Inwie fern kann man singen lernen? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 04.02.2012 14:10 
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Gerhard Eichberger


[Cover meiner CD]

htp_big_M hat geschrieben:
Gerhard Eichberger hat geschrieben: > > ..Nunja, hat auch was..Was meint Ihr?...

> Ist jetzt nicht Dein Ernst ? Oder ???

Naja, der Plattenboß hat eben dieses Cover ausgewählt. Das ursprüngliche Cover (wo ich, von Obst umgeben, als König einen Spieß in der Hand hielt, auf dem die Köpfe berühmter Personen zu sehen waren, hatte ihm zuerst gefallen, später dann plötzlich nicht mehr - er verlangte, daß nicht soviel Details draufkommen und wollte dann nur meinen Kopf draufhaben. Er zeigte mir auch diese CD und meinte, daß so ein auffallender Kopf werbewirksam ist:
http://www.monkeymusic.at/songs_wienmus ... tening.php

Ich meinte dazu, daß die Teile (also insbesondere der Spieß mit den Köpfen) schon verwirklicht werden soll. Der Plattenboß meinte, es muß auffällig sein und viel punkiger als das vorige Cover.

Dann hat die Grafikerin zehn neue Entwürfe vorgelegt. Davon hat der Plattenboß eben dieses ausgewählt, weil es seiner Meinung nach am besten ist. Ich hatte da dann eigentlich wenig Einfluß.

htp_big_M hat geschrieben: > - schaut Billig aus
> - absoluter Farb-Augenkrebs
> - nichtssagend


1.) Wieso schaut es "billig" aus? Was heißt das überhaupt? Billig war es jedenfalls nicht.
2.) "Farb-Augenkrebs" - naja. Auffällig ist die CD sicher.
3.) Nichtssagend? Also, nichtssagend sollte es nicht sein.

Als nichtssagend empfinde ich jene Covers, in denen man einfach nur die Musiker sieht. Es gibt ganz einfach zu viele derartige Covers, und es sagt ja in der Regel überhaupt nichts aus, wenn man da die Musier sieht.

Ich habe im Internet nach "ugliest cd covers" gesucht und komme da beispielsweise auf diese Seite:
http://saarimner.com/2011/11/20/ugliest ... vers-ever/

Also, als häßlich würde ich die dort genannten Covers nicht bezeichnen. Das Cover von ANN-KRISTIN HEDMARK und das von SOM EN SOMMARVIND und auch das von SAMUELSONS finde ich nichtssagend. Das Cover von "Bei uns dahoam" paßt meiner Meinung nach und deutet auf Volksmusik hin. Die Cover von YOU CAN TUNE A PIANO BUT YOU CAN'T TUNA FISH finde ich recht originell, und das Cover von CARLOS finde ich auch recht auffällig - letztgenannte beide LPs würde ich mir aufgrund des Covers kaufen.

Hier noch ein paar solche Beispiele:
http://www.joesbox.me/2010/04/most-ugly ... -ever.html

Man beachte die dortigen Kommentare.
Doch auf eines möchte ich schon hinweisen: Damals gab es noch keine Bildbearbeitungsprogramme für den PC - höchstens den TI Artist für den TI-99/4A.

htp_big_M hat geschrieben: > Das kann jeder Hobby-Grafiker mit nem alten Amiga besser.
> Mich spricht das Cover keinesfalls an - es stößt ab.

Na hoffentlich nicht die Kunden!


htp_big_M hat geschrieben: > UND WIEDER DAFÜR GEZAHLT ??? Du hast echt nen Schuß!!

Die Grafikerin arbeitet nicht gratis.

Für das erste Cover habe ich den vereinbarten Betrag bezahlt. Dann hat die Grafikerin ein achtseitiges Textheft für die CD (passend zum ersten Cover) gemacht, das hat weiteres Geld gekostet. Als dann der Plattenboß verlangt hat, daß das Cover geändert werde, haben die zehn neuen Entwürfe dann wieder Geld gekostet. Dann hat sie noch ein 16seitiges Textheft (in dem einige weitere der Coverentwürfe verwendet worden sind) gestaltet, was natürlich auch nicht gratis war. (Die Beträge möchte ich in der Öffentlichkeit nicht nennen.)

