Klavierlehrer-Anfänger? - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Klavierlehrer-Anfänger?
BeitragVerfasst: 10.10.2004 15:30 
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gerade frisch dabei

Registriert: 01.10.2004 11:00
Beiträge: 6
Nun habe ich mich hier in Forum ein bisschen umgesehen und möchte mich erstamal vorstellen. Habe 12 Jahre lang professionell Klavier gelernt, erstmal in einer Musikschule, dann in Musikkollege in Minsk (Weißrussland). Nach erfolgreichen Abschluss habe ich meinen diplom als Musikpädagogin gekriegt.
Und nun möchte ich gerne meine Karriere als klavierlehrerin in Deutschland starten.
Aber von Theorie zu Praxis.... ihr wisst schon... ein ziemlich schwieriger Weg.
Ich bitte um ein Paar unterstützungstipps, wie,z.B.: welche Klavierschule wird in Allgemeinen am öftersten verwendet- ich versuche es mit "russischen Klavierschule"- die mir natürlich am meisten am Herzen liegt - und worauf müsste man achten bei erwachsenen Wiederansteigern, die gerne mal pop spielen würden....
Ein Buchtip wäre auch erwünscht.
Vielen Dank im Voraus!
P.S.Die Rechtschreibungsfehler kommen bestimmt vor- bin erst 2 Jahre in Deutschland!


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BeitragVerfasst: 10.10.2004 17:09 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 31.12.2001 23:09
Beiträge: 573
dolcevita hat geschrieben:P.S.Die Rechtschreibungsfehler kommen bestimmt vor- bin erst 2 Jahre in Deutschland!


Hallo dolcevita,

willkommen im Forum! Über Deine Rechtschreibung brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen - sie ist gut, schon jetzt nach erst zwei Jahren! Smile
Deine Fragen zur Klavierschule usw. wird Dir bestimmt der eine oder andere Pianist hier beantworten.

Grüße,
Susanna


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BeitragVerfasst: 10.10.2004 18:39 
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gerade frisch dabei

Registriert: 01.10.2004 11:00
Beiträge: 6
Vielen Dank!
Grüße
dolcevita


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.10.2004 19:50 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Erst seit 2 Jahren? WOW! Respekt!

Bezüglich Klavierschule: Ich denke, daß ist auch mal wieder eine individuelle Angelegenheit...für welche, die schnell lernen und schon älter sind, die brauchen keine Bilder oder dergleichen...andere, jüngere etc. wollen zumindest ein bisschen bunte Seiten haben...Persönlich würde ich die Gestaltung doch etwas sehr minimieren, da das Klavierspielen im Vordergrund steht....Was für Schulen jetzt konkret? Gute Frage....ganz nett ist die Französische Klavierschule (2 Bände), Schneider (oder so änlich?) ist ohne Bilder, dafür recht schnell...dann Emonts mit der Europäischen Schule..ok..Schaum halt ich nicht viel von, ebensowenig wie von Heumann...Tastenträume von Terschibaschitz oder so, ist neu, denke ist ok...Bastian sehr gewöhnungsbedürftig...Aaron ist sehr gut würd ich sagen, ebenso wie die russische Klavierschule...das soweit zu ein paar die auf dem Markt sind...

Ich denke, ich konnte wenig helfen. Ich finde, die Wahl sollte man individuell treffen.

Liebe Grüße,
Daniel. Smile


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BeitragVerfasst: 10.10.2004 21:00 
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Zuschauer

Registriert: 06.01.2004 20:40
Beiträge: 20
Wohnort: im Taunus
Hallo,

also ich habs mit der "Klavierschule für Anfänger von 12-80 Jahren von James Bastien" gelernt und muß sagen, daß das für mich genau die richtige Schule war. Ging flott voran, aber nicht zu flott. Hat Spaß gemacht. Für die etwas älteren Klavierschüler sicherlich eine Empfehlung. Jetzt muß nur noch die Brücke zur "richtigen" Klavierliteratur gebaut werden...

