Inwie fern kann man singen lernen? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 17.12.2012 19:27 
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Beiträge: 29
[quote="Drummerl"
Das ist doch der totale "fake"-thread. :mrgreen:
Durschaut?
Lieben Gruß
Drummerl[/quote]

So ganz uninteressant finde ich Deine Vermutung nicht, Drummerl!
Ich habe mir das auch durchgelesen, was der Herr Kollege aus Österreich da alles zum Besten gibt.
Solche Internas so ausführlich nach außen zu tragen.... das ist eine wirklich sehr seltsame Verhaltensweise, die entweder auf große Naivität, extreme Einsamkeit oder tatsächlich auf eine Verarsche herausläuft. Kann das im Moment auch noch nicht so genau einschätzen.

G.


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BeitragVerfasst: 15.01.2013 22:47 
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Gerhard Eichberger


In der Sache "Plattenvertrag" habe ich noch nicht weitergeschrieben, obwohl es einige Neuigkeiten gibt.

Nun mal kurz eine Zusammenfassung.

Am 15. November 2012 erhielt ich von einer Mitarbeiterin der Plattengesellschaft eine e-Mail, in der stand, daß wir noch keinen Vertrag abgeschlossen haben und die CDs, die ich bereits erhalten habe, noch nicht bezahlt worden sind. Beiliegend war der Standardplattenvertrag der Plattengesellschaft. Darüber berichtete ich hier bereits.

Diesen Plattenvertrag habe ich an die aktuellen Musiker von HELMI'S NIGHTMARE weitergeleitet.

Am 16. November 2012 kam die Antwort vom Keyboarder, dem einige Punkte zum Vertrag eingefallen sind. Diese habe ich hier bereits genannt.

Am 18. November 2012 leitete ich dem PR-Mann (also dem Manager, der sich ja wieder verabschiedet hatte) den Vertrag weiter und schrieb ihm in der Weiterleitung noch Einiges.

Ebenfalls am 18. November 2012 leitete ich den Vertrag an den Musiker, mit dem ich die CD gemacht habe, weiter.

Bei allen diesen Weiterleitungen habe ich natürlich die Leute um ihre Meinung zum Vertrag gefragt.

Da mir außer dem Keyboarder keiner der Musiker auf meine Weiterleitung geantwortet hatte, mailte ich am 26. November 2012 den Musikern von HELMI'S NIGHTMARE und dem Musiker, mit dem ich die CD gemacht habe, erneut und schrieb, daß es im Vertrag nicht nur um das bereits am 27. Jänner 2012 erschienene Album "A langer Spieß", sondern auch um das nächste Album geht. Und daß ich das nächste Album natürlich mit diesen Musikern machen will, mit denen ich auch auftreten will. Des weiteren schrieb ich, daß die nächste Produktion kein Album, sondern eine Supersingle (Maxisingle) mit drei Liedern werden soll. Und daß ich daher die Meinung der Musiker zum Vertrag wissen will, da damit immerhin die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Darauf antwortete mir am selben Tag der Percussionist (der beim Auftritt im Tunnel auf einem Keyboard die Baßline spielte, da der Gitarrist und der Bassist keine Zeit hatten), daß er mir zum Vertrag leider nichts sagen kann, weil er mit soetwas keine Erfahrungen hat. Zur Idee mit der Single schreibt er, daß er mit mir keine Aufnahmen machen kann, weil er die Zeit nicht hat. Davon abgesehen sei es besser, den Bass gleich zu programmieren, wenn es keinen echten Bassisten gibt. Weiters würde er mir auch sehr ans Herz legen, zunächst zu ÜBEN, und dann erst wieder Projekte in Angriff zu nehmen und daß es für die Mitmusiker sehr belastend ist, wenn ich nicht übe.