Mal meine Frage: Wieviel wäre Deiner Meinung nach diese ganze Arbeit (erster Entwurf mit 8seitigem Textheft und zweiter Entwurf mit 16seitigem Textheft, in beiden Fällen natürlich auch Gestaltung der Rück- und Innenseiten) wert? Wieviel verlangen professionelle Grafiker (zu denen die Grafikerin wohl zählt) für sowas?

htp_big_M hat geschrieben: > Und um mal wieder auf das Thema dieses Endlospostings zu kommen
> "Inwie fern kann man singen lernen" - so sage ich bei Dir: SEHR FERN !!

Das muß naheliegender werden.

htp_big_M hat geschrieben: > also wirklich unereichbar weit weg... Die Videos beweisen es !! Du hackst irgendwelche Schüttelreime
> auf ein rammsteinartiges Backing - total neben jeglichen Takt und ohne Bezug zur Musik.

Auf der CD klingt das ja anders. (Beim Videoclip wurde ja die Musik der CD verwendet. Nur bei dem einen Halbplaybackauftritt ist meine Stimme live und nicht immer hunderprozentig im Takt, da hast Du schon recht - daß es aber neben jedem Takt und ohne Bezug zur Musik wäre, finde ich allerdings etwas übertrieben.)

htp_big_M hat geschrieben: > Tue Dir und Deiner Familie einen großen Gefallen:
> LASS ES SEIN !! - GIB AUF / Mache Musik für Dich und Freunde - aber vergiss die Auftritte in der Öffentlichkeit.

Es kommt mir ja auf Auftritte in der Öffentlichkeit an.

Mein Manager hat bereits drei Auftritte für mich aufgestellt. Einmal eine Lesung mit Musikuntermalung (das wird ein ähnliches Programm wie in der Kunsthalle Karlsplatz werden), und dann noch zwei Auftritte mit Band.

htp_big_M hat geschrieben: > Nimm es mir nicht böse - aber Du bist zu spakken um ein seriöser Musiker zu sein,
> aber nicht gagga genug um damit erfolgreich zu werden (siehe DJ der guten Laune & Co..)

Was heißt "spakken"? Da muß ich Google befragen. Und wieso muß man "gagga" sein, um Erfolg zu haben? Auch "DJ der guten Laune" muß ich erst mit Google eruieren.

htp_big_M hat geschrieben: > UND GIB NIE WIEDER IRGENDWELCHES GELD DAFÜR AUS !!!

Schön langsam sollte was reinkommen...

htp_big_M hat geschrieben: > Und alle Ihr, die Ihr das lest und irgendwie mit dieser Abzocke zu tun habt:
> LASST DEN MANN IN RUHE - so etwas ist echt übelste Abzocke und geschmacklos !!

Wie gesagt wäre es wünschenswert, wenn ich Musiker fände, die nicht gleich die Hand aufhalten.


Gerhard


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BeitragVerfasst: 19.02.2012 22:08 
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Gerhard Eichberger


htp_big_M hat geschrieben: > Oh Mann - jetzt sag mal ehrlich, wieiele CDs habt Ihr schon verkauft?

Also, ich wurde am 18. Jänner 2012 informiert, daß die CDs da sind und habe mir am darauffolgenden Tag 50 CDs geholt. Der Erstverkaufstag der CD war mit 27. Jänner 2012 festgelegt. Ich habe vorher schon 10 DVDs mit dem Videoclip "Menschenfresser" gebrannt. Mein Plan war, vor dem Erstverkaufstag für die CD samt Menschenfresser-DVD 35 Euro zu verlangen (vor dem Ersterscheinungstag sind die CDs bekanntlich teurer).

Am Donnerstag, den 19. Jänner 2012 habe ich einer Frau ein solches Pack (CD plus DVD) verkauft, allerdings hat diese mir den Preis auf 30 Euro heruntergehandelt. Ich stellte auch eine Rechnung aus.

