machen kann, sondern ein ganzes Team brauche (das natürlich wieder Geld kostet). Tommok hat geschrieben: > Wenn Dir jemand (ich) sagt, Du sollst Dich nicht "nach oben orientieren", heißt das, dass Du Deine Misserfolge nicht > ständig dadurch (vor Dir selbst) entschuldigen sollst, dass Du feststellst, dem Megastar X wäre an Deiner Stelle vermutlich das gleiche passiert, > bzw. die meisten Megastars hätten zu Beginn wohl mit ähnlichen Problemen gekämpft wie Du jetzt.
Ich weiß nicht, ob die Situation in den 80ern in Wien anders war als heute im Tullnerfeld. Damals gab es im Tullnerfeld keine Auftrittsmöglichkeiten, außer vielleicht mal, wenn man für eine Partei im Zuge deren Wahlkampfes (z. B. "Jung sein in NÖ") spielen konnte - da traten aber auch nur bekannte Bands auf, die von der SPÖ oder der ÖVP eben bezahlt wurden. In den frühen 80ern gab es bei uns meines Wissens noch überhaupt keine Bands. Das änderte sich alles erst in den 90ern. Seitdem gibt es hier ein paar Locations (mit üblen Bedingungen für die Bands) und auch viele Bands, die meistens Schülerbands sind und nicht lange existieren. Tommok hat geschrieben: > Das haben sie eben NICHT, wie htp schon schrieb. Erstens ist die Situation jetzt anders als in den 80ern, zweitens > waren all diese Bands von Anfang an sehr stringent und effektiv organisiert, drittens hatten sie eine gewisse oder auch eine große musikalische > Qualität, und zwar gleich von Anfang an, jedenfalls von dem Moment an, wo sie berühmt wurden.
Das hat allerdings keine der hiesigen Bands. Die Wiener Band DEAD FISH ON RISE hatte eine kurze Zeit eine Tullner Sängerin, die eine markante Rockstimme hat. Jedoch hat sich die Band von dieser Sängerin wieder getrennt, weil die Sängerin oft nicht oder stark verspätet zu den Proben kam, wie der Webseite der Band zu entnehmen ist. Siehe hier: http://www.shouter.at/dfor/shared_new/f ... subtopic=0Soviel also mal zur Frage "stringent und effektiv". Lest Euch mal die ganze Bandgeschichte von DEAD FISH ON RISE auf jener Webseite durch. Tommok hat geschrieben: > Das bedeutet für Dich, dass Du Dich eben DOCH an ihnen orientieren sollst, wenn es um gutes Management, gute > Vermarktung und gute Musik geht, aber es nützt Dir gar nichts, dass die Toten Hosen in Deiner Bude am Karlsplatz angeblich auch den Eingang > nicht gefunden hätten. Da vergleichst Du Pferdeäpfel mit Glühbirnen.
Abgesehen davon, daß die Location für DIE TOTEN HOSEN viel zu klein gewesen wäre. Tommok hat geschrieben: > Zu der Home-Location: wenn es in Deiner Gegend keine Auftrittsmöglichkeiten gibt, kannst Du dort auch keinerlei > Karriere begründen. Dann musst Du den Umkreis Deiner Aktivitäten etwas weiter ziehen und schauen, welche vielversprechenden Locations es > denn anderswo gibt.
Naja, es gibt schon Live-Locations hier. Beispielsweise diese da: http://www.culturex.at/http://www.soobartulln.de.tl/http://www.kunstwerkstatt.atSchaut Euch da mal an, wer dort so aller spielt. Weiters gibt es noch den Florahofsaal in Langenlebarn und den Minoritenkeller in Tulln, die beiden haben keine Webseiten. Der Stadtsaal wird derzeit abgerissen. Als Ersatz dient vorläufig eine der Hallen am Messegelände - die hat aber eine schlechte Akustik. Die Open-Airs beim Aubad gibt es nicht mehr, weil den Veranstaltern (zwei Tullner Wirten) die Einnahmen viel zu wenig waren, die machen wohl nur mehr Clubbings. Tommok hat geschrieben: > Und anstatt Deinen umsonst angereisten Musikern eine Gage, die Reise und ihr Essen zu bezahlen, wäre das Geld > besser in einen IPod oder in ein paar Adapterkabel für Deinen Laptop investiert.
Ich habe dem Alexander Miksch lediglich die mit ihm vereinbarte Gage (das war nicht soviel) bezahlt und auch seine Getränke übernommen, gegessen hat er ja nichts. (Es gab in der Kunsthalle Karlsplatz kein Catering, im Lokal im selben Gebäude mußte man bezahlen.) Tommok hat geschrieben: > Gerhard, dass Du alles mögliche nicht weißt (z.B. wie man Deinen Laptop an eine Anlage anschließt) und dass Du > alles mögliche nicht kannst (Location finden, vorher den Saal besichtigen, ein Konzert überhaupt richtig "organisieren") ist einzig und allein > DEIN PROBLEM, und Du musst endlich anfangen, es als PROBLEM zu verstehen und etwas dagegen zu tun. Ansonsten wird das nie etwas mit > Deiner Gedicht-Vorleserkarriere.
Na sicher. Ich muß mir das eh noch anschauen. Allerdings: Gedicht-Vorlesekarriere möchte ich keine machen. Stattdessen eine Karriere als Rockstar. Gerhard
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Gerhard Eichberger
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Verfasst: 28.01.2012 20:58 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 07.11.2010 16:00 Beiträge: 183 Wohnort: Langenlebarn (Österreich)
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Gerhard Eichberger
Nun möchte ich berichten, wie es nach dem Auftritt am 22. Oktober 2011 in der Kunsthalle Wien (project space) weitergegangen ist.
Am Montag, den 21. November 2011 ging ich zur Generalversammlung der Blackbox. Dort lernte ich aufgrund einer Verwechslung einen Mann kennen, der mir anbot, PR-Dienste für mich zu übernehmen. Diesen Herrn nenne ich im Folgenden "PR-Mann". (Er hatte nichts mit der Blackbox zu tun - zeitgleich fand im Extrazimmer desselben Lokales nämlich eine Veranstaltung des Kulturvereins "Klopfzeichen" statt, wo der "PR-Mann" jemanden erwartete und dachte, daß ich dieser Jemand sei.) Ich erzählte diesem PR-Mann von meinem Bandprojekt und auch von den Theaterstücken, in denen ich mitspiele. Er lernte in der Folge dann auch einige Leute unseres Theaterensembles kennen.
Er meinte, daß HELMI'S NIGHTMARE PR-mäßig ein ganzes Team braucht. Weiters sagte er, daß ein Verein benötigt wird, um eine Kulturförderung bekommen zu können; außerdem kommt dann über Mitgliedsbeiträge und Sponsoren Geld herein. Unsere Theaterensembleleiterin sagte, daß sie gerade dabei ist, für ihre Produktionen einen derartigen Verein zu gründen. Ich sagte, daß ich zusammen mit dem Kurt Radowisch auch vor Jahren den "Minoritenkeller-Veranstaltungs-Erhaltungsverein Tulln" gegründet habe, der aber nicht wirklich aktiv ist.
Es gab in weiterer Folge etliche Treffen mit dem PR-Mann.
Gerhard
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