|
| |
|
Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Tobias-Komponist
|
Verfasst: 08.12.2009 01:25 |
|
 |
| Kistenschlepper |
 |
Registriert: 10.07.2007 12:14 Beiträge: 64 Wohnort: Sachsen
|
Hallo, Ich brauche mal wieder Kritiken zu dem besagten Stück. Und zwar handelt es sich um eine Klangflächenkomposition, d.h. eine völlig andere Art der Komposition (vergleichbar mit Ligeti), die fast ausschließlich aus Cluster (Sopran, C-Flöten, Fagotte) besteht. Sicher wie Zwölftonmusik oder Ligeti's Atmospheres nicht jedermans Geschmack, aber Kunstmusik. Ihr könnt mir wie immer Eure ehrliche Meinung dazu sagen.  Gruß Tobias
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Drummerl
|
Verfasst: 18.12.2009 02:41 |
|
 |
| Amtlich unterwegs |
Registriert: 22.04.2006 23:54 Beiträge: 903 Wohnort: Oberpfalz/ Bayern
|
|
Wem`s gefällt.... Bei mir kommt da nichts an. Klingt eintönig und "konstruiert". Sorry. Ligeti ist ein anderes Paar Stiefel.
Lieben Gruß Drummerl
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Tobias-Komponist
|
Verfasst: 18.12.2009 15:37 |
|
 |
| Kistenschlepper |
 |
Registriert: 10.07.2007 12:14 Beiträge: 64 Wohnort: Sachsen
|
Drummerl hat geschrieben:Wem`s gefällt.... Bei mir kommt da nichts an. Klingt eintönig und "konstruiert". Sorry. Ligeti ist ein anderes Paar Stiefel.
Lieben Gruß Drummerl
Ja, wie bereits gesagt, Klangflächenkomposition oder auch "Klangkomposition" ist nicht jedermans Sache. Aber dennoch danke für die ehrliche Kritik. Gruß Tobias
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
htp_big_M
|
Verfasst: 18.12.2009 21:30 |
|
 |
| Profi-Mucker |
 |
Registriert: 11.08.2006 21:09 Beiträge: 1334 Wohnort: NRW (Niederrhein)
|
Tobias-Komponist hat geschrieben:Ja, wie bereits gesagt, Klangflächenkomposition oder auch "Klangkomposition" ist nicht jedermans Sache.
Was ist eigentlich eine Klangkomposition? - Das Formen neuer Sounds?? - würde ich eher als Sounddesign bezeichnen und hat mit komponieren wenig zu tun. - Das Arrangieren diverser Klänge ohne Melodie oder festgelegten Ablauf ? - Das nennt man auch nicht komponieren sondern Erzeugung von Geräuschwelten. Außerdem kann man alles im Leben als "Kunst" bezeichnen - wenn man sich ein wenig Mühe gibt. Für manche ist eine zerdrückte Coladose mit Zigarettenkippe auch Kunst - alles eine Frage der Knickanordnung + Zigarettenmarke (So könnte ein Galerist das Kunstwerk anpreisen "mach beachte die Komposition zweier Welten - Blech + Taback, hier versuchte der Künstler ein Gesellschaftsbild des modernen Normaden der Industrialisierungswelt zu zeichnen. Man beachte das wechselseitige Anschmiegen des Filters am Dosenboden....").  Aber mal im Ernst - mir sagt das "Klanggebastel" auch nicht viel. Du schaffst damit weder eine besondere, klangliche Athmosphere - noch ein interessantes Zusammenspiel irgendwelcher Harmonieverläufe. Aber trotzdem soll ja jeder sein Ding machen können - und dafür wünsche ich Dir auf jeden Fall viel Erfolg. Gruß htp_big_M
_________________ Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren. VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatraPLEASE Register - and give me YOUR vote >> http://www.uptrax.com/henkdelatra 
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Tommok
|
Verfasst: 19.12.2009 13:25 |
|
 |
| Moderator |
 |
Registriert: 14.11.2005 18:18 Beiträge: 1686 Wohnort: Hamburg
|
|
Ich finde es nicht so schlecht. Wenn ich mal davon abstrahiere, dass ich Orchestermusik vom Computer (statt vom Orchester) immer wenig erbaulich finde, das Stück transportiert eine gewisse Atmosphäre.
Man müsste davon ausgehen, dass die Mischung in einer Original-Orchesteraufführung ganz anders wäre, die Flöten wären erheblich leiser im Vergleich z.B. zu den Streichern, von den Trommeln ganz zu schweigen.
Die Beschreibung finde ich allerdings wenig hilfreich. Sopran? C-Flöte? Fagott? Was denn für eine C-Flöte, und wer singt Sopran?
Der Vergleich mit Ligeti und Schoenberg ist natürlich recht kühn und impliziert irgendwie, dass das Stück auch dann "Kunst" ist, wenn es dem Hörer nicht "gefällt". "Kunstmusik" ist auch ein sehr dehnbarer Begriff.
Ebenso wie "Kunst", wo wir schon von leeren Coladosen sprechen. Kunst ist einer der am wenigsten greifbaren Begriffe in unserer Kultur. Ich glaube die einzige Übereinstimmung besteht darin, dass es von "Können" kommt, also Kunst kann nur etwas sein, das mit großer Fertigkeit geschaffen wird. Diese Fertigkeit kann aber auch aus gezielter Provokation bestehen, allerdings finde ich Dein Stück nicht sehr provokativ.
