kommende Neufassung der DIN 15905 Teil5, INFO - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 13.02.2006 07:33 
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Meister der Töne
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ein tolles Info zur kommenden Neufassung der DIN15905 hat der ADMIN des PA-Forums publiziert, bitte unbedingt lesen. Smile

http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=48053


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BeitragVerfasst: 13.02.2006 18:58 
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Der findet das auch noch gut!

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Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

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BeitragVerfasst: 13.02.2006 19:19 
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Also bis auf diesen Unsinn mit dem Gehörschutz, klingt das ja nicht so unvernünftig. Es gibt Discotheken da ist es dermaßen laut, soviele Drogen kann man kann nicht nehmen, dass man das erträglich findet.

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 15.02.2006 23:48 
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Viele die professionell arbeiten finden das gut. Aber die, die "richtigen" RnR machen, können dem nicht viel abgewinnen. Vor allem bei Konzerten, wo das Publikum den Pegel schon überschreitet. Kollege war kürzlich mit seiner Tochter bei nem Tokio Hotel Konzert. Trotzdem eigentlich ausreichend dimensionierter Anlage, haben die 4000 Mädels alles übertönt.

Im groben stimme ich der Regelung schon zu, aber es sollte die Möglichkeit zum ERWERB von Gehörschutz gegeben werden und das ganze sollte nicht umsonst verteilt werden müssen. Und bei Ausgabe von Gehörschutz könnte man den Pegel ruhig ein wenig hochsetzen.


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BeitragVerfasst: 15.02.2006 23:51 
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Die Lautstärke ist da aber weniger das Problem als Klang. Ich sehe ja ein, dass man diesen schlecht normen kann (linearer Frequenzgang genügt ja nicht, bzw. ist sogar kontraproduktiv), aber 99dB finde ich mehr als lächerlich. Bei ungünstiger Akustik machen die 2000 Leute im Raum/Zelt schon mehr Krach! Und das kanns einfach nicht sein. Wer will denn VAs mit teuren Bands machen, wo je nach System nur die ersten 10-20m was hören? Wer soll denn für die Kirmes-Discofete das LA bezahlen?

Die Gäste WOLLEN laute Musik. Wieso ihnen gesetzlich einen Riegel vorschieben? Schließlich verbietet den Menschen aus gesundheitlichen Gründen niemand, mehr als 1 Promill Blutalkohol zu haben (mal abgesehen vom Straßenverkehr). Wird demnächst gesetzlich verboten, direkt in die Sonne zu sehen?

Das mit dem Gehörschutz finde ich absolut richtig. Ich würde gern Ohrenstöpsel auf der VA ausstellen, wenn ich damit lauter als 99dB fahren könnte.
ICH zumindest bin so schlau, mir immer was in die Ohren zu stecken, wenns mir zu eklig wird (und das geht recht schnell bei mir), und wenns nur je ein Stück zusammengerolltes Papiertaschentuch ist (falls ich tatsächlich die richtigen vergessen hab).

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BeitragVerfasst: 16.02.2006 14:45 
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Jens Droessler hat geschrieben:aber 99dB finde ich mehr als lächerlich. Bei ungünstiger Akustik machen die 2000 Leute im Raum/Zelt schon mehr Krach!


Ich schlage vor, sich mal einen integrierenden Schallpegelmesser zu besorgen, um einen Eindruck zu gewinnen, was denn 99 dB Leq tatsächlich sind...

Mag sein, dass dauerkreischende Teens das noch hinbekommen, das durchschnittliche Konzertpublikum ist mindestens 10 dB drunter.


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BeitragVerfasst: 16.02.2006 17:47 
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Das trifft auf die ersten Meter zu, wo es 99dB sind. Dahinter wird die Musik leiser, die Leute aber nicht. Wer will denn bei 2000 Leuten mit einem LA anrücken bzw. wer will das bezahlen? Allenfalls kleine LAs mit ihren Kompromissen wären machbar, wobei 2000 Personen immer noch wenig sind.
Geflogene Systeme stellen einen Mehraufwand dar. Das fällt bei VAs ab 1500 Leuten sicherlich nicht ins Gewicht, aber was ist mit den vielen kleineren Veranstaltungen, wo der Veranstalter jetzt schon über die Preise meckert, die man nur machen kann, weil alles möglichst simpel gehalten ist (u.a. groundstacked PA)?

Zudem reichen IMO 99dB über den gesammten Frequenzbereich nicht, um 90dB im Sprachbereich zu maskieren.

Ich schlage dazu vor, mal die Wirte vom Oktoberfest 2005 über ihre Erfahrungen mit einer derartigen Regelung zu befragen, wo selbst im TV nur negativ darüber berichtet wurde!

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BeitragVerfasst: 16.02.2006 19:52 
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Anfänger

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Jens Droessler hat geschrieben:Ich schlage dazu vor, mal die Wirte vom Oktoberfest 2005 über ihre Erfahrungen mit einer derartigen Regelung zu befragen, wo selbst im TV nur negativ darüber berichtet wurde!


Und auf was war das damals beschränkt? 99 dB Leq oder 85 dB Lmax (da Limiter)?



