So, ich hab mal alle Bedenken über Bord geworfen und wild losgefeilt.
Ergebnis: Der Steg ist jetzt ca. 1,2 oder 1,3 mm tiefer und die Gitarre besser bespielbar
Ist also alles gut gegangen... konnte ja auch nicht so viel schiefgehen.
Was ich eventuellen Nachahmern aber noch empfehlen möchte, ist, nach dem groben Feilen dringend nochmal mit einer feinen Feile das Ganze nachzupolieren (Stichwort: ebene Auflage --> Sustain). Und beim groben Feilen nicht rund feilen, wenn, wie bei mir, der Schraubstock nur einseitig greift und der Steg nach oben und unten wackelt
Naja, jetzt klappts jedenfalls. Ich überleg sogar, beim nächsten Saitenwechsel nochmal ein bisschen was wegzufeilen. Aber eigentlich ist die Saitenlage jetzt ziemlich top für eine Konzertgitarre.
Und es scheppert auch nix

Allerdings würde ich bei einer so "tiefen" Saitenlage wie ich sie jetzt hab, nur Saiten mit hoher Spannung benutzen. Die schlackern beim Zupfen dann nicht so nach oben und unten.