Am 2. Dezember 2012 antwortete mir der Keyboarder, zu meinem Punkt, daß ich das nächste Album von HELMI'S NIGHTMARE mit diesen Musikern machen will, mit denen ich auch auftreten will, daß er da im Prinzip nichts dagegen hat, mich auch bei den Aufnahmen zu unterstützen. Nur sollte ich dabei aufpassen, daß ich mich finanziell nicht übernehme. Und er fragte, ob ich es schon geschafft habe, das dicke Minus auf meinem Konto auszugleichen, das vor 6 Monaten noch vorhanden war.

Ich wartete noch auf Antworten der anderen Musiker, jedoch kamen keine.

Daher schrieb ich am 7. Dezember 2012 meine Antwort an die Mitarbeiterin der Plattengesellschaft, also auf deren e-Mail vom 15. November 2012. Im wesentlichen stellte ich jene Fragen, die mir der Keyboarder gemailt hatte. Es gab postwendend eine Antwort, demnach diese Mitarbeiterin im Urlaub ist und ihre e-Mails auch nicht abrufen kann.

Am 13. Dezember 2012 mailte ich der Plattengesellschaft, daß ich vorhabe, ein Lied namens "Die Mörder" zu schreiben und schrieb Details dazu (die will ich hier nicht nennen). Ich schrieb noch:
Ich denke, so ein Lied hätte genug Zündstoff, um bekannt zu werden.
Weiters schrieb ich über meinen Plan, eine Maxi-CD mit drei Liedern zu machen und entsprechende Details. Meine e-Mail schloß ich mit folgenden Worten:
Aber bitte nicht da meine Ideen herumerzählen. Nicht daß mir noch der Hansi Hintersser meine Ideen fladert!
Auf diese e-Mail kam postwendend die Nachricht, daß man bis 19. 12. im Urlaub ist.

Und am 8. Jänner ist endlich die Antwort der Mitarbeiterin der Plattengesellschaft auf meine e-Mail vom 7. Dezember 2012 da. (Siehe späteres Posting.)


Gerhard


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BeitragVerfasst: 15.01.2013 22:52 
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Gerhard Eichberger


Am 8. Jänner 2012 erhielt ich endlich die Antwort der Mitarbeiterin der Plattengesellschaft auf meine Fragen.

Eingangs schrieb sie, daß ich anbei ihre Rechnung mit der Bitte um baldige Überweisung finde.

Zu meinen Fragen schrieb sie Folgendes:

Zum Punkt 1.) [bezüglich Exklusivrecht]:
Mit Videos hätten sie als Label eigentlich nichts zu tun, sie überlassen solche Entscheidungen immer ihren Künstlern. Ich könne also selber Deals bezüglich Videos mit meiner Bekannten oder anderen ausmachen, da mischen sie sich nicht ein. Die Lieder seien ja meine, und ich könne sie für solche Promotionzwecke wie Videos oder kurze Hörbeispiele im Internet gerne freigeben.

Zum Punkt 2.) [zum § 10 Absatz III "Titelexklusivität"]:
Ihre rechtlichen Ansprüche beschränken sich auf die Songs auf der "A langer Spieß" CD, und zwar nur genau auf diese Versionen (identifiziert mit ISRC Codes, die beim Mastering verwendet wurden). D.h. Liveaufnahmen oder andere Versionen blieben ausschließlich bei mir.

Zum Punkt 3.) [Händlerabgabepreis]
Nein, der Händlerabgabepreis sei jener Preis, den ihr Vertrieb von den Händlern wie Saturn oder Media Markt verlangt, und dieser Preis ändere sich jedes Mal, wenn sie miteinander spezielle Vereinbarungen abschließen oder eine Aktion haben. Es sei also schwer, einen bestimmten Preis zu definieren, ich werde aber im Februar/März eine Abrechnung von ihr bekommen werden, wo alle Infos drinnen stehen. Bei Downloads sei die Basis für ihre Kalkulation die Summe, die ihr Vertrieb von iTunes, Amazon und anderen Downloadportalen bekommt.