Am Samstag, den 21. Jänner 2012 ging ich ins Winzig XXL (ein Tullner Lokal, wo Musikinteressierte verkehren). Leider war keiner meiner Bekannten da, es waren überhaupt nur wenig Leute im Lokal, was am Samstagabend ungewöhlich ist. (Wie ich dort erfuhr, war gleichzeitig der Studentenball in Tulln.) Ich erzählte den anwesenden Gästen von meiner CD, die ich dort auch anbot. Sofort wurde ich nach dem Musikstil meiner CD gefragt, worauf ich sagte, daß die Lieder verschiedene Musikstile haben - mit dieser Erklärung konnten die Leute nichts anfangen. Die Gäste meinten, sie wollen die CD zuerst hören. Leider konnte der Wirt die CD zuerst nicht spielen - erst nach einigen Stunden (als noch weniger Gäste da waren), hatte er erst Zeit, die CD einzulegen (das ist in diesem Lokal leider eine komplizierte Prozedur, weil der CD-Player verbaut ist und erst der Wandverbau abgeschraubt werden muß, um eine CD einlegen zu können). Die CD hatte dann zwar den Leuten gefallen und einige wollten sie auch kaufen, aber nur 3 Euro dafür zahlen. Das lehnte ich jedoch ab und erklärte ihnen, daß die CD 18 Euro kostet. Soviel Geld hatte jedoch keiner einstecken. Leider bin ich an diesem Abend umsonst nach Tulln gefahren (Fahrtkosten 10 Euro, Konsumation ca. 20 Euro). Ich lasse mich aber sicher nicht dazu herunter, meine CD um 3 Euro zu verhökern!

Am Samstag, den 28. Jänner 2012 war ich wieder in Tulln, diesmal in der Soobar (ehemals "Zum Teufel"). Das ist ein Musiklokal, in dem manchmal kleine Liveauftritte stattfinden. Leider war auch an diesem Tag kaum wer im Lokal - mir wurde gesagt, daß an diesem Abend in Tulln der Jungbauernball stattfindet. Als ich schon gehen wollte, kam ein Bekannter daher. Als ich ihm meine CD zeigte und ihn fragte, ob er sie kaufen will, wollte er sie zuerst anhören. Da außer uns fast niemand mehr im Lokal war, kam der Wirt der Bitte nach und spielte mehrere Teile der CD. Worauf der Bekannte die CD kaufte. Leider hatte er nur 10 Euro einstecken und mußte davon erst noch seine Zeche zahlen. Er konnte mir daher nur EUR 5,80 geben. Ich wies ihn darauf hin, daß das nur eine Anzahlung ist und gab ihm eine Rechnung, auf die ich schrieb, daß ich vom Rechnungspreis von 18 Euro EUR 5,80 erhalten habe. Damit waren wieder meine Ausgaben (10 Euro fürs Anrufsammeltaxi und ca. 17 Euro Konsumation) deutlich höher als meine Einnahmen...

Und kürzlich habe ich einer Wirtin in meiner Ortschaft eine CD verkauft, von dieser aber nur 13 Euro verlangt.

Das heißt also, ich selber habe bisher drei Stück verkauft:

- Eines (zusammen mit der DVD) um 30 Euro.
- Eines um 18 Euro (davon 5,80 erhalten).
- Eines um 13 Euro.

(Es ist aber auch noch keinen Monat her, daß die CD erschienen ist. Außerdem hatte ich bisher nurn wenige Gelegenheiten, meine CD anzubieten.)

Wieviel die Plattengesellschaft bisher verkauft hat, weiß ich nicht. Immerhin wird die CD auf verschiedenen Internet-Plattformen zum Download oder auch zum Bestellen angeboten. Wobei viele Anbieter offenbar in Deutschland sind. Ich fand aber auch Anbieter aus Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien und sogar aus Japan, die die CD von HELMI'S NIGHTMARE führen.

htp_big_M hat geschrieben: > Grade mal 4 Tracks welche ich als Lied bezeichnen würde, und nicht ein gesungenes Stück?

Ist natürlich die Frage, was man als "Gesang" bezeichnen will.

