Hallo! Ja, diese Probleme kenne ich...
Generell: die klassische Gitarre ist ja an und für sich ein eher leises Instrument; daher (und auch aus Gründen der einfacheren Bespielbarkeit) gibt es nun auch Saiten mit hoher Spannung. Der Ton wird allein durch Verwendung dieser Saiten (bei natürlich gleichem Anschlag) hörbar lauter (was aber, wie ich auch feststellen musste, kein Ersatz für eine saubere Zupftechnik ist

) Ausserdem ist, wie geagt, die Bespielbarkeit eine andere (die Saiten reagieren nicht mehr so "zögerlich" auf Be- und Entlastung, usw.)
Beim Saitenwechsel gilt bei mir: "Never touch a running system" Wenn du also Saiten hast, mit denen du zufrieden bist, dann bleib dabei, bist du nicht zufrieden, dann gehts ans Probieren (ein Satz kostet ja auch nicht die Welt).
Ich persönlich bin momentan bei D'Addario angekommen (hohe Spannung) und mit denen prinzipiell auch zufrieden, denke allerdings an einen Wechsel zu Saiten von Michael Tröster (die mir mein Lehrer unlängst empfohlen hat); die kosten dann zwar etwas mehr, sind dafür aber auch mit Carbon verstärkt und klingen... naja, ich hab sie länger nicht mehr gehabt, aber ich glaube, sie klangen besser als die D'Addario.
Das Ganze ist aber wie gesagt Geschmackssache, auch wenn man meiner Meinung nach mit normal gespannten Saiten irgendwann nicht mehr weiter kommt und zu höherer Spannung wechseln muss. In diesem Sinne
