Es kommen verschiedene Baumharze zur Verwendung, die dem Kolofonium die Farbe geben. Eine Zuordnung, dass das dunklere immer weicher ist, kann man meines Wissens nach nicht machen.
Im Allgemeinen sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Kolophonium Sorten nicht unerheblich. So kann ein Kolofonium mehr Nebengeräusche verursachen, wenn der Abrieb zu stark ist. Wie Tommok schon geschrieben, ist bei der Herstellung der Härte die Kochdauer entscheidend. Je länger das Harz kocht, desto mehr weichmachende Terpentinöle entweichen und das Kolofonium wird härter. Ein gutes Nachfolgekolofonium des Liebenzeller Kolofoniums (welches von R.Schmidt nicht mehr hergestellt wird, sondern unter dem Namen jemand anderes herstellt) ist das Larica, da es beim Spielen griffig und trotzdem Nebengeräuscharm ist. Probieren sollte jedoch jeder selber, da das Ergebnis Instrumentenabhängig ist.
@Tommok
freue mich schon auf die Bremer Konzerte, insbesondere auf das super Catering

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Geigenbauer und Dipl. Musiker (Geige) aus Ahrensburg bei Hamburg
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