Zum Punkt 4.) [Widerspruch zweier Paragraphen]
Anscheinend hätte es da einen Fehler im Vertrag gegeben. Normalerweise beschränkten sich ihre Verträge auf ein Album, mit Option aufs Erstverhandlungsrecht beim nächsten Album. Der Künstler könne jederzeit gerne ein anderes Label suchen, für die nächste Produktion. Sie seien flexibel.

Zum Punkt 5.) [Abrechnungsperiode]
Eine Abrechnung beziehe sich auf 1 Kalenderjahr, d.h. die aktuelle Abrechnung ende per 31.12.2012 und werde bis Mitte/Ende März fertiggestellt.

Zum Punkt 6.) [Paragraphenzählerei]
Nein, es fehle nichts, d) sollte c) heißen, sie bedankt sich für den Hinweis.

Soweit also sinngemäß die e-Mail der Mitarbeiterin der Plattengesellschaft. Beiliegend ist eine Rechnung über EUR 768,--, bei welcher um Überweisung innerhalb von 7 Tagen auf ihr Konto ersucht wird.


Gerhard


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BeitragVerfasst: 15.01.2013 22:58 
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Gerhard Eichberger


Am 13. Jänner 2013 nahm ich die Ausdrucke zum Mittagessen mit, weil ich Einiges meinem Schwager zeigen und ihn um seine Meinung dazu fragen wollte.

Als ich vom Thema zum Reden anfing, wurde ich von meinem Vater gleich unterbrochen. Mein Vater fing gleich von einem anderen Thema an, über das ich mit meinem Schwager nicht reden wollte, und dann wurde zu meinem Leidwesen hauptsächlich über diese Sache geredet. Endlich gelang es mir, auf das Thema "Antwort der Plattengesellschaft" umzuspringen. Zuerst zeigte ich meinem Schwager die Antwort des Keyboarders, wo er diverse Anmerkungen zum Vertrag gemacht und gemailt hatte, daß diese Punkte noch zu klären wären. Und dann zeigte ich ihm die Antwort der Mitarbeiterin der Plattengesellschaft.

Mein Schwager faßte diese Antwort so zusammen: "Da steht drinnen, du mußt gefälligst gleich die Rechnung bezahlen. Sonst nichts."

Darauf sagte ich, daß das mit der Rechnung unwichtig ist und fragte ihn, was er von der Antwort zu meinen Punkten hält. Er wiederholte, daß drinsteht, daß ich die beiliegende Rechnung umgehend zahlen soll und der Rest nur unkonkretes Geschwafel ist.

Dazu sagte ich, daß das Wichtigste erst hintennach steht und das mit der Rechnung nur beiläufig erwähnt wird. Worauf mein Schwager sagte, daß das Wichtigste immer am Anfang eines Briefes oder einer e-Mail steht. Und da steht also eindeutig drinnen, ich soll die Rechnung bezahlen, und sonst gar nichts Interessantes.

Ich sagte ihm, daß da drinnensteht, daß es bald eine Abrechnung über die von der Plattengesellschaft verkauften CDs geben wird. Da fragte mich mein Schwager, wieviele CDs ich bereits verkauft habe. Ich sagte, daß ich noch nicht weiß, wieviel die Plattengesellschaft verkauft hat. Worauf er seine Frage wiederholte. Da sagte ich ihm, daß ich ungefähr 25 CDs verkauft habe. Worauf er meinte, daß 25 CDs in einem Jahr zu verkaufen, ein Totalflop ist. Da wiederholte ich, daß ich nicht weiß, wieviel die Plattengesellschaft verkauft hat. Worauf er sagte: "Das kann ich dir sagen: Die Plattengesellschaft hat genau null Stück verkauft."

Mein Vater wies darauf hin, daß er öfters im Supermarkt die Kiste sieht, wo die ganzen CDs drinnenliegen, aber noch nie hat er jemanden gesehen, der da was aus dieser Kiste kauft oder auch nur da drinnen stierlt.

