Kritik zu Klangflächenkomposition "Drummers of the Forest" - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 20.12.2009 00:07 
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Sag ich doch. Zeige mir den Film dazu, und ich werde sofort und bereitwillig "hurra!" schreien.

Nebenbei: "Große Flöte in C" ist Schwachsinn. Querflöten im Orchester (Ausnahme: Alt-Querflöte und ähnlich seltene Geschöpfe) sind immer in C notiert. Außerdem ist die Transposition bei der Instrumentenangabe auch zweitrangig ("ich habe ein Stück komponiert für Oboe in C, Klarinette in B, Bassklarinette in B tief, Horn in F und Baritonsaxephon in Es", klingt irgendwie komisch, oder?), außerdem wäre es bei Orchesterstücken dieser Art immer hilfreich, in kompletten Orchestersätzen zu denken und zu komponieren, also nicht eine Flöte, ein Fagott und ein Chor aus Sopränen, sondern 2/2/2/2 Holz und 4/3/3/1 Blech plus Streicher oder ähnlich.


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BeitragVerfasst: 20.12.2009 03:32 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
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Tommok hat geschrieben:Nebenbei: "Große Flöte in C" ist Schwachsinn.


Das ist gewöhnungssache. Es gibt z.B. auch die (seltenere) Große Flöte in Ces.

Tommok hat geschrieben:"ich habe ein Stück komponiert für Oboe in C, Klarinette in B, Bassklarinette in B tief, Horn in F und Baritonsaxephon in Es", klingt irgendwie komisch, oder?)


Komisch klingt es nicht, aber man würde sicher eine kürzere Form nehmen (z.B. Quartett für Vl1,Vl2,Vc,Pno. oder ähnliches).

Tommok hat geschrieben:außerdem wäre es bei Orchesterstücken dieser Art immer hilfreich, in kompletten Orchestersätzen zu denken und zu komponieren, also nicht eine Flöte, ein Fagott und ein Chor aus Sopränen, sondern 2/2/2/2 Holz und 4/3/3/1 Blech plus Streicher oder ähnlich.

Das ist mir schon klar, nur habe ich die Erfahrung (vorallem bei anderen Portalen) gemacht, dass es die wenigsten interessiert für welche Besetzung genau, oder welche Kompositions- oder Harmonisations- oder andere Techniken (Tritonus-Substitution, Modal-Interchange, Spread-Voicing um nur wenige zu nennen) ich verwendet hatte.

Es müssen nicht immer ganz genau alle Holzbläser oder ein kompletter Streichersatz besetzt sein (nur weil er gerade zur Verfügung steht, was beim Computer sowieso unrelevant ist), besonders gerade bei einer sehr kleinen (reduzierten) Besetzung wie in diesem Stück kommt es auf die Instrumentierung mit einigen wenigen Instrumenten an.
Aber gut man würde dann wie folgt hinschreiben, wenn es denn unbedingt sein muss: 5,0,0,3/Timp,Perc/2/0/0/1


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BeitragVerfasst: 20.12.2009 03:46 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
Justin2007 hat geschrieben:Wie das Musikstück nun entstanden ist, das weiß ich nicht (oder ich hab's überlesen). Ist das auf 'nem Keyboard mit den entsprechenden Sounds (ob nun intern verfügbar oder extern angetriggert) selbst eingespielt worden, oder sind das einzelne Sample-Fragmente, die man im "Music Maker-Stil" aneinander reiht? Das würde mich jetzt nochmal interessieren.


Ich habe ein kurzes Kompositionsskript gemacht, die wichtigsten Formteile dann notiert und einige Elemente (Flöten, Fagotte, Timpani und Perc.) dann direkt per Midi eingespielt.


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BeitragVerfasst: 21.12.2009 15:21 
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Moderator
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Ces-Flöten gibt es nur in Spielmannszügen.


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BeitragVerfasst: 21.12.2009 18:02 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
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Tommok hat geschrieben:Ces-Flöten gibt es nur in Spielmannszügen.

Stimmt, würde auch im Orchester keinen wirklichen Sinn machen sie einzusetzen.
Höchstens vieleicht bei einem Stück in Ces-Dur (aber wer macht sowas schon).


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