Hallo Schrupschlumpf
ich habe damals auch in einem Kinderchor gesungen und ich kann dir ja einmal erklären wie damals mein Chorleiter damit umgegangen ist, wenn jemand fast keine Töne getroffen hat.
Als allererstes hat er immer den jenigen / die jenige nach der Chorprobe zu sich geholt und gesagt: An deiner Singtechnik müssten wir nochetwas Pfeilen und ein wenig üben, damit deine Stimme sicherer wird und du ein bisschen grader singst.
Dann hat er mit seinem Klavier die Tonleiter gespielt (c-g erstmal) und dann hat er den Ton mit dem Klavier vorgesummt und das Chorkind musste mitsummen und dann irgendwann allein. Und so ging das ersteinmal mehrfach.
Dann machte er sich an ein kurzes Lied mit dem Kind, erst sollte es von dem Kind vorgesungen werden und dannach sagte der Chorleiter was schief war und sang es richtig, gab dabei Tipps und sagte dann wieder wenn was verkehrt war und sagen es dann zusammen erneut oder das Kind allein. Als empfehlung sagte er immer, höre wie die anderen singen, die schon länger im Chor sind und auch älter sind (meistens setzte er die Jüngeren neben die älteren und guten Sänger, damit sie hören konnten wie diese singen und es dann auch nachsingen, Tonmäßig).
Das machte er dann Woche für Woche mit dem Kind, je nach wie er Zeit hatte, 15-30 Minuten.
Und zu Hause sollten die Kinder halt auch üben, meistens auch mit den Eltern zusammen.
Und als Belohnung gab es immer Gummibärchen
Das hatte echte wirkung gehabt bei den Kindern.
Als ich älter wurde, durfte ich sogar immer als ersatz einspringen und wandte es genauso an wie er.
Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen?
Wenn Sie sonst noch Fragen haben, bitte Fragen

Liebe Grüße, Tally