Weiters fragte mich mein Schwager, wo denn meine CD erhältlich ist und ob ich schon mal im Media Markt nachgeschaut habe, ob die CD dort überhaupt im Geschäft steht. Da sagte ich, daß mir wer gesagt hat, daß es die CD beim Saturn auf der Mariahilfer Straße gibt. Worauf mich mein Schwager fragte, ob ich das nachkontrolliert habe. Nein, habe ich nicht. Da fragte er mich, wie ich mir da sicher sein kann, ob das auch stimmt. Ich solle doch mal in die ganzen Plattengeschäfte gehen und meine CD dort suchen. Er ist überzeugt, daß ich sie nirgendwo finden werde.

Ich wies darauf hin, daß der Vertrag enthält, daß die CD 25 Jahre im Vertrieb ist. Worauf mein Schwager meinte, da genügt es, daß die Plattengesellschaft sich eine CD aufhebt, dann kann sie behaupten, daß sie meine CD im Vertrieb hat. "Vertrieb" heißt laut Schwager noch lange nicht, daß die Ware tatsächlich in den Geschäften erhältlich ist.

Hm.
Naja.

Was meint Ihr zu den Ansichten meines Schwagers?


Gerhard


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BeitragVerfasst: 16.01.2013 13:05 
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Nun ja. Die Idee, mal in den Plattenläden zu schauen, ob Deine CD da angeboten wird, ist sicher gut.

Außerdem kannst Du sicher bei der Plattenfirma nachfragen, wieviele CDs denn nun bisher verkauft wurden und wie hoch dann wohl Dein Kostenanteil ausfallen wird. Das ist ja eine ganz normale Frage, die sie sicher beantworten können.

Wofür genau will die Plattenfirma jetzt 700 Euro haben? Für irgendwelche an Dich gelieferten CDs? Wenn das vertraglich so vereinbart ist, ist daran natürlich nichts auszusetzen. Es ist nur zu hoffen, dass diese 700 Euro nicht genau die Kohle ist, auf die die Firma mit dem gesamten Deal überhaupt spekuliert.

Die Idee, zunächst zu üben und dann zu musizieren (weil es sonst für die anderen Musiker eine Belastung ist), ist ein richtiger und natürlich selbstverständlicher Hinweis. Und man sollte noch ergänzen: nicht nur üben, sondern solange üben, bis man die Stücke tatsächlich beherrscht. Vorher braucht man sich weder zum Proben noch im Studio zu treffen.


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BeitragVerfasst: 20.02.2013 15:31 
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Gerhard Eichberger


In der Blackbox (wo ich sehr detailliert über die Probleme bei meinem Bandprojekt diskutiere), hatte ich ja geschrieben, daß mein Schwager gesagt hatte, daß die 25 CDs, die ich in einem Jahr verkauft habe, ein totaler Flop sind und daß er auf meinen Hinweis, daß ich noch nicht weiß, wieviel die Plattengesellschaft verkauft hat, er geantwortet hat: "Das kann ich dir sagen: Die Plattengesellschaft hat null Stück verkauft." Weiters berichtete ich, daß mein Schwager der Ansicht ist, daß meine CD nirgendwo in den Geschäften erhältlich ist. (Das hatte er gesagt, als ich ihn darauf hinwies, daß die Plattengesellschaft die CD ja in ihrem Vertrieb hat.) Darauf antwortete jemand in der Blackbox:

Dein Schwager hat diesmal in allem recht.
25 Stück von einer Platte zu verkaufen fällt unter Hobby. Ich kenn selber ein paar Leute, die hobbymäßig Musik herausbringen. Die sind halt auf Labels, die auf ihre jeweiligen Merkwürdigkeiten spezialisiert sind und entsprechende Stammkundschaft haben, die ihnen alles abkauft, da kommen dann schon mal 100 Stück zusammen.


Über diesen Punkt habe ich dann dort weiter diskutiert. Und dann noch Dieses dazu geschrieben:

Hm.
Ich meine, eh bei so einer Plattengesellschaft zu sein.