Jedoch soll mein Gesang in Zukunft schon besser werden. Meine diesbezüglichen Vorbilder sind Ludwig Hirsch, Brian Johnson und Bon Scott (beide von AC/DC), Udo Lindenberg, PaulDiAnno und Bruce Dickinson (beide von IRON MAIDEN), Stefan Weber von DRAHDIWABERL, und auch die Sänger der Bands DIE TOTEN HOSEN, DIE ÄRZTE oder von FOYER DES ARTS. (Ja, es soll schon ein größerer musikalischer Rahmen sein.)

htp_big_M hat geschrieben: > Da ist mir jeder Euro zu schade - sorry.

Wieviel es den Leuten wert ist, ist eine gute Frage.
Wie ich festgestellt habe, wird die CD auf den einzelnen Internetplattformen zu unterschiedlichem Preis angeboten.

In Tulln haben die Leute kaum Geld (das ist ja nichts Neues). Die Tullner wollten mir die CD um 3 Euro abkaufen - das ist der Preis, zu dem die meisten Tullner Bands ihre CDs verkaufen. Ich glaube, die Tullner gehen davon aus, daß die CD von HELMI'S NIGHTMARE qualitativ mit den CDs der Tullner Bands (die meistens nur 4 - 5 Titel haben) vergleichbar sind. Das ist ihnen wohl nicht zu verübeln, schließlich sind sie kaum bessere Qualität als Hinterhofproduktionen gewöhnt.

htp_big_M hat geschrieben: > Und die Aufnahmen sind nun wirklich keine hunderte von Euro wert - klingen eher nach
> gutem Proberaum-Mitschnitt.

Das trifft mich jetzt aber schon. Weil es war nicht so, daß die CD-Produktion (mit den Nebenkosten) nur ein paar Hunderter gekostet hat. (Ich will den Preis nicht in der Öffentlichkeit nennen.)

Allerdings:
Könnte das und auch die übertriebene Monokompatibilität (wenn ich Dich richtig verstehe) damit zusammenhängen, daß die Tonqualität bei Downloads zwangsläufig schlechter ist als auf der physischen CD? Immerhin ist .mp3 ja ein Format, das nicht verlustfrei komprimiert. (Mein Versuch, einen Titel meiner CD ins .mp3-Format zu bringen, führte zu einem wirklich grauslich klingenden Ergebnis.)

htp_big_M hat geschrieben: > Wenn man ein wenig von Musik versteht, hat man schon einmal den Begriff
> "Mono-Kompatibilität" gehört - das trifft auf Deine CD zwar zu - aber viel zu extrem.

Ich kannte den Begriff "Mono-Kompatibilität" noch nicht und habe danach gesucht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Monokompatibilit%C3%A4t

Naja, ich muß dazu sagen, daß bei meiner Stereoanlage die beiden Boxen aus Platzgründen gleich nebeneinander stehen. Ansonsten höre ich Musik nur auf meinem Laptop oder meinem Disc-Walkman oder auf unserem DVD-Player am Fernseher (letzterer hat nur einen Lautsprecher, also mono).

Was meinst Du aber mit "extreme Monokompatibilität"?
Ich meine, auf der CD geht's ja nicht gerade um räumliche Tiefe.

Ein Beispiel, wo der Stereoeffekt sehr stark ausgeprägt ist, ist das Lied "We Like You (The Way You Like Us) der österreichischen Band GANYMED:
http://www.youtube.com/watch?v=FMd8ou_zNAc
(Der Film hat hingegen nichts mit der Band zu tun.)

Übrigens ist GANYMED ein gutes Beispiel für eine Band, die verschiedene Musikstile spielt. Leider fand ich kein passendes Beispiel dieser Band (zum Vergleich: "Captain's Wife" oder "Bring Your Love To Me") im Internet als Hörprobe.

htp_big_M hat geschrieben: > Da hätte man wesentlich mehr Raum verwenden können - alles klngt noch recht roh und ungemastert.
> Dazu benötigt man kein großes Studiobudget. Eventuell hätte Dir ein kleiner Hobby-PC-Bastel-Produzent für 100€
> einen besseren Dienst erwiesen - der hätte sich wenigsten Mühe gegeben !!

Also, ich weiß nicht...

