Klaviervariationen - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Klaviervariationen
BeitragVerfasst: 17.03.2006 13:47 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Hallo zusammen,

Angeregt durch das Erwähnen der Goldbervariationen in einem anderen Them: Wie wär's, daß wir hier mal über die großen Variationswerke in der Klavierliteratur diskutieren?

Welche Variationen habt ihr schon gespielt oder wollt ihr gerne spielen? Welche Variationen mögt ihr besonders?

Die Goldbergvariationen gehören bei mir definitiv dazu, ich würde sie auch mal gerne selber lernen.
Mit den Variations sérieuses von Mendelssohn habe ich mich schon mal selber beschäftigt, und sie gehören für mich ebenso zu den schönsten Variationen, die man finden kann.
Brahms' Paganini Variationen sind eine herrliche Synthese von schwungvoller Virtuosität, die nie Selbstzweck wird, und kunstvoller Figuration und Entwicklung.

Soweit als Einstieg, ich bin schon auf weitere Meinungen gespannt.

Es grüßt,
Daniel Smile


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.03.2006 15:49 
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Anfänger

Registriert: 19.06.2005 14:11
Beiträge: 32
Wohnort: potsdam
Die Goldberg-Variationen sind auch für mich ein Highlight. Ich spiele nach und nach immer eine ein, angefangen bei den leichteren. Die Paganinivariationen finde ich auch toll, zumindest die anfänglichen. Bachs Aria Variata sind sehr hörenswert, wenn sie auf einem Cembalo gespielt werden, da sie fast wie Renaissancemusik klingen. Neulich habe ich mir Gilels Einspielung der Eroicavariationen angehört - nett, aber kommt bei weitem nicht an die Golbergv. ran. Spielen würde ich von den genannten nur die Bachschen, da die anderen, insbesondere die Paganiniv. sehr schwierig sind. Ich habe mal die ersten 3 V. probiert und werde es so schnell nicht wieder tun.


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BeitragVerfasst: 17.03.2006 15:49 
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Trusted Junior

Registriert: 13.10.2005 12:15
Beiträge: 120
Hallo Composer.


Mit den Variations Serieuses habe auch ich mich schon sehr intensiv befasst und es ist auch das Variationswerk, was mir am besten gefallen hat (was ich selber gespielt habe). Vor Allem die Temposteigerung sind genial eingefädelt.


des Weiteren habe ich den ersten Satz von der Beethovensonate (die, mit dem Trauermarsch) gespielt. (ich weiß jetzt nicht mehr, welche das war zwinkernd , ist schon eine Weile her....).
Weiterhin habe ich noch kammermusikalische Variationswerke gespielt, diese waren meist von Beethoven. Aber das gehört ja in einen anderen Thread.



Das sollte zunächst genügen, jetzt seid ihr dran!!!


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BeitragVerfasst: 17.03.2006 17:00 
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Kistenschlepper

Registriert: 07.10.2005 14:50
Beiträge: 89
Wohnort: Heilbronn
Ich habe noch keine Variationen gespielt...finde aber die von Mendelssohn, die oben erwähnt wurden, einfach wunderwunderschön!


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BeitragVerfasst: 17.03.2006 17:00 
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Trusted Junior
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Registriert: 05.01.2002 23:48
Beiträge: 248
Hi,

ich schreibe gerade an einer Hausarbeit über die Diabelli-Variationen op. 120 von Beethoven für Klavier.
Nachdem ich mich mit Büchern, Noten, Aufnahmen, etc. eingearbeitet habe, muss ich sagen, dass die Gattung Variation bei Beethoven einen absoluten Ausnahmeplatz einnimmt - wie er mit dem Material umgeht und wie er aus noch so trivial erscheinenden Motiven einen ganzen Fächer an musikalischen Reichtum bietet, bleibt für mich persönlich v.a. bei allem, was nach op. 120 in dieser Richtung kommt, unübertroffen.

Es ist vor allem interessant, wenn man sich den Verlauf der Variationskompositionen bei Beethoven im Gesamtschaffen anschaut. Immer und überall verwendet er dieses Prinzip von verändern und entwickeln eines kleinen Motives.
Zu nennen wären hier vor allem die Variationenswerke op. 34 und op. 35, mit denen er ausdrücklich selbst auch einen ganz neuen Weg der Kompositionskunst eingehen wollte.