Wenn Du Dir anschaust, was die da so anbieten, was meinst Du dazu? Meinst Du, die CD von HELMI'S NIGHTMARE paßt dazu?

Hier ist die Webseite der Plattengesellschaft, da steht Einiges über deren Tätigkeit und unter "philosophy" auch noch Interessantes:
http://www.monkeymusic.at/

Und wenn man dort auf "shop" klickt, steht die CD gleich an fünfzehnter Stelle.

Was meint Ihr dazu?


Jetzt möchte ich diese Frage auch hier stellen.

Meine Familie ist der Ansicht, daß mich da einige Leute nur ausgenutzt haben und daß es der Plattengesellschaft gar nicht darum geht, mich zu fördern, sondern nur darum, Geld von mir zu bekommen. Sie meint, ich habe viel zuviel für die Produktion bezahlt, und die Plattengesellschaft hat dann noch einen Haufen Geld von mir für die gepreßten CDs verlangt. Meine Familie ist der Ansicht, daß es der Plattengesellschaft nicht darum geht, meine CD in irgendwelchen Geschäften zu verkaufen. Sie glaubt, daß der Musiker, mit dem ich die CD gemacht habe, das Studio und die Plattengesellschaft miteinander verbandelt sind und mir einfach nur das Geld aus der Nase gezogen zu haben, ohne eine nennenswerte nachprüfbare Gegenleistung zu erbringen.

Und in der Blackbox wird die Ansicht geäußert, daß das möglicherweise eine Plattengesellschaft ist, die ihr Geld nicht in den Vertrieb reinsteckt.

Meine Frage daher: Wie seht Ihr das?

Kennt jemand die Plattengesellschaft monkey music?
http://www.monkeymusic.at/

Wenn man sich so anschaut, wie die ihre CDs auf ihrer Webseite bewerben, so finde ich das nicht so schlecht.

Persönlich kann ich dazu ja nichts sagen. Wie läßt sich da was herausfinden?

Achja:
Ich möchte da niemanden diskreditieren oder sowas. Ich weiß nur nicht, was ich von diesen Aussagen meiner Familie halten soll.


Gerhard


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BeitragVerfasst: 24.02.2013 14:44 
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Lieber Gerhard,

dass allgemein im Zuge dieser Produktion Du derjenige bist, der anderen Leute Geld zahlt (obwohl er eigentlich Geld damit verdienen will), sollte mittlerweile auch Dir klar sein. Zahlreiche Leute, die in der Produktion beteiligt sind, verdienen Geld (teilweise viel Geld), das Du bezahlst, und Du verdienst nichts sondern bezahlst alle.

Das ist erstmal Fakt, und dabei ist es auch egal, ob die alle miteinander verbandelt sind, oder ob sie sich nur über Dein Geld freuen.

Sicherlich bringen sie dafür auch Leistung, allerdings für ein Endprodukt, das Dir als Auftraggeber am Ende nichts bringt außer dass Du selbst hocherfreut Deine eigene CD hören kannst.

Aber bevor man über die Plattenfirma und ihr "Engagement" urteilt, hast Du denn schon die beiden Vorschläge befolgt?

1. frage bei der Plattengesellschaft nach, wieviele von Deinen CDs schon verkauft worden sind (denn schließlich bist Du ja am Verkaufserlös beteiligt).

2. gehe in Plattengeschäfte und schaue, ob Deine CD da angeboten wird.

Danach kann man eventuell beurteilen, wie aktiv die Firma für Dich ist. Vorher ist alles nur Spekulation.


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BeitragVerfasst: 26.02.2013 01:35 
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Gerhard Eichberger


Tommok hat geschrieben: > dass allgemein im Zuge dieser Produktion Du derjenige bist, der anderen Leute Geld zahlt (obwohl er eigentlich Geld damit verdienen will),
> sollte mittlerweile auch Dir klar sein. Zahlreiche Leute, die in der Produktion beteiligt sind, verdienen Geld (teilweise viel Geld), das Du bezahlst,
> und Du verdienst nichts sondern bezahlst alle.

