Les Paul - Thema anzeigen

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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 08:45 
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Zuschauer

Registriert: 27.03.2007 08:38
Beiträge: 15
Hallo!
Zuerst muss ich mal sagen das ich mich nicht recht gut auskenne....also ich habe vor mir eine les paul zuzulegen, beforzugte musikrichtung ist so der klassik Rock! Bon Jovi, Bryan Adams, Guns´n roses, Van Halen u.s.w.! Welche könnt ihr mir empfehlen die da gut passen würde und vor allem nicht soooo teuer ist! Habe Marshall MG 30 Dfx verstärker und ein Boss me-50 falls das was zur sache tut!
Danke schon mal im vorraus Smile


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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 11:47 
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Groovesau
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Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Hallo,

wenn Du eine "richtige" LesPaul willst, mußt Du schon die Kohle, die Gibson dafür will, über den Tresen reichen (abgesehen vielleicht von einer Gebraucht-Lösung).
Ansonsten gibt es diverse Kopien, unter der Marke "Epiphone (klick)", die zu Gibson gehört, finden sich diverse i.d.R. recht brauchbare Exemplare.

Gruß - der Fenderizer

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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 12:06 
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Zuschauer

Registriert: 27.03.2007 08:38
Beiträge: 15
Danke erst mal für die schnelle antwort!
Ne "richtige" kommt gar nicht in frage, epiphone würde schon reichen! Haben aber fast alle kein tremolo oder vibrato oder wie auch immer das heißt, von denen die ich bis jetz gesehen habe?!
Also wär eine epiphone zu empfehlen von klang und preiß? Hast du damit schon erfahrung?


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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 14:40 
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Zuschauer
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Registriert: 22.03.2007 11:57
Beiträge: 14
zu les paul kann ich was sagen: ich habe mir allen ernstes - eigentlich nur wegen des aussehens, der style der gitarre iat exakt der gleiche wie der meiner Brian-May - eine les paul der firma keiper für 130 euro zugelegt vor etwas über einem jahr..

als die da war, war ich total platt. die klingt kein stückchen anders als die les pauls von epiphone. was wunder, weil s chinesische 1:1 kopien sind. im netz findet sich nicht mal eine schlechte kritik zu dieser billig-gitarre. ich mach da aufnahmen mit udn habe sie ein paarmal live eingeetzt. die gitarre verhält sich so, wie ich es von einer "richtigen" les paul erwartet hätte. super-drückender seidiger sound und kontrollierte feedbacks ohne ende.

haken: die mechaniken sind nicht soooo toll, die tausche ich vielleicht mal gegen groover aus. das ist aber auch alles.

meiner meinung nach hast du da für 130 euro eine gitarre, mit der du die nächsten 10 jahre glücklich bist/sein kannst/werden kannst.

hört sich alles ein bischen seltsam an, ich bin a selber verwundert, ist aber alles so ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 14:57 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Naja da kann man bei der Asia-Ware auch schnell Probleme mit bekommen,weswegen ich sowas pauschak nicht empfehlen würde. Die Fertigungs-Qualität variiert innerhalb einer Serie teilweise sehr stark.
Hab da auch schon von einigen Gitarristen gehört die da für kaum nennenswerte Beträge die Gitarre ihres Lebens gefunden haben, aber auch von vielen, die sinnlos Geld für ein Stück schlecht klingendes Holz gezahlt haben...
Deswegen sollte man sowas immer im Musikhaus testen. Wenn man eine Gitarre gefunden hat, die gut klingt: Auf keinen Fall wieder aus der Hand geben und GENAU DIESE Klampfe kaufen.

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 15:56 
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Zuschauer

Registriert: 27.03.2007 08:38
Beiträge: 15
Danke erstmal für eure beiträge!
Ja das mit der 130 euro gitarre hört sich wirklich seltsam an, würde aber das Risiko nicht eingehen so eine Gitarre zu kaufen! Habe eine Fender Squire und habs bis jetz immer auf die Gitarre geschoben wenn sich ein Solo besch. anhört, vor allem bei der oben genannten Musikrichtung! Um das auszuschließen gebe ich da jetz schon lieber ein bischen mehr Geld aus! Warum ist die Tremolo-einrichtung bei den LP Gitarren nicht so üblich? Unbezahlbar oder Unnötig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 16:23 
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Beiträge: 9153
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würde aber das Risiko nicht eingehen so eine Gitarre zu kaufen


Naja, wo ist das Risiko? Wenn man es vor Ort beim Händler kauft, legt man vielleicht noch 20 Euro mehr drauf, als beim Kauf über Internet, hat dann aber auch die Sicherheit was vernünftiges in der Hand zu haben...

