Erstmal muss man sagen, dass jeder unter Kopfstimme was anderes versteht.
Meine Definition lautet: Kopfstimme = Falsett (nur die Ränder schwingen; diese schlechte Frauenimitation , die ich total hasse; aber jeder hat nen anderen Geschmack

) Das von dem du redest heißt in meiner Sprache "Vollstimme" (zu der auch die Brusstimme dazugehört) bzw. Mischstimme (nur der obere Bereich).
Insofern hat nach meiner Definition deine Logopädin recht.
Wenn man einmal Mischstimme hat kann man sich dann muss man sich dann aussuchen, ob man "normal" singt oder beltet (vllt. gibts auch noch andere Varianten, die ich nicht kenne).
Ich persönlich kann nur die zweite Variante; ich weiß gar nicht wie die erste funktioniert, weil ich, persönlich, den Klang des Beltens viel besser finde.
Ich kann die leider keine hochprofessionelle Anleitung geben; versuch jemanden imaginäres auf der imaginären gegenüberliegenden Straßenseite zu
rufen (NICHT Stimme verzerren, zumindest am Anfang nicht!) Da solltest du in einer Umgebung sein wo dich keiner hört (oder keiner auslacht). Es muss nämlich ansonsten so laut wie möglich sein.
Sehr wichtig: Gute Atemstütze , die ng-Zungenposition und Training, Training, Training. Am Anfang tat es bei mir oft weh (das soll eigentlich nicht passieren, aber ein bisschen lässt es sich wohl kaum vermeiden :P ) (ich war aber auch Gesangsanfänger). Übrigens: Je höher desto weniger Luft, nicht umgekehrt und deshalb mehr Stütze (falls du das noch nicht weißt).
Hab mir das Belten (und das singen im allg.) komplett ohne Gesangslehrer beigebracht, geht also auch ohne.
http://www.youtube.com/watch?v=jYBNhVjCJKw ab 3:00 oder 3:40 ; nur damit wir uns verstehen... stellst du dir das so vor? Wenn ja, dann trifft das oben gesagte zu. (ja ich weiß, mein Gesang ist jetzt noch nicht soooo sauber....)