An sich ist es so, daß die Produktionskosten eine Investition sind, die sich natürlich rentieren soll (muß). Ich denke, es ist immer so, daß man zuerst was reinstecken muß, denn von nichts kommt nichts.

Immerhin ist mittlerweile fast alles bezahlt. Es fehlt nur noch die Anmeldung bei der AKM, welche natürlich auch wieder Geld kostet.

Tommok hat geschrieben: > Das ist erstmal Fakt, und dabei ist es auch egal, ob die alle miteinander verbandelt sind, oder ob sie sich nur über Dein Geld freuen.

Ja eh.

Außerdem glaube ich ohnehin nicht, daß die Plattengesellschaft und der Musiker, mit dem ich die CD gemacht habe, miteinander verbandelt sind.

Tommok hat geschrieben: > Sicherlich bringen sie dafür auch Leistung, allerdings für ein Endprodukt, das Dir als Auftraggeber am Ende nichts bringt außer dass Du selbst
> hocherfreut Deine eigene CD hören kannst.

Das darf natürlich nicht so sein.

Ursprünglich war ja angedacht, eine Maxi-CD zu machen. Dann waren fünf Lieder angedacht, wobei der Musiker gesagt hat, daß er noch ein Gedicht dazunehmen will, das er mit Klängen untermalen will; diese Nummer bekomme ich gratis dazu, denn die ist ein Experiment. Dann hat der Musiker eine Plattengesellschaft aufgetan, und ich habe diese sechs Lieder dem Plattenboß vorgespielt. Der hat dann gemeint, daß die CD wie eine Full-Length-CD beworben wird und dann gemeint, für eine Full-Length-CD ist sie etwas zu kurz. Ich habe ihm auch ein paar meiner Gedichte vorgelesen und ihm das Interview "Gulasch" vorgespielt, das bereits vom Mulatschag-Team veröffentlicht worden ist. Das hat ihm gefallen, und er sagte, wir sollen noch Gedichte von mir aufnehmen. Da gingen wir nochmal in ein Studio und nahmen sieben Gedichte auf. Dann habe ich gesagt, daß das fad wird, wenn da einfach nur soviele Gedichte drauf sind, und man sollte wenigstens bei zwei dieser Gedichte eine Klanguntermalung machen. Also gingen wir nochmal ins Studio, wo dies dann gemacht wurde.

Aufgrund dieser Entwicklungsgeschichte der CD waren die Kosten natürlich unbekannt bzw. konnte der ursprüngliche Preis nicht gehalten werden. Weiters war es so, daß nicht klar war, wie lange ich im Studio brauchen werde. Ich muß auch sagen, daß sich die Musiker wirklich Mühe gemacht haben. Ich habe selber gestaunt, als ich dann "I waar' so gern a Rockstar" gehört habe - das hat mich stellenweise doch an DEEP PURPLE erinnert, was die Musiker da hingelegt haben.

Tommok hat geschrieben: > Aber bevor man über die Plattenfirma und ihr "Engagement" urteilt, hast Du denn schon die beiden Vorschläge befolgt?

Noch nicht so recht.

Tommok hat geschrieben: > 1. frage bei der Plattengesellschaft nach, wieviele von Deinen CDs schon verkauft worden sind (denn schließlich bist Du ja am Verkaufserlös beteiligt).

Die Plattengesellschaft hat mir mitgeteilt, daß sie erst im März mit dem Vertrieb abrechnen. Vorher können die nichts sagen.

Außerdem habe ich den Plattenvertrag noch nicht unterschrieben.

Tommok hat geschrieben: > 2. gehe in Plattengeschäfte und schaue, ob Deine CD da angeboten wird.

Sollte ich wirklich persönlich machen.

