Kolophonium - Thema anzeigen

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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Kolophonium
BeitragVerfasst: 15.06.2003 22:28 
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Anfänger

Registriert: 13.10.2002 23:16
Beiträge: 34
Wohnort: Berlin
hallo ihr lieben geiger...

mein kolophonium neigt sich so langsam seinem ende zu und ich muss und möchte mir jetzt natürlich neues holen... bleibt bloß die frage: welches???
auf dem markt gibt es ja so unglaublich viele, und ich verstehe nicht so recht, worin sich helles und dunkles unterscheiden und was überhaupt die ganzen unterschiede sind..
bislang hatte ich eins von... tja.. was für ein fabrikat ist das eigentlich.. jedenfalls ist das in einer praktischen rechteckigen form, also nicht rund, wie die meisten es sind, und das fand ich immer sehr praktisch...was nicht bedeuten soll, dass ich kein rundes nehmen würde...
aaalso ... wäre nett wenn ihr mir da rat geben könntet, nach welchen kriterien ihr euer kolophonium kauft und welches ich denn nun nehmen soll.

vielen dank schonmal im voraus zwinkernd


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.06.2003 15:18 
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Amtlich unterwegs
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Registriert: 23.02.2002 17:27
Beiträge: 647
Wohnort: Mannheim
mhmm, ich mags gern hart und klebrig :p das von Pirastro Rosin ist mir am Besten in Erinnerung geblieben.

lustig, genau diese Frage wollte ich heute auch stellen breit grinsend


Im Übrigen sollte man sich jedes JAhr neues kolophonium kaufen, da es nach einem Jahr zu trocken ist, um noch wirklich gut zu sein. Den Luxus muß man sich gönnen.

Das rechteckige ist auch nicht zu empfehlen, da man das Kolophonium ja nur in eine Richtung abnutzt und sich so diese eine tiefe Spalte bildet, in der sich aber altes kolophonium festsetzt, daß man sich dann wieder auf den Bogen schmiert.
Also lieber ein rundes, und das dann gleichmäßig abnutzen.

Was neu auf dem Markt ist und schon von sehr vielen benutzt wird ist das"Royal Oak", daß angeblich "not aggressive to bow and strings" ist. Ich benutze es im Moment auch, ist in Ordnung.

Was laut meinem Geigenbauer von vielen Profis benutz wird, ist das von "Gustav Bernadel". Ich komme damit überhaupt nicht zurecht, ich merk da keinen Unterschied mehr zwischen kein kolophoium auf dem bogen und welches darauf.

Wie du siehst, mußt du das mal wieder selbst herausfinden. Aber man sollte nicht mehrere Kolophonien auf diesselben Haare schmieren, daß verklebt ebenfalls wieder die Wiederstandleistenden Härchen auf den Haaren. zwinkernd

_________________
breit grinsend http://www.violinduo.de Gib maln a, kriegst gleich wieder


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 Betreff des Beitrags: danke
BeitragVerfasst: 16.06.2003 19:25 
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Anfänger

Registriert: 13.10.2002 23:16
Beiträge: 34
Wohnort: Berlin
super...
na da hab ich mal wieder was dazugelernt... wo man das so liest mit der rechteckigen form und so, hört sich alles ganz logisch an.. aber von selbst wäre ich da nicht so schnell drauf gekommen:D
naja, wozu gibt's foren.... zwinkernd
also vielen dank für die informationen!!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.07.2003 11:52 
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Kistenschlepper
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Registriert: 04.01.2002 21:55
Beiträge: 70
Wohnort: Bonn & Köln
Original geschrieben von Marie
Was laut meinem Geigenbauer von vielen Profis benutz wird, ist das von "Gustav Bernadel". Ich komme damit überhaupt nicht zurecht, ich merk da keinen Unterschied mehr zwischen kein kolophoium auf dem bogen und welches darauf.


Also ich komme gerade mit diesem sehr gut klar. Klingt wunderbar (kratzt nicht) und spricht gut an.