Es würde sich für mich die Frage stellen, für welche Erlebenssituation das Stück eigentlich gedacht ist. Soll man es nebenbei hören, oder beim Frühstück, oder soll man es sich (mehr als einmal) gezielt anstellen und zuhören, oder soll es einen Film umrahmen... im Moment sehe ich irgendwie keine dieser Situationen wirklich zwingend passend zu dem Stück. Das wäre das Hauptproblem was ich damit habe- es ist nett gemacht, aber was genau soll ich damit?
Gruß Tommok
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Tobias-Komponist
|
Verfasst: 19.12.2009 16:55 |
|
 |
| Kistenschlepper |
 |
Registriert: 10.07.2007 12:14 Beiträge: 64 Wohnort: Sachsen
|
Tommok hat geschrieben:Der Vergleich mit Ligeti und Schoenberg ist natürlich recht kühn und impliziert irgendwie, dass das Stück auch dann "Kunst" ist, wenn es dem Hörer nicht "gefällt". "Kunstmusik" ist auch ein sehr dehnbarer Begriff.
Hallo, Ohje, wo eine Unterhaltung wieder bereit ist hinzuführen. Nein das mit meinem Zitat "aber Kunstmusik" (siehe oben) war natürlich auf Ligeti bezogen. Nicht auf meine Musik (da würde ich den Begriff "Kunst" erst gar nicht in den Mund nehmen).
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Tobias-Komponist
|
Verfasst: 19.12.2009 17:04 |
|
 |
| Kistenschlepper |
 |
Registriert: 10.07.2007 12:14 Beiträge: 64 Wohnort: Sachsen
|
Tommok hat geschrieben:Die Beschreibung finde ich allerdings wenig hilfreich. Sopran? C-Flöte? Fagott? Was denn für eine C-Flöte, und wer singt Sopran?
Das sollte natürlich die Besetzung heißen: -große Flöte in C -Sopran (Chor) -Fagott Tommok hat geschrieben:Soll man es nebenbei hören, oder beim Frühstück, oder soll man es sich (mehr als einmal) gezielt anstellen und zuhören, oder soll es einen Film umrahmen... im Moment sehe ich irgendwie keine dieser Situationen wirklich zwingend passend zu dem Stück. Das wäre das Hauptproblem was ich damit habe- es ist nett gemacht, aber was genau soll ich damit?
Gedacht ist es (oder war es) als thematische Komposition (z.b. für Film) PS: Nebenbei bemerkt, finde ich es aber interessant dass dieser Titel dann doch für so "viel" Gesprächsstoff sorgt (?)
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Tobias-Komponist
|
Verfasst: 19.12.2009 17:14 |
|
 |
| Kistenschlepper |
 |
Registriert: 10.07.2007 12:14 Beiträge: 64 Wohnort: Sachsen
|
htp_big_M hat geschrieben:Was ist eigentlich eine Klangkomposition? - Das Formen neuer Sounds?? - würde ich eher als Sounddesign bezeichnen und hat mit komponieren wenig zu tun. - Das Arrangieren diverser Klänge ohne Melodie oder festgelegten Ablauf ? - Das nennt man auch nicht komponieren sondern Erzeugung von Geräuschwelten.
ich zitiere einfacherweise mal wikipedia: .....ist eine Sammelbezeichnung für musikalische Kompositionstechniken, die verschiedene Formen der Klangflächen- und Klangfarbenkomposition enthalten .....Klangkomposition entstand als Reaktion auf die Serielle Musik htp_big_M hat geschrieben:Aber mal im Ernst - mir sagt das "Klanggebastel" auch nicht viel. Du schaffst damit weder eine besondere, klangliche Athmosphere - noch ein interessantes Zusammenspiel irgendwelcher Harmonieverläufe.
Danke. Das ist immerhin schonmal eine Rezension, mehr wollte ich eigentlich gar nicht hören (vieleicht ein paar konkretere Angaben der Stellen wäre gut gewesen). Gruß Tobias
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Drummerl
|
Verfasst: 19.12.2009 18:29 |
|
 |
| Amtlich unterwegs |
Registriert: 22.04.2006 23:54 Beiträge: 903 Wohnort: Oberpfalz/ Bayern
|
|
Da bist du "Opfer" meiner guten Vorsätze geworden.
Lieben Gruß Drummerl
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Justin2007
|
Verfasst: 19.12.2009 18:48 |
|
 |
| Trusted Junior |
 |
Registriert: 08.06.2007 20:23 Beiträge: 130
|
|
Ich muss sagen, ich finde das Werk gar nicht übel, in gewisser Weise sogar richtig gelungen. Wirklich.
Für welchen Einsatzzweck gelungen? Für eine zum Film hinterlegte Musik, eine entsprechende Szene natürlich vorausgesetzt. Das könnte doch hervorragend passen?! In dem Titel ist auch Dramatugie sowie Tempowechsel. Kurzum: mir gefällt's.
Wie das Musikstück nun entstanden ist, das weiß ich nicht (oder ich hab's überlesen). Ist das auf 'nem Keyboard mit den entsprechenden Sounds (ob nun intern verfügbar oder extern angetriggert) selbst eingespielt worden, oder sind das einzelne Sample-Fragmente, die man im "Music Maker-Stil" aneinander reiht? Das würde mich jetzt nochmal interessieren. Und mit welchem Programm ist das gemacht worden?
Viele Grüße, Justin
|
|
| Nach oben |
|
 |
Wer ist online? |
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
Gitarre lernen
|
|