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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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cottax
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Verfasst: 14.10.2007 05:07 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 14.10.2007 04:54 Beiträge: 3
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hallo liebe leut, da ich meinen gitarrenverstärker für aufnahmen direkt ins pult und ohne box betreiben will, möchte ich mir selber einen lastwiderstand für die speakerouts zusammenlöten - weil ich meinen verstärker noch lange spielen will  wie geht man da vor??? der verstärker ist vollröhre (laney a.o.r. series - pro tube 100) mit 2 speaker-out und einem fx-loop (line out/line in +8dBV). muß ich da an den klinkenstecker einen drahtwiderstand mit z.b. 100w und 3,9ohm (wie es ihn bei conrad im kühlkörper gibt) einfach an schaft und spitze löten oder wie geht das  grüße cottax
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Jens Droessler
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Verfasst: 15.10.2007 16:51 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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Im Prinzip ja, einfach den Widerstand anschließen.
Aber wieso willst du überhaupt den Verstärker im Signalweg haben bei der Aufnahme? Der Verstärker allein macht ja nicht den Sound....
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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cottax
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Verfasst: 15.10.2007 17:29 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 14.10.2007 04:54 Beiträge: 3
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wie der verstärker macht nicht allein den sound???
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Jens Droessler
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Verfasst: 15.10.2007 17:40 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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Der Sound, den du aus deinem Amp hörst, wird hauptsächlich vom Lautsprecher bestimmt, weniger vom Verstärker. Wenn du jetzt einen Line-Out oder ähnlich am Verstärker benutzt, wird sich das Signal am Mischpult noch lange nicht so anhören wie du es gewohnt bist. Wenn du den üblichen Gitarrensound haben willst, müsstest du das Ganze noch durch einen Amp/Speaker-Simulator (bzw. -PlugIn am PC) laufen lassen. Dann kannst du dir aber den Verstärker voll und ganz sparen....
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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cottax
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Verfasst: 15.10.2007 18:19 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 14.10.2007 04:54 Beiträge: 3
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klar, ne box mit mikro abzunehmen ist schon was ganz anderes... aber in einer kleinen wohnung mit überall nachbarn drumherum geht das zwar, macht man aber dann wahrscheinlich nur einmal!
keine ahnung wie das bei anderen verstärkern ist, wenn ich meinen ohne box betreibe (ist bis jetzt -gott sei dank- nie was passiert) kommt der klang aus dem line out so, wie ich ihn an den reglern einstelle und das sehr sauber und direkt, ob clean oder verzerrt mit viel oder wenig presence.
auf die benutzung eines lastwiderstandes bin ich erst in einem forum aufmerksam gemacht worden. und da ich mit widerständen bis jetzt noch nix gemacht habe, frag ich halt mal, was man dazu für bauteile braucht und wie man son ding selber bastelt.
gruß cottax
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Fenderizer
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Verfasst: 16.10.2007 08:27 |
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| Groovesau |
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Registriert: 07.07.2004 08:11 Beiträge: 3038 Wohnort: Bad Cannstatt
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zuerst muß ich Jens recht geben. Das Ausgangssignal am Ausgang des Verstärkers entspricht i.d.R. noch lange nicht dem, was aus den Lautsprechern kommt. Vor allem bei verzerrten Sounds kommen im puren Ausgangssignal des Verstärkers vor allem in höheren Bereichen deutliche Signalanteile, die bei der Wiedergabe vom Lautsprecher nicht übertragen und somit aus dem hörbaren Signal entfernt werden. cottax hat geschrieben:keine ahnung wie das bei anderen verstärkern ist, wenn ich meinen ohne box betreibe (ist bis jetzt -gott sei dank- nie was passiert) kommt der klang aus dem line out so, wie ich ihn an den reglern einstelle und das sehr sauber und direkt, ob clean oder verzerrt mit viel oder wenig presence.
hört sich gerade so an, als ob der "line out" eher ein "recording out" ist, nämlich - wie oben von Jens beschrieben - frequenzkompensiert. Sonst muß man i.d.R. die Höhen absenken, da die üblichen Gitarrenlautsprecher i.d.R. nicht wesentlich über 5kHz übertragen. Gruß - der Fenderizer
_________________ they're coming to take me away ... hahaa! P.S: this post is printed on 100% recycled electrons
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Technikfreak
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Verfasst: 08.11.2007 18:24 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 15.11.2005 18:06 Beiträge: 173 Wohnort: Rastatt
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könnte man nicht einfach ne di-box mit Pad bis 3kW oder sowas nehmen. Ist doch besser mit nem Spannungsteiler zu arbeiten als 100W in Wärme zumzuwandeln. Wohin mit der Wärme? Zur Gitarrenabnahme nehme normalerweise immer ein Mikro wenn nicht geht dann über line out oder direkt aus dem Effektboard.
Keine ahnung was er mit dem Gitarren Line Signal dann im Pult macht, ob das Signal in den Pc oder ein anderes Aufnahme Medium geh. Wenn ihm der klang so gefällt kann er ja das machen. Aber sonst sehe ich nur die möglichkeit durch eine elektronische als Bauanleitung oder ein fertiges Gerät das Line Out Signal wieder zum echten Gitarren Sound zu verhelfen.
Mfg Felix
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Jens Droessler
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Verfasst: 09.11.2007 02:21 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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Das Problem ist einfach, dass so mancher Röhrich es ganz und garnicht verträgt, ins 'Nichts' zu feuern. Eine DI-Box hilft nicht, weil sie viel zu hochohmig ist. Ein Lastwiderstand ist da die einzige Möglichkeit. Allerdings, wenn der Amp einen LineOut hat, kann man die Endstufe sicherlich auch abschalten (mit Bastelei verbunden)....
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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Manuela
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Verfasst: 24.11.2007 19:36 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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Jens Droessler hat geschrieben:Das Problem ist einfach, dass so mancher Röhrich es ganz und garnicht verträgt, ins 'Nichts' zu feuern. Eine DI-Box hilft nicht, weil sie viel zu hochohmig ist. Ein Lastwiderstand ist da die einzige Möglichkeit..
das kann man so nur unterstreichen ! Nicht mancher, jeder. Röhrenamps haben einen Ausgangstrafo der mit einer extrem hohen Spannung gefüttert wird. Das Ganze ist bezogen auf ständige Belastung durch den Speaker, klemmst du diesen weg erzeugt er eine Leerlaufspannung die die Isolation brechen kann, sogar Blitzschlag in den Endröhren ist möglich, und so mancherlei anders Übel. Daher Röhrenendstufen stets und immer belastet betreiben, niiiiiiemals im Leerlauf.
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Bassti
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Verfasst: 17.02.2008 22:29 |
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| Profi-Mucker |
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Registriert: 22.12.2005 16:33 Beiträge: 1051 Wohnort: Heidenheim
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Jo, is mir auch mal ein 2 cm langes Leiterbahnstück weggebrezelt bei ner leerlaufenden Röhrenendstufe mit 2x EL34 Da du ja eh mit Kompromissen rumtun musst (microabnahme zu laut...) würde ich das Signal möglichst auf direktem Wege in den PC verfrachten und da alles machen. Nen Lastwiderstand kann man sicherlich auch mit 8,2 oder gar 15 Ohm ansetzen... dann isses wenigstens net so tierisch viel Leistung.
_________________ Möge der Bass mit Euch sein !
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