Hier mal so ein Beispiel einer Tullner Band:
DIEBUBEN: Sympathy For The Devil (aus der CD "haus & hofrat", die 2002 erschien):
http://www.thomaseder.com/soundfiles_up ... mpathy.MP3

Ich habe obengenannte CD, und die Qualität auf der CD ist ähnlich (etwas besser allerdings).
Soviel mal zum Thema, daß sich so ein billiger Produzent mehr Mühe gibt...

Wie bewertest Du dieses Beispiel einer typischen Tullner Band?

htp_big_M hat geschrieben: > Mein lieber Helmi - da bist Du echt einem Haufen dreisster Abzocker auf den Leim gegangen.

Ich hoffe nicht.

Allerdings war es so, daß sich meine Familie in einem Tullner Studio erkundigt hat. Demnach wäre so eine Produktion dort für 50 Euro zu haben. (Daß das natürlich Schnellsiederproduktionen sind, die in einer Stunde inklusive Mixdown gemacht werden und dementsprechend klingen, versteht meine Familie ja nicht - die interessiert sich ja nicht näher für Musik und geht auch nicht auf Konzerte.)

htp_big_M hat geschrieben: > Und leider muss man Deiner Verwandschaft in einem Punkt zustimmen: Du bist nicht Geschäftsfähig !!
> - Irgendwann verschuldest Du Dich bis über beide Ohren, wirst dann entmündigt, und Deine armen Angehörigen können für den
> zuvor aufgetürmten Schuldenberg aufkommen.

Zwar ist momentan mein Konto (aufgrund der CD-Produktion, eines Urlaubes, des Kaufes meines Laptops und weil mein Manager Vorschüsse kassiert hat) überzogen, aber das wird schon wieder. Also, von einem Schuldenberg kann nicht die Rede sein - schließlich habe ich ja alles bezahlt.

htp_big_M hat geschrieben: > Wo ich Dir zu 100% zustimme: KEINE WEITERE CD PRODUKTION !! - es sein denn, Dein toller PR-Mann
> zahlt Dir die Aufwendungen, und er oder die Plattenfirma zahlt Studio, Musiker, Marketing (PR)........ Auftritte - wenn diese
> denn endlich Geld einspielen (und damit meine ich nicht 20€ bei 50€ Ausgaben) - kannst Du auch ohne Musiker bestreiten.
> Musik von der CD / I-Pod oder Laptop - und Du textest live dazu....

Also, jetzt muß mal Geld hereinkommen. Der PR-Mann (ich bleibe bei dieser Bezeichnung für den Manager) hat mir bereits drei Auftritte verschafft:
- Eine Lesung mit Musikuntermalung beim Klopfzeichen im Amadeus in Wien, da bekomme ich 70 Euro fix.
- Einen Auftritt im "Tunnel", da kann ich mir aussuchen, ob ich Eintritt verlange oder nicht.
- Einen Auftritt im "Kreuzberg", der geht auf Hut (= freie Spende).

Allerdings gibt es ein Problem zwischen mir und dem PR-Mann. Er hatte mehrmals Vorschüsse für seine Tätigkeiten kassiert und ich mußte öfters seine Konsumationen bei unseren Treffen übernehmen.

Er wollte, daß wir einen Vertrag abschließen, der sich jährlich verlängert. Er wollte für seine Arbeit 70 Euro monatlich zuzüglich 25 % der Fixgage bei Auftritten bzw. 50 Euro fix bei Auftritten ohne Fixgage (wenn auf Eintritt oder auf Hut gespielt wird); wobei die monatlichen 70 Euro dann wegfielen, wenn der Jahresumsatz meines Bandprojektes 30.000 Euro übersteigt. Zusätzlich wollte er sich mit 25 % am Verkauf meiner CDs beteiligen.

Auf Anraten mehrerer Bekannten aus dem Musikerkreis habe ich dann den Vertrag insoweit geändert, daß ich ein paar Punkte aus dem Vertrag rausgestrichen habe, insbesondere das mit den monatlichen 70 Euro. Das jedoch akzeptiert er nicht...

(Nähere Details dazu schreibe ich demnächst. Das war nur mal ein Vorgriff.)