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 17:34 
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Registriert: 22.03.2007 11:57
Beiträge: 14
mir ist nicht klar wie ein anfänger in einem musikgeschäft gitarren testen soll um gnau "seine" gitarre zu finden. da muss er sich schon auf das urteil anderer verlassen. und ein verkäufer sagt bestimmt nicht: kauf eine für 130 euro im internet, die sind genauso gut wie die epiphone.

ausserdem ist das mit der qualitätsstreuung bei computergefrästen chinesischen billig-gitarren ebenfalls ein märchen. gerade wenn maschinell gefertigt wird ist die streuung am geringsten. haute morgen ist dann aus der gleichen serie eine schwarze flying v hir angekommen. Smile)) (ja, ich bin bescheuert .. die habe ich nur gelauft weil ich immer eine haben wollte und die werde ich wahrscheinlich nicht oder ehr selten mal spielen ... ist ein deko-artikel. die kostet übrigens irgendwas um 100 euro.) und was soll ich sagen: das ding klingt richtig gut und liess sich schon n der werkseinstellung richtig gut spielen. nix billig-klampfe. und auch nix serienstreuung. wie auch wenn alles automatisiert hergestellt wird. sogar die lackierung sit absolut tadellos. wie bei der les paul auch. (die haben auch es-335 ... ich überlege gerade ... Smile)

mittlerweile ist die technick der gitarrenherstellung soweit, dass es so richtige schrott-teile wie von fender-cbs für völlig überzogene preise gar ncht mehr gibt. habe ich den eindruck. man weiss, wie pickups gewickelt werden müssen. alles kein geheimnis mehr.

und so eine chinesische les paul ist meies erachtens nach für einen anfänger der totale hammer, nämlich eine richtig gute les paul. die alternativen sind 4-5 mal so teuer und demsmntsprechend hoch ist der verlust, wenn es das gitarrespielen dann doch nicht ist.

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musik ist der film im kopf des zuhörers.


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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 19:25 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Flou hat geschrieben:Warum ist die Tremolo-einrichtung bei den LP Gitarren nicht so üblich? Unbezahlbar oder Unnötig?

Die Ur-LesPaul hat schlichtweg kein Tremolo, warum also eins einbauen, wenn viele Gitarreros auch so glücklich werden.
Es gibt übrigens auch LP-Modelle mit Bigsby-Tremolo, ich habe aber auch schon Modelle mit Floyd-Rose-System o.Ä. gesehen, wenn auch nicht von Epiphone....

Gruß - der Fenderizer

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 Betreff des Beitrags: Re: Les Paul
BeitragVerfasst: 27.03.2007 19:41 
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mir ist nicht klar wie ein anfänger in einem musikgeschäft gitarren testen soll um gnau "seine" gitarre zu finden.


Wenn mir jemand sagt, dass er eine Fender Squire spielt, gehe ich grundsätzlich erstmal davon aus, dass er gewisse Grundlagen schon beherrscht und kein Anfänger mehr ist.

ausserdem ist das mit der qualitätsstreuung bei computergefrästen chinesischen billig-gitarren ebenfalls ein märchen.


Das ist definitiv kein Märchen, alleine schon weil diese Billigware nicht zwangsweise immer bei der gleichen Manufaktur gefertigt wird... Da steht dann zwar immer "Harley Benton ABC-123" drauf, aber mal wird sie vielleicht in Korea und mal in China gefertigt...

und auch nix serienstreuung. wie auch wenn alles automatisiert hergestellt wird.


Aber die Bäume wachsen nicht automatisiert. Eine Gitarre ist primär aus Holz, und Holz ist nunmal erschreckend "analog".
Nur mal ein Vergleich aus der Elektronik. Akkus für meine EOS Digitalkamera kosten von Canon etwa 50 Euro das Stück. "Made in China" von Drittanbietern verkafut kosten die Akkus ein zehntel (ca 5 Euro). In Fotoforen haben sich schonmal die Leute den Spaß gemacht, das Gehäuse zu öffnen: Und siehe da der gleiche Hersteller (Canon stellt die nicht selber her). Der Preisunterschied kommt jetzt nicht daher, dass Canon so eine unverschämt höhe Marge hat und sich seinen Namen bezahlen lässt. Forscht man weiter, findet man raus, dass die Akkuhersteller Bauteile verschiedener Qualitätsstufen verwenden. Es gibt Bauteile mit +-20% Toleranz und es gibt Bauteile mit +-2% Toleranz. Zudem gibt es bestimmte Qualitätsprüfungen, die die Akkus durchlaufen. Nur wenige Prozent der Akkus bekommen wirklich ein Canonlogo aufgedruckt...
Genauso ist es auch bei Gitarren: Die machen in Fernost sicherlich kein großes Faß auf, wo das Holz herkommt. Wenn ein Holzlieferant nicht mehr liefert, wird eben der nächste genommen. Wenn eine Holzart zu teuer wird, wird eben eine andere genommen. Dafür interessiert sich der Kunde, der für 100 Euro eine Gitarre kauft einen feuchten Kerricht.

Dadurch entstehen eben die teilweise extremen Unterschiede und es gibt genügend Beispiele (auch hier im Forum), wo diese Unterschiede auch zum tragen gekommen sind. Gitarre im Laden angeschaut: geiler Klang, über Internet gekauft weil's ja 20 Euro billiger ist: herbe Enttäuschung.

Gruß, Dave

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