Erst einmal vielen Dank für Eure Antworten.
Also: Die betreffende Person ist Mitte dreissig und möchte eigentlich irgendein Instrument lernen, liebäugelt aber besonders mit dem Klavier. Kenntnisse auf einem anderen Instrument und selbst Notenkenntnisse sind noch nicht vorhanden. Musikalische Begabung?? Keine Ahnung.
Dass jemand Ausdauer, Geduld und Motivation braucht, gilt sicher für jedes Instrument. Mich würde gerade deshalb interessieren, was mich beim Klavierspiel im Vergleich zu anderen Instrumenten erwartet. Ein Geigen- oder Trompetenspieler ist z.B. anfangs (oder eigentlich immer

) nur damit beschäftigt, dem Instrument überhaupt erst einmal einen sauberen Ton zu entlocken.
Dieses Problem hat der Klavierspieler nicht, aber das akkordische Denken, sprich: das kognitive Erfassen von mehreren Noten auf einmal und dies entsprechend auf den Tasten umzusetzen, das stelle ich mir sehr schwierig vor. (Das meinte ich mit „senkrechtem Lesen von Noten“.) Sprich: Jemand, der im Erfassen von Komplexität Schwierigkeiten hat, wird es schwer mit dem Klavier haben.
Kann man das so sagen?
Ich würde widerum bei der Motorik einen anderen Schwerpunkt setzen: Ein Geigenspieler braucht m.E. eine feinere als ein Klavierspieler.
Solche Vergleiche würden mir weiterhelfen.