Und übrigens soll/darf es nicht so bleiben, daß ich alleine da halbplayback mache. Die Auftritte im Tunnel und im Kreuzberg müssen live, also mit Band gespielt werden. Musiker habe ich jedoch noch keine...


Gerhard


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BeitragVerfasst: 19.02.2012 23:26 
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Gerhard Eichberger


Tommok hat geschrieben: > Also Gerhard,
>
> um doch mal auf die Ausgangsfrage dieses Threads zurückzukommen ("Inwiefern kann man singen lernen"), Du hast geschrieben,
> dass Du nicht Texte lesen sondern ein Rockstar werden willst.

Das stimmt ja auch.

Tommok hat geschrieben: > Allerdings habe ich Dich bisher in keinem einzigen Deiner zahlreichen Links überhaupt singen gehört.
>
> Was Du machst, ist bestenfalls als "Sprechgesang" zu bezeichnen, und das ist nicht in jeder Hinsicht das gleiche wie "Gesang".

Das soll ja auch nicht so bleiben. Jedoch erscheint es mir zuerst mal wichtiger, ein Rhythmusgefühl zu bekommen.

Tommok hat geschrieben: > Bei Dir gibt es die Besonderheit, dass Du den Sprechgesang bei Deinen Liveauftritten
> noch an die falschen Stellen setzt (oder so ungenau, dass der Bezug zum Playback und zum Metrum verlorengeht).

Das scheint mir eben das vordergründige Problem zu sein. Allerdings wird es in Zukunft auch Sinn machen, daß ich mich auch um die Sache mit der Tonhöhe kümmere.

Tommok hat geschrieben: > Dir hilft also im Moment kein "PR-Mann" (der Dir übrigens, wie ich meine, ziemlich scham- und sinnlos
> das Geld aus der Tasche zieht), keine Auftrittsmöglichkeit in einem zu kleinen Keller ohne Veranstaltungsgenehmigung und ohne Publikum,
> insbesondere brauchst Du im Leben keine zweite CD (Du musst wohl doch erstmal die erste CD verkaufen!).

Also, meine Vorstellung eines PR-Mannes wäre die, daß er dafür sorgt, daß sich die CD gut verkauft. (Dazu gehört natürlich auch, daß die CD in den entsprechenden Magazinen vorgestellt und bewertet wird.) Und weiters, daß er mir auch Auftritte verschafft.

Tommok hat geschrieben: > Du müsstest vielleicht dann doch mal singen lernen. Ein Rockstar muss singen können.

Klar.
Wobei "singen können" allerdings ein subjektiver Begriff ist.

Tommok hat geschrieben: > Eine Rockstar-Karriere kann man sich nicht mit kaufen. Egal wieviel Geld man ausgibt.
>
> Freunde übrigens auch nicht.

Ich will mir ja auch keine Freunde kaufen. Wenngleich mir von einem Freund schon vor Jahren gesagt wurde: "Man hat nur die Freunde, die man sich leisten kann." (Mein Schwager meinte dazu, daß er das nicht so sieht.)


Gerhard


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BeitragVerfasst: 19.02.2012 23:48 
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Gerhard Eichberger


Am Mittwoch, den 15. Februar 2011 habe ich dem DJ Würmchen ein Exemplar meiner CD gegeben. Er wird Teile daraus im Internetradio "Radio-is-music-for-life" spielen. Er spielt jeweils an Samstagen von 22 - 24 Uhr. Hier kann man sich dieses Internetradio anhören:
http://www.radio-is-music-for-life.de/radio.html


Gerhard


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BeitragVerfasst: 20.02.2012 07:35 
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Gerhard Eichberger


Gerhard Eichberger hat geschrieben:
htp_big_M hat geschrieben: > > Oh Mann - jetzt sag mal ehrlich, wieiele CDs habt Ihr schon verkauft?

> Das heißt also, ich selber habe bisher drei Stück verkauft:
>
> - Eines (zusammen mit der DVD) um 30 Euro.
> - Eines um 18 Euro (davon 5,80 erhalten).
> - Eines um 13 Euro.

Berichtigung:
Ich habe noch ein viertes Stück verkauft, und zwar um 18 Euro (mit Autogramm). Und zwar am Mittwoch, den 15. Februar 2008 beim lokalen TI-Treffen in Wien im Napoleon.