Jener Bekannter, der mir vor längerer Zeit gesagt hat, daß er beim Saturn in der Mariahilfer Straße in Wien drei Exemplare meiner CD gesehen hat, sagte mir nun, daß er meine CD nun nicht mehr beim Saturn gesehen hat.

Ich kann mir schon vorstellen, daß die Geschäfte die CD bestellen können. Aber es geht ja darum, daß sie in den Geschäften vorhanden ist, damit Leute, die einfach stöbern, die Chance haben, sie zu kaufen.

Tommok hat geschrieben: > Danach kann man eventuell beurteilen, wie aktiv die Firma für Dich ist. Vorher ist alles nur Spekulation.

Das ist allerdings richtig.

In der Blackbox wurde allerdings die Ansicht vertreten, daß ich mir da wahrscheinlich nicht die richtige Plattengesellschaft ausgesucht habe. Es wäre demnach wichtig, eine Plattengesellschaft zu wählen, die allgemein derartige Musik vertreibt.

Daher stelle ich mal die Frage, ob meine CD da so zu den anderen CDs paßt, die diese Plattengesellschaft so vertreibt. Schaut Euch mal diese Liste an:
http://www.monkeymusic.at/shop.php

Ist die Art, wie die CDs dort angeboten werden, werbewirksam?

Mittlerweile ist meine CD allerdings an 19. Stelle. Offenbar sind zwischendurch vier neue CDs von dieser Plattengesellschaft herausgekommen.


Gerhard


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BeitragVerfasst: 27.02.2013 16:23 
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Keine Ahnung ob die geeignet sind. Das lässt sich wohl nur beantworten, wenn man weiß, wieviele Deiner CDs sie denn so verkaufen.

Wieviele müssten sie denn verkaufen, damit Du die Produktionskosten wieder einspielst? Ein paar tausend?


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BeitragVerfasst: 28.02.2013 15:07 
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Gerhard Eichberger


Tommok hat geschrieben:Keine Ahnung ob die geeignet sind. Das lässt sich wohl nur beantworten, wenn man weiß, wieviele Deiner CDs sie denn so verkaufen.

Kann man aus deren Angebot nichts herauslesen? Paßt meine CD zu den anderen CDs, die die so haben? (Es gibt ja meistens Hörproben.)
http://www.monkeymusic.at/shop.php

Überhaupt, was hält Ihr von dieser Art, wie die Plattengesellschaft die CDs bewirbt? Also immer mit einer Beschreibung, was das ist.

Tommok hat geschrieben:Wieviele müssten sie denn verkaufen, damit Du die Produktionskosten wieder einspielst? Ein paar tausend?

Das weiß ich nicht.

Der Keyboarder hatte mir zum Vertrag unter anderem geschrieben, daß es nicht genügt, wenn im Vertrag drinsteht, wenn ich 22 - 24 % vom Händlerabgabepreis bzw. vom bereinigten Händlerabgabepreis bekomme, wenn nicht angegeben ist, wie hoch der Händlerabgabepreis ist.

Ich bin davon ausgegangen, daß der Verkaufspreis der Plattengesellschaft gleich dem Händlerabgabepreis ist - das wären demnach EUR 10,50 zuzüglich 20 % Umsatzsteuer. In der Blackbox hat mich dann aber jemand darauf hingewiesen, daß der Händlerabgabepreis nicht der Verkaufspreis ist, sondern daß er darunter liegt.

Daraufhin habe ich die Plattengesellschaft per e-Mail gefragt, ob der Händlerabgabepreis gleich der Preis auf deren Webseite (also netto € 10,50) ist. Die Plattengesellschaft antwortete mir, daß der Händlerabgabepreis der Preis ist, den der Vertrieb mit den einzelnen Händlern ausmacht. Da dieser Preis jeweils unterschiedlich ist, kann man keinen fixen Händlerabgabepreis angeben.

Hm.

Entspricht dies gängiger Praxis?
Das bedeutet dann ja, daß man überhaupt nicht weiß, wieviel man pro verkauftem Stück bekommt.


Gerhard


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