Vom Klavier unabhängig: der Variationssatz der Eroica-Sinfonie und Variationen in den späten Streichquartetten.

Natürlich auch die Variationssätze innerhalb der Sonaten, wie etwa op. 26 oder in den späten Klaviersonaten.

Demgegenüber steht natürlich Bach mit seinen Goldbergvariationen ... allerdings sind die von der Komposition her auf einer völlig anderen Grundlage, weil sie vom System des Generalbaß ausgehen - Beethoven dagegen wendet die Technik motivisch-thematischer Durchführung an.

Ich persönlich mag Variationen generell aus spieltechnischer Sicht nicht sonderlich - so interessant die Komposition aus theoretischer Sicht auch sein mag, mich langweilt das immer selbe Schema auf die Dauer...


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BeitragVerfasst: 17.03.2006 17:01 
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Zuschauer

Registriert: 10.03.2006 09:34
Beiträge: 16
Meine Lieblingsvariationen:
Goldberg, natürlich... Ich bin weit davon entfernt, sie spielen zu können; als Hörer gefallen sie mir auf dem Cembalo übrigens entschieden besser als auf dem modernen Klavier. Sie wurden von Bach ja auch explizit für zweimanualiges Cembalo geschrieben. Wenn unbedingt Klavier, dann gefällt mir Andras Schiff am besten; jedenfalls wesentlich besser als die Gould-Einspielung, die ich ziemlich maniriert finde.
Ansonsten: Mozart A-Dur Sonate, der erste (Variationen-)Satz, einfach wunderbar... und noch schöner daran: Ich kann ihn einigermaßen spielen!
Und schließlich: Max Reger, Variationen (und Fuge) über ein Thema von Bach; eine tolle Synthese aus barocker Polyphonie, impressionistischen Klängen und gewaltigen "Klangmassen" in einzelnen Variationen.
Gruß, Thomas


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BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:18 
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Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
ich hab von Händel eine Chaconne in G-Dur gespielt (HWV 435) und Beethovens Variationen über "La stessa, la stessissima". Dabei mochte ich die Händelvariationen lieber als den Beethoven.

Neben den bereits erwähnten (Groß-)Werken finde ich die Händelvariationen von Brahms sehr interessant.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:27 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Hallo,

Diese Händel Chaconne (sollte nur die eine in G-Dur geben?) habe ich neulich mal als "Blattlese-Übung" gespielt. Ich war überrascht, wie sich Händel sogar recht weit aus der figurativen Variation löst mit einigen und eben nicht nur einer Moll-Variationen. Übrigens hatte ich den Eindruck, daß bei diesen Variationen oft zwei jeweils zusammengehören, oder?

Viele Grüße,
Daniel


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BeitragVerfasst: 18.03.2006 15:46 
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Semi-professional

Registriert: 08.12.2004 01:12
Beiträge: 293
Wohnort: NRW
es gibt noch eine mit 51 Variationen, soweit ich mich erinnere ist die auch in G-Dur.

Das stimmt, es sind viele paarweise Zuordnungen dabei. das Thema wird figurativ aufgespalten und läuft jeweils zuerst in 8teln, dann in Triolen und schließlich in 16teln jeweils durch die rechte und linke Hand, wobei die andere Hand akkordisch begleitet. Das löst sich dann aber nach den Mollvariationen auf, zumindest empfand ich die Zuordnung dann nicht mehr also so eindeutig, obwohl die vorletzte und die vorvorletzte wieder ganz klar zusammengehören, wenn ich nicht irre. am interessantesten fand ich zum spielen die Mollvariationen (vor allem die ersten beiden und die mit den Läufen in der rechten Hand).

liebe Grüße!

Christoph


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BeitragVerfasst: 22.04.2006 11:59 
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Zuschauer

Registriert: 20.04.2006 23:29
Beiträge: 11
ich finde Variationen meistens ziemlich langweilig - Goldbergvariationen sind natürlich eine Ausnahme...


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