Dass bei sehr ungleichmäßig beschallten Publikumsflächen 99 dB Leq ein Problem sind, möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Aber was wäre denn die Alternative? 95 dB Leq am FOH, und die Leute vor der Box bekommen halt 'nen Gehörschaden? Und das nur, weil ein geflogenes System zu teuer ist?


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BeitragVerfasst: 16.02.2006 20:37 
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Profi-Mucker

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Beiträge: 1432
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HEy Leute hier mal ein "kleines" PA system mit dem es aus 13m Höhe in der Schleyerhalle zu Stuttgart bei 14x Vdosc und 3x dvdosc plus 2x Alpha als infill möglich war in ca. 38m FOH postion um die 95-102dBA zu fahren.

In der Regel sind wir wie beim SPL meter kontest zu sehen bei 96-99dBA geblieben hat sich so eingepegelt.

Wieviel LEQ das wo entspricht keinen schimmer das hat auch keinen Interessiert bzw waren die Messmöglichkeiten nicht vorhanden oder gewünscht.

welchen SPL es vorne gab keine ahnung

wie die übrigens alle vollbestückten und laufenden 6x 4x12er Gitarrenboxen und 4x 8x10 SVTs Bassboxen hier
im Nahfeld gewütet haben keine ahnung

Deep Purple war jeden falls gut und ausgewogen gemischt

Alice Cooper war eher ne Mittenfräse.


Alles in allem ein guter Gig.



Mich würde interssieren wie sieht das bei so einem Event ganz konkret aus was kommt hier an arbeit auf den Sysop zu wie viel zeit braucht das und was muss mann logistisch tun um die signale etc an die bühne tun.

sprich rumtheoretisiert iss genug wie sieht das in Kabel und Klemmen und Arbeit aus. ( bei boxen als methaper wie sieht das in MPX aus)

das interessiert mich des wie nicht des das und weshalb warum.

Hier bitte ich um aufklärung . schema zeichungen und lösungs ansätze.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Event
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130-3003_IMG.JPG [ 76.37 KiB | 77-mal betrachtet ]
Dateikommentar: location mit boxen
130-3009_IMG.JPG
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Dateikommentar: SPL Meter vergleich
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130-3039_IMG.JPG [ 39.5 KiB | 128-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: 16.02.2006 20:56 
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Ob und wann Menschen Gehörschäden bekommen, steht noch zur Frage. Vielleicht sollten die Leute lieber auf plärrende HiFi-Anlagen am Anschlag und knarzige Ohrstöpsel vom IPod verzichten. Die Abhängigkeit zu Veranstaltungen mit Nutzsignal > 99dB Leq kann bisher mangels Studien am Objekt Mensch (geht wohl auch schlecht) nicht nachgewiesen werden (so weit von wissenschaftlicher Seite). Aber das tut hier nichts zur Sache.

Warum sollte es nicht reichen, darauf hinzuweisen, dass es lauter als x dB wird, und Schallschutz bereitzustellen? Es wird vom Gesetz her ja auch nicht verboten, zu rauchen! Da genügt es auch, nur vor dem MÖGLICHEN Tod durch Krebs zu warnen.

Und natürlich stoße ich bei dir mit dem klanglichen Aspekt auf taube Ohren, da es nicht genormt werden kann und für dich somit kein Geschäft ist. Sehen wirs mal realistisch: Ich glaube kaum, dass, wenn es gesetzlich 105dB Leq wären, du sagen würdest "Das ist schon zuviel." (Ist natürlich nur eine Vermutung).
Bisher gibt es aber keine offizielle Studie zu Gehörschädigungen in Abhängigkeit zu schlechtem Klang (Verzerrungen, hohe Pegel im 3kHz-Bereich etc.). Erstaunlich, wo es genügend Beweise für einen Zusammenhang gibt. Aber wieso nur den 'Miesklingern' das Geschäft verderben, wenn mans doch allen verderben kann?

Ich frage nochmals: Wer will bei einer Kirmes-Discofete oder bei der mittleren Top40-Band denn den Mehraufwand zahlen? Nichtmal die Zuschauer selbst würden einen erhöhten Eintrittspreis tolerieren.

Dann bleibt noch die Frage, wer sich Techno, HeavyMetal, HipHop etc. auf großen VAs mit 99dB anhören will, wo doch grade die hohe Lautstärke den Reiz ausmacht.

Aber ich seh schon, wir können horngeladene Tops auf den Müll schmeißen, da ab 500 Leuten direkt Voll-LAs eingesetzt werden müssen und drunter braucht man nur Direktstrahler.

So wie sich die Sache für mich darstellt, hat das nichts mit Gehörschutz zu tun (warum sonst dürfen Leute rauchen und saufen, so viel sie wollen?), sondern einzig und allein damit, dass kleine Firmen ohne notwendiges Equipment aus dem Geschäft gedrängt werden und große Firmen entsprechendes Equipment anschaffen müssen (Profit für die Hersteller). Auch du, Michael, profitierst davon und das dürfte dein Hauptinteresse daran sein (natürlich wieder nur Vermutung).

Soweit mir bekannt, hatten sich die Wirte auf 95dB geeinigt.

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