Hallo SancezZ ESP-F50,
Wikipedia ist Dein Freund ...
Wikipedia (klick) hat geschrieben:Künstliches Flageolett: Ausgangspunkt ist die fest gegriffene Saite. Notiert wird der fest gegriffene Finger als normaler Notekopf und der lose aufgesetzte Finger, als rautenförmiger Notenkopf. Bei künstlichen Flageoletts ist es ratsam, sich auf Quart- und Quint-Flageoletts zu beschränken, da diese das beste Klangergebnis liefern. Oktav-Flageoletts sind künstlich nicht ausführbar. Häufig wird der tatsächliche Klang in Klammer hinzugefügt.
Plektrum-Flageolett bei der Gitarre: Dieses Flageolett wird im Gegensatz zu dem natürlichen Flageolett hauptsächlich mit der Anschlagshand ausgeführt. Nachdem eine Saite mit einem Plektrum angespielt wird, dämpft man sie fast zeitgleich mit dem Daumenknöchel wieder ab. So wird ein sehr hoher Ton erzeugt. Mit der greifenden Hand wird in einem beliebigen Bund gegriffen
wie Du siehst, kann man ein künstliches Flageolett und ein Plektrum-Flageolett (sog. pinch harmonics) erzeugen.
Ein künstliches Flageolett greifst Du z.B. mit dem Zeige- oder Mittelfinder der Anschlagshand indem Du den Finger in die dem natürlichen Flageolett entsprechende Position - z.B. über den Bund, der 12 Bünde höher als der gerade gegriffene Ton liegt - bringst und mit dem kleinen Finger anschlägst. Im Gegensatz zur Wikipedia-Aussage geht so auch eine Oktave. Etwas
tricky, aber machbar.
Für
pinch harmonics das Plektrum sehr knapp fassen (nahe an der Spitze) und den Daumen etwa parallel zu den Saiten, so kannst Du kurz nach dem Anschlag mit dem Plektrum die Saite wieder mit der Daumenspitze abdämpfen, was zu dem Plektrum-Flageolett führt.
Gruß -
der FenderizerP.S: Sound- Beispiele bei Bedarf (Nachfrage z.B. von Dir ) und Lust (daß ich die bei Gelegenheit und entsprechender Laune 'mal aufnehme)