Das mit dem "in den Hall" hinspielen ist ja klar : Das kann man leicht mit der eigenen Stimme machen und auch Metallophone profitieren davon, wobei es dort eher der Nachklan selber ist.
Aber die schnellen Tonwechsel ? - Mit dem Sax geht das nicht so ohne Weiteres, oder ?
Das Prinzip ist aber wohl bekannt : So haben wir das früher bei den Computerspielen für den AMIGA und den SID des C64 gemacht, die auch nur einen Ton hatten oder pro Stimme haben durften : Zusammen mit den sich durch den "miesen" Lautsprecher ergebenden Verzerrungen und Resonanzen entstanden diese herrlich warm klingenden, leicht glitzrigen Akkorde. "Monty on the run" und "One man's droid" sind die Paradebeispiele für die Nutzung solcher Akkorde.
Noch heute arbeitet WISE-FTP ansatzweise mit dem Trick.
Den wohl legendärsten Murmelakkord - wie ich sie nannte - findet man bei "The Great Giana Sisters" von Chris Hülsbeck. Das Ding kann man sogar noch von seiner Webseite runterladen :
http://artists.mp3s.com/artists/24/chris_hlsbeck.html und das Original gibt es hier
http://www.c64audio.com/main.htm