Moin,
@ tobias: Ich bin ja sehr beruhigt, daß auch andere Menschen effiziente Handwerkzeuge wie eine Holzraspel noch kennen. Einen Hobel müsste man haben... . Ob ich mir dann zwei Raspelkanten sparen würde, ich weiß nicht, gebe aber zu das auch schon in Erwägung gezogen zu haben. Ich denke darüber nach die Hornkontur etwas in Richtung Rog Mogale zu ändern, er baut etwas hyperbolischer, und passt die Rückkammer an verschiedene Treiber an. Zudem habe ich den Eindruck, daß er zu recht knappen Rückkammern tendiert. Auf die CV- Faltung bezogen bedeutet das, daß die Rückkammer wohl einen Trenner zur Reduktion des dann endgültig zu großen Volumens braucht, es sei denn man setzt einen Treiber mit superleichter Membrane ein. Ich habe einige Eminence Beta 15 ohne Zweck. Für LowWatt + LowBudget halte ich das für denkbar. Mir gehen batteriebetriebene Partys nicht aus dem Sinn... Generatorlärm nervt im chilligen Teil der Party. Ein 24V ELA-Verstärker braucht 3 Autos, zwei in Reihe und Eines für Starthilfe

Und "singende USB-Sticks" eigentlich nur einen passiven Crossfader und einen Kopfhörerwahlschalter.
Spitz zulaufende Spanten am Wartungsdeckel reichen sicher zur Versteifung aus. Um Allerdings Platz für die Dichtung zu schaffen wäre es sinnvoll das Außenbrett des Wartungsdeckels eine Stufe dünner als die Seitenwand zu wählen, damit der Deckel nicht übersteht.
Ja, leider führt die k.i.s.s.-Einstrahlung zur rückwärtigen Treibermontage (oder anderen Fummeleien). Die Visaton-Plan-Variante hat den Wartungsdeckel zur Rückkammer vorne in der Hornkontur, so lässt sich der Treiber natürlich mit gynäkologischem Gefummel rückwärtig montieren. Da ich jedoch schon ELI-Ws mit dieser Art Wartungsdeckel gebaut habe kann ich definitiv sagen: so nie wieder. Auch der Punisher-Wartungsdeckel weckt bei mir keine Nachbaugelüste. Zudem versteckt sich hinter dem Rückvolumen als eigenständiges Bauteil ein weiterer Gedanke: dieses Kaschterl bestimmt die Hornkontur, dessen Volumen die Anpassung zwischen Horn und Treiber, und die k.i.s.s.-Einstrahlung will auch erprobt sein. Da ich ungern größere Mengen Holz entsorge (ein einzelnes Horn funktioniert ja sowieso nicht) und auch ungern Spanplattenhörner on Job vor den Augen von Kunden testen möchte, könnte ich mit dieser Bauweise das Außengehäuse gleich in endgültiger Qualität bauen, und unauffällig die Wirkung des Sounddesigns auf Veranstaltungsgäste ergründen. Dichtungen sind natürlich so eine Sache...
Tobias hat geschrieben:die mechanische und elektrische belastbarkeit macht mir aber doch bissel sorgen...
Hier ist wie immer die Frage ob man die letzten 3 dB auch haben will, bei gegebenem Lautsprecher. Welche Treiber benutzt Du? Amp?
@ all: das V Stacking war neu für mich, feine Sache mit den "alten Hasen" in WWW-Foren

Gruß