|
| |
|
Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Stefan287
|
Verfasst: 03.11.2011 18:03 |
|
 |
| Kistenschlepper |
Registriert: 03.07.2009 16:07 Beiträge: 84
|
Hallo Leute, wie bekomme ich eine kräftige und lautere Basedrum mit unkomprimiertem Pegel hin? Wenn ich eine Basedrum komprimiere, egal, ob mit normalem oder Multibandkompressor, die Drums sind entweder nicht lauter und kräftiger, also man hört kein Unterschied, der Pegel ist höher, als der unbearbeitete Pegel, oder der Druck der Basedrum geht verloren. Spreche hier aber nicht von eigenen Aufnahmen, sondern in meinem Fall von NI Battery 3. Habt ihr Tipps für mich??? Habe schon viel ausprobiert, Attack, Release, Ratio, Threshold. Auch habe ich mit einem Multibandkompressor versucht, nur die Tiefen zu komprimieren, aber auch da war der Pegel wieder höher. P.S.: Ich weiß, was ein Kompressor ist, was er macht und was die Parameter bedeuten. Habe auch nur bei Basedrums dieses Problem. Deshalb bitte nicht fragen, ob ich weiß, was das ist.  Gruß Stefan
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Stefan287
|
Verfasst: 05.11.2011 19:41 |
|
 |
| Kistenschlepper |
Registriert: 03.07.2009 16:07 Beiträge: 84
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Tommok
|
Verfasst: 06.11.2011 10:53 |
|
 |
| Moderator |
 |
Registriert: 14.11.2005 18:18 Beiträge: 1686 Wohnort: Hamburg
|
|
Was verstehst Du unter "unkomprimierten Pegel"?
Ich denke das Geheimnis liegt nicht in der Kompression einer einzelnen BD, sondern im Einfügen in den Gesamtmix. Wenn irgend etwas "fett" klingen soll, muss der Rest des Mixes den entsprechenden Raum lassen.
Gruppenkompression wäre vielleicht ein Stichwort für Dich.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Wishbone
|
Verfasst: 06.11.2011 13:37 |
|
 |
| Profi-Mucker |
 |
Registriert: 24.03.2007 10:50 Beiträge: 1008 Wohnort: München
|
Hallo Stefan, " Wenn ich eine Basedrum komprimiere, egal, ob mit normalem oder Multibandkompressor, die Drums sind entweder nicht lauter und kräftiger, also man hört kein Unterschied, der Pegel ist höher, als der unbearbeitete Pegel, oder der Druck der Basedrum geht verloren." Sorry, aber den Satz verstehe ich nicht?! Kannst Du Dich mal kurz sammeln und dann Dein eigentliches Problem beschreiben? ciao, ebenfalls ein Stefan 
_________________ Cubase 6.5/64 Bit | MS Windows 7 Home Premium/64 Bit | RME HDSP 9632 | Intel i5-750/2.67GHz | MSI P55-GD55
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Stefan287
|
Verfasst: 07.11.2011 11:05 |
|
 |
| Kistenschlepper |
Registriert: 03.07.2009 16:07 Beiträge: 84
|
Tommok hat geschrieben:Was verstehst Du unter "unkomprimierten Pegel"?
Ich denke das Geheimnis liegt nicht in der Kompression einer einzelnen BD, sondern im Einfügen in den Gesamtmix. Wenn irgend etwas "fett" klingen soll, muss der Rest des Mixes den entsprechenden Raum lassen.
Gruppenkompression wäre vielleicht ein Stichwort für Dich.
