Ist Musik universell? - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 26.08.2010 11:42 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3044
Wohnort: Bad Cannstatt
hallygally hat geschrieben:Die bescheuerten Taliban haben den Afghanen ja viele Jahre jegliche musikalische Betaetigung verboten, mit dem Ergebnis, dass die Afghanis nunmehr sich auf die Musik stuerzen, als waere es der groesste Schatz der Erde. Ein interessanter Feldversuch, wuerde ich sagen, mit einem vorausschauenden Ergebnis.
Wohl eher ein vorhersehbares Ergebnis, meine ich. Musik (und sei es nur rhythmisches Getrommel .oÄ.) scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu decken ... um so schlimmer, wenn man das dann - wie die Taliban - der Bevölkerung vorenthält.

Gruß - der Fenderizer

P.S: mindestens genau so schlimm finde ich es übrigens, wenn hier in Deutschland entscheidungsfindenden Gremien (d.h. Parlament o.Ä.) relevante Informationen (oftmals sogar vorsätzlich) vorenthalten wenn nicht gar verfälscht vorgelegt werden (im Falle des Vorsatzes um das Ergebnis der Abstimmung im Sinne des Antragstellers zu beeinflussen) und die Beschlussfassung dann letztlich auf falschen Annahmen und / oder lediglich nach Parteibuch bzw. -zugehörigkeit getroffen werden.

P.P.S: sorry, für den rant. back to topic please

_________________
they're coming to take me away ... hahaa!
P.S: this post is printed on 100% recycled electrons


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 26.08.2010 13:04 
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Moderator
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1764
Wohnort: Hamburg
Yo Fendi, das würden wir doch mal gerne genauer wissen! Worauf spielst Du an? (Vielleicht besser einen neuen Thread dafür eröffnen.)

Ich denke dass Musik als Kommunikationsform jedenfalls "universeller" ist, als das gesprochene Wort, soll heißen es kann an mehr Orten in irgend einer Weise "verstanden" oder rezipiert werden, als codierte Laute.

Hallygally hat übrigens Recht: grau ist alle Theorie! Vielleicht kannst Du uns von Deiner Weltreise berichten, wie die unterschiedlichen Völker mit Musik umgehen oder diese wahrnehmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 26.08.2010 13:42 
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Profi-Mucker
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Registriert: 11.08.2006 21:09
Beiträge: 1373
Wohnort: NRW (Niederrhein)
Ih finde "universell" ein schönes Wort. Das würde bedeuten, man kann auf einer Beerdigung auch "I'm a Barbie Girl" o.ä. spielen. Am Ballermann hören wir dann eine Fuge oder ein Requiem zum Abfeiern Mr Green

htp_big_M

_________________
Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren.
VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatra


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 26.08.2010 18:57 
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Zuschauer

Registriert: 19.08.2010 19:42
Beiträge: 11
Ich weiss Hallygally.. ich irre irgentwo da rum.
Schau.. Ich hab nie geschrieben , dass jemand richtig bzw. falsch läge. wie soll ich denn die Frage in eine genauere Fragestellung stellen, als die Frage , die ich gestellt habe? Abhängig aus welcher Sicht man die Frage sieht, kann man auch die Frage beantworten. Man sieht ja, dass die Frage mehrere Antworten hat und die sich auch überlappen , aber sich nicht gegenseitig widerlegen.

Anyway..
auf das, was Tommok geschrieben hat , möchte ich eher hinweisen. Musik als eine Weltsprache. Wie es in der Biologie die Nukleinbasen sind , bei welcher die DNA bzw. RNA bei allen Lebewesen aufgebaut ist. Es ist sozusagen auch universell. Ob Bakterien , Pflanzen, Pilze .. der Aufbau der DNA/RNA besitzt immer die gleiche Sprache.
So auch in der Musik. Wenn ich mit jemanden spreche, wird niemand sagen , dass ich singe. jetz kann man natürlich fragen, warum ist reden nicht singen? aber hier glaube ich entgleise ich wieder..


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 27.08.2010 00:21 
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Kistenschlepper

Registriert: 20.07.2010 14:08
Beiträge: 78
Wohnort: Magdeburg
hallöchen...

ich hab auch mal einen bericht gesehen in dem es darum ging wie kleinkinder auf musk reagieren... leider ist das schon eine halbe ewigkeit her und ich kann mich nicht mehr daran errinern ob es tatsächlich nur um dur und moll ging... ich kann mir vorstellen das kleinkinder auf klassik anders reagieren als auf punkrock, halt wegen der geschwindigkeit und der nervigen cymbals auf jeder basedrum^^...

ich glaube es kommt auch darauf an wo man unter welchen umständen mit welchen einflüssen aufwächst...

und unser wohltemperierte stimmung ist ja auch irgendwie in unserer sprache wieder zu finden... es klingt ja nicht unauthentisch wenn jemand ein trauriges lied auf eine traurige melodie in moll singt...

ich wüsste nicht ob ein japaner oder chinese traurig oder gut gelaunt ist wenn er singt, da ich es einfach nicht gewohnt bin..