Zur Erinnerung:
Beim Internationalen TI-Treffen in Wien im Jahr 2009 war der erste Auftritt von HELMI'S NIGHTMARE. Seit Jänner 2011 gibt es nun monatlich ein lokales TI-Treffen in Wien. (Das Internationale TI-Treffen war 2010 in Nottingham und 2011 in Rom. 2012 wird es in Birkenau oder in Augsburg sein.)


Gerhard Eichberger hat geschrieben: > (Es ist aber auch noch keinen Monat her, daß die CD erschienen ist.
> Außerdem hatte ich bisher nurn wenige Gelegenheiten, meine CD anzubieten.)

Werbung mache ich insofern, daß ich selbstgedruckte Flyer mit der Ankündigung auf die CD und dem Link zur Youtube-Seite von Wiener Kult (wo der Link zum Video "Menschenfresser" auch drauf ist - der direkte YouTube-Link ist etwas kryptisch) in diversen Lokalen auslege:
Dateikommentar: Flyer und Plakat - Ankündigung für CD "A langer Spieß" von HELMI'S NIGHTMARE
HELMI'S NIGHTMARE - A langer Spieß - Hinweis auf CD - 2012-02-04 - Plakat.pdf [1.54 MiB]
47-mal heruntergeladen


Gerhard Eichberger hat geschrieben: > Wieviel die Plattengesellschaft bisher verkauft hat, weiß ich nicht.
> Immerhin wird die CD auf verschiedenen Internet-Plattformen zum Download oder auch zum Bestellen angeboten.
> Wobei viele Anbieter offenbar in Deutschland sind. Ich fand aber auch Anbieter aus Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien
> und sogar aus Japan, die die CD von HELMI'S NIGHTMARE führen.

Wie oft erfährt man eigentlich von einer Plattengesellschaft, wieviel die verkauft hat?


Gerhard


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BeitragVerfasst: 20.02.2012 09:39 
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Gerhard Eichberger hat geschrieben:...Wie oft erfährt man eigentlich von einer Plattengesellschaft, wieviel die verkauft hat?..


Schlimmstenfalls gar nicht. Die meisten Plattenfirmen zahlen erst an den Künstler aus, nachdem einigen hundert/tausend Exemplare verkauft wurden, da vorher erst einmal der Kostendeckungsbeitrag für das Unternehmen erwirtschaftet werden will. Außerdem sollten die Abrechnungsdetails aus deinem Plattenvertrag / Bandübernahmevertrag ersichtlich sein.
Weiter kannst Du - falls der Titel gemeldet ist - Dich bei der Gema erkundigen, schließlich verkauft Ihr CDs auch in Deutschland.

Nur eines hast Du noch lange nicht verstanden: Wenn Du, um ein oder zwei CDs zu verkaufen, jedesmal 20-30€ ausgibst, füllt sich Dein Konto niemals. Im folgende gebi ich Dir einmal eine Beispielrechnung (die Beträge kenne ich ja nicht genau):

CD-Produktion: 3500,-€ (Studio)
Musiker: 1000,-€ (für die Produktion)
PR-Mann: 1200,-€ (ca. für ein Jahr)
Grafikerin: 800,-€ (für das grausige Cover)
sonstiges: 1200,-€ (100,- im Monat für Fahrten, Konsumation...)
----------------------------
Summe: 7.700,-€

Solltest Du es tatsächlich schaffen, pro CD - durchschnittlich 5,-€ Reingewinn übrig zu behalten (was schon viel ist), dann musst Du nur rund 1500 Stück verkaufen, und bist auf 0,- - also hast Deine Ausgaben wieder reingeholt, aber nichts gewonnen. Aber das gilt für den Zeitraum eines Jahres. Um als Künstler davon leben zu können, bedarf es einiges mehr. Da muss man oben noch die Miete, Nahrung, Kleidung, Wasser, Strom...... halt alles was zum Leben dazu gehört mit rechnen.
Von daher sind 4 verkaufte CDs ja schon wirklich großartig!! Und das in nur einem Monat :shock:

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BeitragVerfasst: 20.02.2012 11:22 
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Gerhard, wenn Du schreibst, dass "singen können" ein subjektiver Begriff ist, dann machst Du es Dir zu einfach.