Damit meine ich, wenn die Basedrum fetter klingt, ist der Pegel höher, als der des unkomprimierten Signals, was ja nicht Sinn und Zweck der Kompression ist. Auch wenn ich eine Solo-Basedrum habe, besteht das Problem. Also es geht weniger um den Mix.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Stefan287
|
Verfasst: 07.11.2011 11:14 |
|
 |
| Kistenschlepper |
Registriert: 03.07.2009 16:07 Beiträge: 84
|
Wishbone hat geschrieben:Hallo Stefan, " Wenn ich eine Basedrum komprimiere, egal, ob mit normalem oder Multibandkompressor, die Drums sind entweder nicht lauter und kräftiger, also man hört kein Unterschied, der Pegel ist höher, als der unbearbeitete Pegel, oder der Druck der Basedrum geht verloren." Sorry, aber den Satz verstehe ich nicht?! Kannst Du Dich mal kurz sammeln und dann Dein eigentliches Problem beschreiben? ciao, ebenfalls ein Stefan 
Hallo Stefan, ich habe mir den Satz nochmal durchgelesen und weiß nicht so recht, was du nicht verstehst, also ich verstehe ihn. Es geht um die Kompression einer Basedrum. Und egal, ob ich eine solche Basedrum mit einem Multibandkompressor oder einem herkömmlichen Kompressor komprimiere, habe ich das Problem, dass die Drums entweder nicht lauter und kräftiger sind, also man hört keinen Unterschied zur unkomprimierten Basedrum, oder aber der Pegel ist höher, als der unbearbeitete Signalpegel, oder aber die Basedrum verliert ihren Druck. Ich hoffe, du weißt nun was ich meine, da ich nicht weiß, wie ich es sonst ausdrücken soll.  Ich hatte auch schonmal im Netz geschaut und mal eine grobe Anleitung für eine Basedrumkompression eines Tontechnikers gefunden. Natürlich ist das immer differenziert zu betrachten und keine sichere Einstellung für jede Basedrum. Aber auch hiermit hatte ich keinen wirklichen Erfolg, neben meiner herumprobiererei. Kann das daran liegen, dass die Basedrums aus Battery 3 schon komprimiert sind und man deshalb keinen Unterschied mehr hört, da man das bereits bearbeitete Signal nochmals bearbeitet, aber dann hätte man wahrscheinlich eher das Kompressorpumpen, obwohl das Signal ja dann von 2 verschiedenen Kompressoren komprimiert wurde. Gruß Stefan
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Wishbone
|
Verfasst: 12.11.2011 20:01 |
|
 |
| Profi-Mucker |
 |
Registriert: 24.03.2007 10:50 Beiträge: 1008 Wohnort: München
|
hhhhmmm, vielleicht – ääähhh, könnte sein – keine Ahnung, ob ich jetzt Dein Problem verstanden habe.... Bin mir aber sicher, dass eine theoretische Beantwortung Deiner Frage Dich nicht viel weiter bringt, aber mal prinzipiell: - Die Soundunterschiede bei "normaler" Kompression sind jetzt nicht sooo gewaltig, machen sich aber im Gesamtmix bemerkbar (wie Tommok schon sagte). - Es kommt auch auf den verwendeten Kompressor an, wie sich der Sound einer BD formen lässt. - Ein BD-Schlag beginnt mit dem Anschlag (Transient) und klingt dann relativ schnell aus, d.h. Du solltest auch mit dem Attack- und Release-Regler experimentieren. - Du kannst auch mit einem Transienten-Tool versuchen Deine BD Sound-Vorstellungen zu erreichen (der hier ist kostenlos: http://www.fluxhome.com/products/freewares/bittersweet2). - Die BD hat 2 markante Frequenzbereiche (Bass um die 50-100 Hz, Kick bei 5-7kHz). Ich denke, Kompressor alleine reicht nicht, Du solltest auch einen EQ einsetzen. Aber auch hier auf den Gesamtmix (besonders Bass) achten. - Klar bekommst Du mit einem Kompressor das BD-Signal dichter. Du komprimierst und schiebst dann mit dem Makeup-Gain das leiser gewordene Signal wieder nach oben, bis es den gleichen Pegel hat wie das unkomprimierte. Dadurch hat das komprimierte Signal mehr Energie unten rum (müsste ich jetzt eine Zeichnung machen, bin zu faul). - Wenn das BD-Signal schon komprimiert ist, ist der Soundunterschied bei einer nochmaligen Komprimierung natürlich noch geringer. Dennoch wird diese Technik (der Mehrfachkomprimierung) manchmal eingesetzt. - Eine weitere mögliche Technik ist: BD-Spur duplizieren und auf der 1. Spur den Bassbereich herausarbeiten (Kompressor und EQ (Lowpass)) und auf der 2. Spur den Kick (Kompressor und EQ (Highpass)). - Noch eine Möglichkeit: Basedrum mit einem tiefen Sinuston (50 – 100Hz) anreichern (evt. per Sidechain). und, und, und.... Du siehst es gibt viele Wege nach Rom, suche Dir Deinen  Stefan
_________________ Cubase 6.5/64 Bit | MS Windows 7 Home Premium/64 Bit | RME HDSP 9632 | Intel i5-750/2.67GHz | MSI P55-GD55
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Stefan287
|
Verfasst: 13.11.2011 03:42 |
|
 |
| Kistenschlepper |
Registriert: 03.07.2009 16:07 Beiträge: 84
|
|
Hallo Stefan,
mit Attack und Release habe ich natürlich herumexperimentiert, ebenso mit allen anderen Parametern. Ich verwende ausschließlich die Cubase 6-Effekte, da ich damit sehr zufrieden bin. Danke für deine Mühen. Leider ist fast alles nichts neues. Was aber eine gute Idee ist, wäre das herausarbeiten der Tiefen und Höhen mit jeweils getrennten Kompressoren. Du brauchst mir auch nichts aufzeichen. Wie eine Kompressorkennlinie aussieht, habe ich bereits gelernt, aber: Auch arbeite ich dabei mit EQ's. Das ist unumgänglich, um Übersicht im Mix zu schaffen.
