Mastering orchestraler Stücke - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 20.07.2011 14:50 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2011 15:33
Beiträge: 17
Knecke hat geschrieben:Gerade weil klassische Musik als fast letzte Musik Dynamik haben muss.


Kann man leicht falsch verstehn. zwinkernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 20.07.2011 17:49 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
CBasse hat geschrieben:
Knecke hat geschrieben:Gerade weil klassische Musik als fast letzte Musik Dynamik haben muss.


Kann man leicht falsch verstehn. zwinkernd

Wie meinst du das?
Dynamik heisst zumindest NICHT plattbügeln Smile

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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 22.07.2011 15:11 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2011 15:33
Beiträge: 17
Die "Dynamik" (sprich Kompressoren) die du meinst, macht ja quasi das Gegenteil von dem, was Dynamik eigentlich ist. War eigentlich nur ein dummer Kommentar am Rande...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 24.07.2011 16:58 
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Ein Kompressor "macht" keine Dynamik, er reguliert (bzw. begrenzt) diese. Ein Kompressor reduziert also die Dynamik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 25.07.2011 11:55 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2011 15:33
Beiträge: 17
Richtig, sagte ich ja.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 25.07.2011 12:25 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
CBasse hat geschrieben:Richtig, sagte ich ja.

Was?
Dass das nur ein Kommentar am Rande war? Smile

Scherz bei Seite.
Kompressoren sind zur Regulierung da und nicht zum Bügeln.
Ich hab IMMER einen Brickwall-Limiter in der letzten Kette.
Der Bügelt nicht. Der kümmert sich nur um die Pegelspitzen und reguliert die Lautheit.
Also db SPL.

Ansonsten wird da garnichts mit Kompressionen gemacht.
Da man zB bei den Steichern mit Dynamikverläufen arbeitet, würden diese beim zu starken Bügeln verloren gehen.

Das einzige, was ich noch machen würde, ist ganz vorsichtig für die eine oder andere Subgruppe einen EQ so verwenden, dass der "Matschbereich" um 1-2 db gesenkt wird, um etwas mehr Klarheit in den Song zu bekommen.

Man muss da auch einiges unterscheiden.
Wenn man zB eine klassische Komposition mit modernen Elementen mischt, werden bei mir zumindest die klassischen Elemente in ruhe gelassen und die Drums und ElectroInstrumente schon zum Teil stark bearbeitet.

Ich hab hier mal ein Beispiel aus meinen Projekten, dass sehr stark von der Dynamik lebt.
Die klassischen Elemente sind kaum bearbeitet. Der Rest schon sehr stark.
Zugegeben. Zum Höhepunkt hin wird's sehr Eng mit der Dynamik Smile
Aber es gibt auch sehr leise Parts, die ich nicht zu sehr komprimieren wollte.


Dateianhänge:
Dateikommentar: DynamikBeispiel mit leisen Parts & Parts bis zum Anschlag ;)
DynamikBsp.mp3 [8.88 MiB]
25-mal heruntergeladen

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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 26.07.2011 08:15 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2011 15:33
Beiträge: 17
Knecke hat geschrieben:
CBasse hat geschrieben:Richtig, sagte ich ja.

Was?
Dass das nur ein Kommentar am Rande war? Smile


Nein, dass bezog sich auf die Funktionsweise eines Kompressors, aber egal jetzt.^^

Also "klassisch" ist das ja nich. Sind halt Streicher. zwinkernd
Aber ein Frage hab ich trotzdem:
Hast du bei den Strings abgesehen von dem Limiter gar nichts gemacht?
Weil sie klingen ja schon sehr kompakt, was aber auch in der Natur dieser Synth-Strings liegen kann.
Fügt sich nämlich sehr gut in den Gesamtklang ein...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 26.07.2011 08:28 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Ich hab auf der Summe einen Limiter. Aber Brickwall.

Ps
Das sind unbearbeitete Streicher (Staccato) mit Brass (Staccato) im Mittelteil
Und nix mit Synth.
Alles in allem sind das echt eingespielte Streicher und Blech.
Und wie gesagt.
100% klassische Kompositionen mach ich nicht so gern.
Ich mische gerne alles mehr moderner da ich das für zeitgemäßer halte.
Macht mir auch mehr Spaß Smile

p.s.
Dass die Staccato so dicht klingen wird wohl daran liegen, dass sie in dem Fall nicht trocken aufgenommen wurden.
Man hat in den Aufnahmen noch einiges vom Konzertsaal an Raumklang mit drauf.
Gilt auch für das Blech, was das ganze dann direkt fetter klingen läßt.

Die Drums sind auch echt... nur sehr stark von mir bearbeitet.


Alles in allem kann man aber hoffentlich hören, dass gerade der Mittelteil bis zum Ende kaum "steigen" würde, wenn alles total platt wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 26.07.2011 12:58 
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
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Also, "echt eingespielt" im Sinne von "für eine Library eingespielt, die Du dann benutzt hast". Natürlich hätte man es stattdessen auch "echt einspielen" können, mit einem richtigen Orchester und so. Ist allerdings ein bisschen teurer (wenn auch nicht unbezahlbar, wie manche denken, und so eine Library kostet auch Geld und vor allem eine Menge Zeit zum Herumfrickeln an den Artikulationen).

Trotzdem: schönes Beispiel! Filmmusik?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 26.07.2011 14:57 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Echt für eine Library.

Den Song findet man in einem Hörspiel, einem Film. Un eigentlich für ein Independentgame geschrieben.
Ist aber (wie viele Games) nicht fertig geworden.

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