Natürlich ist der Begriff irgendwie "subjektiv". Das heißt aber nicht, dass es gar keine Kriterien gibt und dass jeder Gesang irgendwie gleich gut oder gleich schlecht ist.

Du nennst als Deine Vorbilder Bon Scott und Udo Lindenberg. Diese beiden Sänger unterscheiden sich von Dir in der fundamentalen Tatsache, dass sie überhaupt singen und nicht nur sprechen.

Ein Sänger SINGT, also produziert kontrolliert verschiedene Töne im Rahmen einer Melodie, ein Sprecher SPRICHT, auch wenn er rhythmisch spricht (mehr oder weniger) ist er immer noch kein Sänger.

Nebenbei: Dein "PR-Mann" ist wohl nicht ganz dicht was seine Forderungen angeht. Ich würde ihm an Deiner Stelle überhaupt keinen Vertrag unterschreiben, sondern ihn rausschmeißen.

Wenn Du bei den (bereits geplanten) Auftritten wirklich "live" mit Band auftreten willst, solltest Du Dich jetzt sehr gezielt und effektiv(!) um eine Band kümmern. Und mit dem Veranstalter einen Vertrag schließen, in dem die Honorare (auch für die Band) festgelegt werden. Sonst wird das nichts.

Und zu dem (blödsinnigen) Zitat, dass man nur die Freunde hat, die man sich leisten kann: das ist Humbug. Ein Freund ist eben gerade jemand, der KEIN Geld von Dir will. Du bist umgeben von sehr vielen Leuten, die Geld von Dir wollen und von sehr wenigen Freunden.

Ein Freund ist eher jemand, der Dir auch mal eine unbequeme Wahrheit sagt, der Dich zwar unterstützt, der aber auch ehrlich zu Dir ist und Dich nicht anlügt. Freunde sind eben KEINE Geschäftspartner, sondern Freunde.


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BeitragVerfasst: 20.02.2012 12:05 
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Tommok hat geschrieben:Freunde sind eben KEINE Geschäftspartner, sondern Freunde.


Man sagt nicht umsonst: Beim Geld hört die Freundschaft auf.

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BeitragVerfasst: 27.02.2012 10:56 
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Also ich würde auch nicht allzu sehr auf den PR-Mann setzen.
Wie es aussieht nutzt der dich ziemlich aus und bereichert sich unverhältnismäßig. Du findest doch sicher im Bekanntenkreis jemanden der dir bei gestalterischen Sachen helfen kann.
Und selbst wenn nicht ist es immer noch günstiger eine Agentur zu beauftragen als den Typen jahrelang zu bezahlen.

Sobald du ein Cover hast kannst du daraus letztendlich selbst und ohne große Mühe Flyer drucken, Visitenkarten anfertigen oder Plakate machen.

Wenn das Layout einmal da ist ist das alles kein Problem mehr!

Spar dir lieber das Geld!


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BeitragVerfasst: 27.02.2012 14:15 
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Tiarra hat geschrieben:...Wie es aussieht nutzt der dich ziemlich aus und bereichert sich unverhältnismäßig...

Genau - denn er taugt nichts. Ein ehrlicher und geschäftstüchtiger Manager steckt erst einmal SEIN Geld in den Künstler - so etwas nennt man Aufbauarbeit. Es sei denn, er kann erkennen das es keinen Sinn macht, eine Person zu fördern, da diese z.B. kein Talent hat. Dort nimmt er aber auch kein Geld, sondern macht mit dem entsprechenden Künstler erst gar keine Geschäfte.
Davon abgesehen - wenn wer richtig gut ist, dann soll er auch was für seine Leistungen bekommen - aber nicht im Voraus. Eine Spanne von 30% der Einnahmen sind O.K, wenn man ohne den PR-Mann 0,-€ hat, und nur durch ihn z.B. in einem Jahr 100.000,-€ Einnahmen generiert. Dann hat man immer noch 70.000,-€ Eingenommen, und der PR-Mann verdient 30.000,-€ für Seine Bemühungen.

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