_________________
Ciao Mathias


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BeitragVerfasst: 14.10.2004 19:24 
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Semi-professional

Registriert: 12.11.2002 23:08
Beiträge: 472
Welches sind die, nach Verkaufszahlen, Top 20 der Klavierschulen? Nach der Bestenliste eines Großhändlers sind es folgende:

1. Schaum - "Wir musizieren am Klavier"
2. Die russische Klavierschule
3. Bodenmann - "Kleine Finger am Klavier"
4. Emonts - "Europäische Klavierschule"
5. Heumann - "Klavierspielen, mein schönstes Hobby
6. Aaron - Klavierschule
7. Krentzlin - "Der junge Pianist"
8. Heumann - "Piano Kids"
9. Herve - "Mein erstes Jahr Klavierunterricht"
10. "Rico lernt Klavier"
11. Emonts - "Erstes Klavierspiel"
12. Schneider - "Klavierfibel"
13. Bastien - Klavierschule
14. Holzweissig - Klavierschule
15. Bastien - Klavierschule von 12-80
16. Feils - Klavierschule
17. Langer - Ich spiele Klavier
18. Schwedhelm - Klavierspielen mit der Maus
19. Keller - Kinder-Klavierschule
20. Burkard - Neue Anleitung

Meine sehr persönliche Meinung zu einzelnen davon:

Schaum: Brauchbar, aber "halbseiden".
Die russische Klavierschule: Ist mir spieltechnisch zu einseitig.
Bodenmann: Musikalisch etwas arg schlicht.
Emonts: In der Europäischen Klavierschule hat er (das hat er in "Erstes Klavierspiel" besser gemacht) z.T. miserable Sätze geschrieben, mir kommt es vor wie der wenig erquickliche Versuch einer Anbiederung an den Zeitgeschmack. (Ärgerlich ist das Hochglanzpapier, darauf läßt sich mit Bleistift nicht gut schreiben.)
Heumann: Naja, Heumann eben...
Schneider: Immer noch eine der besten Schulen für kleine Anfänger; lebendige Sätze, abwechslungsreiche Auswahl, leider etwas kleiner Notendruck.
Holzweissig: Vorbildlich, aber zu teuer.
Keller: Brauchbar, nicht alle Sätze gleich gut, im benutzten Liedgut ein bißchen zu regional ausgerichtet.
Burkard: Gut gemeint, handwerklich sauber, aber jungen Anfängern kaum zuzumuten.
Uli Mosen ("Klavierboutique", in den Top 20 nicht enthalten): Brauchbar, lebendig, bisweilen nicht sehr systematisch, einige Sätze handwerklich ungeschickt (Quintparallelen in barocken Bearbeitungen).

Wie gesagt, eine ganz persönliche Meinung. Die optimale Klavierschule gibt es nicht, sie SELBER zu schreiben, hat auch keinen Sinn, denn dann schriebe man FÜR sich selber, aber macht die Rechnung ohne den Wirt, nämlich den Schüler. Besser also man ist flexibel, nimmt eine Klavierschule, die man zumindest brauchbar findet, und ergänzt sie durch Unterrichtsliteratur, die man auf den Schüler abstellt.

Meine Empfehlung: Klaus Wolters "Handbuch der Klavierliteratur" anschaffen. Das ersetzt zwar keine eigenen Literaturkenntnisse, gibt aber einen in der Praxis sehr nützlichen Überblick.

_________________
http://www.pian-e-forte.de


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BeitragVerfasst: 15.10.2004 01:32 
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Trusted Junior

Registriert: 03.06.2001 22:58
Beiträge: 224
Wohnort: Köln
Hallo Jörg,

daß es eine Bestsellerliste der Klavierschulen gibt, wußte ich gar nicht - danke.

Deiner Beurteilung kann ich nur beipflichten. Mittlerweile scheinen bunte Bilder ja wichtiger zu sein als ein vermünftiger musikalischer Satz. Daß üppige Farbenpracht auch Unruhe bringt und ablenkt, scheinen die Gestalter in den Musikverlagen gelegentlich zu vergessen. Die sparsamen, aber pfiffigen Illustrationen des Tastenkrokodils oder manche Seite der "europäischen Klavierschule" könnten Maßstab sein.