Kannst du mir kurz erklären, wie eine komprimierte BD im Mix anders klingen kann, als eine unkomprimierte BD, auch wenn sie sich von der unkomprimierten BD, klanglich kaum oder garnicht unterscheidet?
Du sagtest etwas von dem Transiententool. Dieses Bittersweet II habe ich sogar bereits, aber noch nie eingesetzt, da ich mir noch keine Gedanken gemacht habe, wozu ich das gebrauchen könnte und auch bei Drumbearbeitungen nicht daran gedacht habe. Wie arbeitet es denn und was kann ich damit erreichen?
Danke im voraus.
Viele Grüße Stefan
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Wishbone
|
Verfasst: 13.11.2011 12:38 |
|
 |
| Profi-Mucker |
 |
Registriert: 24.03.2007 10:50 Beiträge: 1008 Wohnort: München
|
Kannst du mir kurz erklären, wie eine komprimierte BD im Mix anders klingen kann, als eine unkomprimierte BD, auch wenn sie sich von der unkomprimierten BD, klanglich kaum oder garnicht unterscheidet?Ist in Worten natürlich unmöglich – knackiger, fetter, ... all die gängigen Phrasen, such Dir eine aus  Was ich halt festgestellt habe und das wollte ich damit ausdrücken: zumindest für meine (alten) Ohren ist der Einsatz des Kompressors (wenn er nicht extrem eingestellt ist) auf die BD nur schwer heraus zu hören – am besten noch in einem AB-Vergleich. Aber im Gesamtmix setzt sich die komprimierte BD besser durch (auch mit Hilfe des EQs natürlich). Ich denke, es sind oft die Nuancen, die einen guten von einem weniger guten Mix unterscheiden. Du sagtest etwas von dem Transiententool. Dieses Bittersweet II habe ich sogar bereits, aber noch nie eingesetzt, da ich mir noch keine Gedanken gemacht habe, wozu ich das gebrauchen könnte und auch bei Drumbearbeitungen nicht daran gedacht habe. Wie arbeitet es denn und was kann ich damit erreichen?Schau auf die Internetseite, von der ich Dir oben den Link eingetragen habe, die können das viel besser erklären! Im Prinzip hast Du ein großes Einstellrad in der Mitte. Drehst Du es nach rechts wird's "knackiger", drehst Du es nach links wird es "smoother". Das erreichen sie (vermutlich), in dem sie den/die Transienten betonen oder abschwächen. Einfach ausprobieren, die Soundveränderung ist hier sehr gut hörbar. Funktioniert am besten auf der Snare, kann man aber auf der BD sicher auch mal einsetzen. Stefan
_________________ Cubase 6.5/64 Bit | MS Windows 7 Home Premium/64 Bit | RME HDSP 9632 | Intel i5-750/2.67GHz | MSI P55-GD55
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Stefan287
|
Verfasst: 13.11.2011 14:23 |
|
 |
| Kistenschlepper |
Registriert: 03.07.2009 16:07 Beiträge: 84
|
Danke Wishbone. Ich werde mal auf die Seite schauen und dass Tool dann mal wieder installieren und auch mal ausprobieren.  Ich verstehe dass auch mit dem Hörunterschied von unkomprimierter zu komprimierter BD. Du meinst also, dass man eine unkomprimierte von einer komprimierten BD solo kaum unterscheiden kann, aber im Mix hört man den Unterschied. Ja, gut. Im Mix klingt ja nahezu jedes Instrument anders. Ich werde mal weiter herumexperimentieren. Danke schonmal. Mich hat es eben gewundert, dass selbst bei relativ geringer Kompression, immer irgendwie der Druck der BD flöten ging. Aber gut, ich werde mal Bittersweet ausprobieren. Gruß Stefan
|
|
| Nach oben |
|
 |
Wer ist online? |
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
Gitarre lernen
|
|