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 27.08.2010 08:59 
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Moderator

Registriert: 28.10.2005 18:43
Beiträge: 2483
Wohnort: Köln
Tommok hat geschrieben:Yo Fendi....

Efendi kaeme auch ganz gut.
Tommok hat geschrieben:Vielleicht kannst Du uns von Deiner Weltreise berichten, wie die unterschiedlichen Völker mit Musik umgehen oder diese wahrnehmen?

Du waerest enttaeuscht. Ich bin enttaeuscht. Meine Vorstellungen sind in vieler Hinsicht sehr der Wirklichkeit gewichen. Ueberall, wo ich war, habe ich entweder 4/4-Pentatonik-Schmonzetten der wirklich boesesten Art um mich herum ertragen muessen oder krudes Durcheinander westlicher und asiatischer Stile. Sicher gibt es die grossartigen traditionellen Musiken, aber das ist nicht unbedingt das, wonach ich schaue. Entrueckte Westler sind komischerweise die, die sich daran probieren und daran genauso scheitern, wie die ewig nachspielenden, kopierenden Bands am westlichen Stil.
Ich schreibe in Kuerze mehr (auf meinem Blog), und dann wird auch dieses Thema vertieft.

_________________
Gruss,
Thomas


Wenn ich immer wüsste was ich suche, wenn ich was suche, hätte ich nichts gefunden. (Josef Harder)

W@bseitemySp@ceVid@o


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 08.10.2010 14:39 
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Kistenschlepper
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Registriert: 03.09.2010 10:23
Beiträge: 85
Ich habe von einer Studie gehört, die sich mit der Musik einer afrikanischen Xylophon-Truppe beschäftigt hat. Aus Burundi meine ich.
Und zwar war der Forscher iin den 80er Jahren dort und hat die Musik untersucht. Damals hatte die Gruppe noch kaum Kontakt zu europäischer Musik gehabt. Die Musik war stark polyrhythmisch und hatte kein klar zu definierendes tonales Zentrum, nach unseren Vorstellungen.
Bei einem zweiten Besuch 15Jahre später konnte man dann eine Veränderung feststellen. Gleiche Truppe, gleicher Ort. Der unterschied war nur der Austausch der Musik mit dem Forscher. Ein neues Lied der truppe war nun plötzlich an einem 4Viertel Takt und einer Dur-Kadenz angelegt. Dadurch war es sehr viel tanzbarer und wirkte fröhlich. Bei dem Text handelte es sich aber um ein Mädchen, dass Aids bekommt und stirbt, inklusive einer sehr detailreichen Schilderung der Qualen durch die Krankheit.

Was kann man daraus schließen?
1. Das Ohr ist überall das gleiche: Erkennen von musikalischen Parametern ist überall ähnlich.
2. Wie die Parameter aussehen ist sozialgeschichtlich begründet. Die Entstehung ist aber mit ziemlicher Sicherheit auch von unterschiedlichen kulturellen Einflussbeziehungen abhängig.
3. Weiter ist es unterschiedlich, wie diese musikalischen parameter mit Sinnbezügen belegt werden. Was in Europa fröhlich gemeint ist, muss das nicht überall sein.
4. Einflüsse können wie angedeutet durch Kulturgeschichtliche Infiltration bzw. Assimilation ausgelöst werden. Das bedeutet aber, dass es musikalische Universalien geben muss! Ohne gemeinsame grundlagen gäbe es nicht die Möglichkeit Musik verständlich zu teilen. Will meinen, damit ein englischer Begriff in den deutschen Sprachgebrauch übergeht muss man vorher die Bedeutung gecheckt haben. Diese Grudlagen meint das phonetische in erster Linie. Und ein Beispiel in der Musik ist die Oktave, die selbst in den Abgefahrensten Tonleitern, wie der Slendro pentatonik auf Java, immer vorkommt.

So viel von mir. Das sind alles Thesen, die ich mir hier aus langeweile im Büro gerade aus den Fingern sauge. Daher ist meine Quellenangabe mehr als mangelhaft... weiß ich. Aber vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen von euch zu einer kleinen Forschung... zwinkernd

Liebe Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 08.10.2010 16:02 
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gerade frisch dabei

Registriert: 02.10.2010 06:20
Beiträge: 8
Wohnort: Zwischen den Drummz
Musik ist wie das Leben, verdammt Universell

Auch wenn die Musik am Ende ihrer Evolution ist, Entwickeln sich die Menschen die Sie nutzen und damit Ihre Art mit Ihr zusprechen....

_________________
Musik ist in der Top3 der menschlichen Errungenschaften seit dem aufrechten Gang


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 09.10.2010 19:56 
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Moderator
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1764
Wohnort: Hamburg
Musik ist mit Sicherheit nicht "am Ende ihrer Evolution". Das wäre ja schrecklich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Musik universell?
BeitragVerfasst: 10.10.2010 01:09 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
HerrenloserTaktstock hat geschrieben:Auch wenn die Musik am Ende ihrer Evolution ist....


Kann das sein, dass du die Musik mit den Charts verwechselst breit grinsend

_________________
Sounddesign | Komposition
als Verlag und Freelancer


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