_________________
xxx
> > > www.fabdo.de < < <


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 Betreff des Beitrags: William Salchow
BeitragVerfasst: 29.04.2004 12:10 
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Trusted Junior

Registriert: 27.04.2004 20:36
Beiträge: 215
das von Pirastro Rosin ist o.k., aber das "William Salchow" ist noch besser.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29.04.2004 12:20 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 14.04.2004 18:04
Beiträge: 529
Wohnort: Freiburg
Was haltet ihr von Kaplan-Art-Rosin? Wurde mir von meiner Lehrerin empfohlen, hab aber keine vergleichende Kolophonia (hoffentlich richtiger Plural ) ausprobiert. Nur am Anfang ein Billigzeug, haha.
Naja vor kurzem ist mir mein Kolophonium (bin halt nen Tollpatsch) auf einen Fliesenboden gefallen :p . Tja und mußte mir ein neues kaufen, könnte zwar noch die Bruchstücke verwenden, aber... zwinkernd
Hab mir nun wieder Kaplan gekauft. Was haltet ihr von dem?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29.04.2004 13:56 
Offline
Semi-professional

Registriert: 20.10.2003 09:29
Beiträge: 346
ich hab das pirastro cellisto und bin damit ganz zufrieden.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.04.2004 10:22 
Offline
gerade frisch dabei

Registriert: 26.08.2003 11:04
Beiträge: 2
Surya hat geschrieben:hallo ihr lieben geiger...

mein kolophonium neigt sich so langsam seinem ende zu und ich muss und möchte mir jetzt natürlich neues holen... bleibt bloß die frage: welches???
auf dem markt gibt es ja so unglaublich viele, und ich verstehe nicht so recht, worin sich helles und dunkles unterscheiden und was überhaupt die ganzen unterschiede sind..
bislang hatte ich eins von... tja.. was für ein fabrikat ist das eigentlich.. jedenfalls ist das in einer praktischen rechteckigen form, also nicht rund, wie die meisten es sind, und das fand ich immer sehr praktisch...was nicht bedeuten soll, dass ich kein rundes nehmen würde...
aaalso ... wäre nett wenn ihr mir da rat geben könntet, nach welchen kriterien ihr euer kolophonium kauft und welches ich denn nun nehmen soll.

vielen dank schonmal im voraus zwinkernd


hallo surya,
das dunkle kolophonium ist härter als das helle. geigerInnen verwenden eher helles, cellistInnen eher dunkles. aber es passiert auch umgekehrt. kaplan z. b. ist ein sehr bewährtes und gutes kolophonium. aber auch bernadel, hill. über royal oak haben wir unterschiedliches gehört. die profi line aber dürfte recht gut sein. auf unserer homepage kannst du einen artikel über kolophonium lesen. werbung ist hier aus verständlichen gründen nicht erwünscht. deshalb möchte ich nicht die url hier rein schreiben.
die besten wünsche
PolyChord


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 Betreff des Beitrags: schön schön
BeitragVerfasst: 08.05.2004 00:13 
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Anfänger

Registriert: 11.03.2003 14:14
Beiträge: 47
Wohnort: Hamburg
Was laut meinem Geigenbauer von vielen Profis benutz wird, ist das von "Gustav Bernadel". Ich komme damit überhaupt nicht zurecht, ich merk da keinen Unterschied mehr zwischen kein kolophoium auf dem bogen und welches darauf.
von Marie...

Hallo,
ich wollte nur loswerden, dass ich auch einige Kolophonien durchprobiert habe und letztendlich bei dem Gustav Bernadel geblieben bin. Es haftet wunderbar, man muss es richtig dosieren, es ist wunderbar für Klang und vermeidet so weit es geht wesentlich Rauscheffekte von übermäßig unebenen Bogenhaaren, finde ich. (tip: am besten schön ordentlich damit einkolophonieren und den überflussstaub per alte Zahnbürste wegstreichen, dadurch werden die Bogenhaare wieder paralleler und der Klang des Bogens ist ungestörter!)
Bernadel is very good:D :rolleyes:
MfG Straddy

_________________
Humor ist eine Gabe des Herzens nicht des Verstandes.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.05.2004 17:22 
Offline
Zuschauer

Registriert: 22.03.2004 18:45
Beiträge: 14
Wohnort: S-H
[quote="Tempo Precedent"]von Marie...

und den überflussstaub per alte Zahnbürste wegstreichen

Hallo zusammen,
die alte Zahnbürste scheint mir etwas weniger gut geeignet, sie ist u.U. hart und enthält möglicherweise Reste von Zahncreme (Zähne und Haare sind halt a bissel verschieden, oder?).
Mein Tipp: eine mit Flüssigseife oder Haarschampo gut gereinigte weiche Kleiderbürste zum Abstreifen benutzen, Bogen mit Gefühl auf den Natur-Borsten durchziehen, bleibt jede Menge Kolo als Weißbelag zurück.
Genauso wichtig ist es selbstverständlich nach jedem Spiel die Saiten kurz mit einem Brillenputztuch (Synthetik) abzuwischen und in größeren Abständen mit Alkohol zu säubern(Vorsicht: nicht tropfen und sofort trockenwischen!).
Mit cellistischen Grüßen
Walter


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