Für erwachsene Anfänger ist Emonts' "Erste Klavierspiel" ein idealer Einstieg. Schon die Stücke der ersten Seite haben einen "kompositorischen" Biß, daß ich neben der manuellen Technik auch sehr anschaulich eine Analyse der formalen Strukturen erarbeiten kann. Allzu beiläufig erscheint mir hier allerdings die Einführung der Achtelnoten. Etwas mehr Übungsmaterial wäre sinnvoll, da direkt am Anschluß auch der punktierte Rhythmus eingeführt wird. Viele Anfänger sind da überfordert.

Ich arbeite nach Möglichkeit mit zwei Schulen und beginne schon früh mit Originalliteratur. Das Klangspektrum der Klavierschulen ist auf die eine oder andere Weise immer einseitig. Bewährt hat sich die Kombination aus Emonts "Erstem Klavierspiel" (allerdings nur erster Band!) und der französischen Klavierschule von Hervé/Pouillard.

Daneben von G.F. Humbert "Allerlei Spielzeug". Das Heft sieht antiquiert aus (30er Jahre) und zumindest der "tanzende Neger" ist politisch nicht mehr korrekt (aber man spielt ja auch Schumanns "Soldatenmarsch"), aber trotz des Fünftonraums sind die Stücke sehr ansprechend - man kann frühzeitig und musikalisch plausibel die Aspekte "Artikulation" und "Klanggestaltung" erarbeiten.

Wenn der Fünftonraum verlassen wird, reichere ich die Unterrichtsliteratur mit den "Handstücken" von Türk an. Für die "gemäßigte" Moderne greife ich gerne auf Bartok "erste Zeit am Klavier" und Szelenyi "Musikalische Bilder" zurück. Ich wundere mich jedoch immer, wie harmoniebedürftig meine Schüler (große und kleine) letztlich sind - Heavy Metal hören, aber selbst keinen Tritonus spielen wollen! Fast schon "Minimal Music"-mäßig sind die "Vergessenen Urtiere" von Wanda Wayward. Zwei oder drei zu studieren ist nett, aber dann setzt auch der Übderdruß ein.

Für die Beschäftigung mit Jazz und dem eher populären Genre kenne ich kaum etwas, das im Anfänger-Unterricht brauchbar ist. Heumann ist recht trivial, und mit Norton und Schoenmehl können meine Schüler nicht viel anfangen. (Für Anregungen bin ich dankbar.)

Und dann natürlich vierhändig spielen! Wem Diabellis Fünfton-Stücke zu langweilig werden, der sollte auf Godowsky (!) umsteigen (neu erschienen bei Warner): Der Primo-Part spielt im Fünftonraum, wird aber durch den Secondo harmonisch so reizvoll aufgepeppt, daß man gar nicht mehr aufhören möchte. Rhythmisch sind die Stücke allerdings nicht ohne Tücken - immerhin zählen meine Schüler freiwillig, um sich nicht selbst den Spaß zu verderben.

Des weiteren empfehle ich die Kabalewski-Anthologie von Boosey & Hawkes - und als amerikanisches Pendant die "Accent on ..."-Reihe von William Gillock (in Deutschland leider nur über Umwege erhältlich). Und dann ist man bald auch schon bei Schumann und den Mozart-Tänzen. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Sammlung "Alte Tänze" aus dem Könemann-Verlag und (ich wage es kaum zu sagen) Czernys "100 Erholungen" op. 139.

Soweit ein kurzes (und doch sehr lang geratenes) Brainstorming. Wenn mehr gewünscht wird, müßte ich mich nochmal in meinen Notenschrank vergraben.

_________________
KoelnKlavier
Wolfgang Lempfrid
mailto: koelnklavier@web.de
web: www.koelnklavier.de


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BeitragVerfasst: 16.10.2004 14:40 
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gerade frisch dabei

Registriert: 01.10.2004 11:00
Beiträge: 6
Ich bin sehr dankbar für die Beiträge. Allerdings lege ich auch sehr großen Wert auf vierhändiges Spielen. Eigentlich direkt von Anfang an: Vorteile des gemeinsames Musizierens sind enorm .Nicht alle besitzen schon von vorne die Fähigkeit, ZUZUHÖREN, sich anzupassen, was allerdings sehr sehr wichtig ist.auch Takt- und Rhytmusgefühl werden befördet. Außerdem, was auch von großer Beteutung ist, wird das Unterricht einfach sehr unterhaltsamer!
Ich finde auch, dass man so oft wie möglich die Schüler vom Baltt spielen lassen sollte, was leider heutzutage nicht jeder Lehrer macht.Gut vom Baltt spielen- das kann auch nicht jeder, und das sollte schon vom Anfang an geübt werden. Dazu lernt der Schüler noch neu und schöne Musik kennen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.10.2004 14:43 
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gerade frisch dabei

Registriert: 01.10.2004 11:00
Beiträge: 6
[quote="Composer"]Erst seit 2 Jahren? WOW! Respekt!


Hallo!
Die Sprache ist, genauso wie die Musik, lebendig, und die zu erlernen...das hängt auch vom Gehör und Gefühl ab.. und , Natürlich, Übung, Übung..


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BeitragVerfasst: 17.10.2004 02:08 
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Semi-professional

Registriert: 12.11.2002 23:08
Beiträge: 472
Wolfgang schrieb:
"...und als amerikanisches Pendant die 'Accent on ...'-Reihe von William Gillock (in Deutschland leider nur über Umwege erhältlich)."
Über Umwege nicht, aber hat, als ausländische Ausgabe, evtl. längere Lieferfrist. In der Regel sollte es jede Musikalienhandlung besorgen können (kleiner Tipp zur Notenrecherche: http://www.notendb.de -- das ist die Datenbank eines deutschen Großhändlers, die auch viele Musikalienhändler benutzen. Dort findet man nach Eingabe "Verfasser: Gillock" auch alle Accent-on-Hefte).

Du erwähnst das "Tastenkrokodil", (in dem Gillock vorkommt). Ganz hübsch gemacht und zeitgemäß eben: Was man früher unansehnlich auf ein paar Druckseiten quetschte, dehnt man heute zu einem einzelnen Heft.
Ich gebe zu, das ist für Schüler attraktiver, und ich benutze das Heft durchaus ganz gern. Das 4hdg. Krokodil (auch ganz nett) könnte man ebenfalls auf ein paar Druckseiten quetschen, viel ist ja nicht drin, und überwiegend ist es dasselbe, das schon unsere Omis gespielt haben.

Breitkopf hat laut Neuheiten-Broschüre "Breitkopf Pädagogik 2004" in "Hello Mr. Gillock, Hello Carl Czerny" 27 Stücke beider verbraten. Nun schaue man sich die Czerny-Opera an: Czerny -- der cum grano salis so etwas wie der Bodenmann oder der Heumann seiner Zeit war, wenn auch mit weitaus höherem spieltechnischem Anspruch -- wäre nie auf die Idee gekommen, aus 27 kleinen Übungen ein ganzes Opus zu machen. Aber damals war man eben drucktechnisch noch nicht so weit, Noten als bunte Heftchen zu produzieren. Heute kann man das, aber inhaltlich ist man kaum weiter. Will sagen: Man muß immer ein wenig aufpassen, daß man sich von guter Aufmachung (und das Tastenkrokodil ist gut gemacht) nicht allzusehr vom Inhalt ablenken läßt.

Bemerkenswert: Breitkopf kündigt "Hello Mr. Gillock, Hello Carl Czerny" unter den Neuheiten 2004 an. Im Deutschen Musik-Archiv (http://pacifix.ddb.de:7000/SRT=YOP/DB=2.1/) findet man es mit dem Copyright-Vermerk von 1997. Ich habe das Heft bisher nicht eingesehen und noch nie benutzt. Weißt Du, ob's von 1997 oder von 2004 ist?

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