Mastering orchestraler Stücke - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 23.06.2011 22:48 
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Kistenschlepper

Registriert: 26.06.2008 13:51
Beiträge: 68
Hallo Leute!

Wie Ihr ja wisst, ist das Mastering eine sehr schwierige Sache und wohl etwas das niemand perfekt beherrscht. So geht es natürlich auch mir. Confused Deswegen schaue ich mir viele Tutorials an um es besser zu lernen. Leider sind die meisten Tutorials auf Bandaufnahmen bzw. Bandinstrumente zugeschnitten. Hab noch kein Tutorial für orchestrale Stücke gefunden. Weiß jemand wo man sowas finden kann?

Hab vor allem Probleme mit dem komprimieren. Sollte man zum Bsp. nachdem man einzelne Spuren komporimiert hat immer noch mal den gesamten Output komprimieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 24.06.2011 13:22 
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Moderator
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Also, bei orchestralen Stücken ist die "Abmischung" natürlich ganz anders als bei Pop-Nummern.

Kompressoren und EQs werden z.B. erheblich(!) sparsamer, gelegentlich auch mal gar nicht eingesetzt. Der Grund ist, dass man bei klassischen Stücken ja gerade viel Dynamik haben will, weil auch die Hörsituation ja eine ganz andere ist.

Ich rede wohlgemerkt von wirklich mit Mikrophonen aufgenommenen Mischungen, nicht von Orchester-Plugins. Ich denke bei letzteren wird man die meiste Zeit damit verbringen, das Ergebnis so "realistisch" wie möglich hinzuwurschteln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 24.06.2011 13:31 
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Zuschauer

Registriert: 27.05.2011 15:33
Beiträge: 17
Was verstehst du denn genau unter "orchestraler Musik" in dem speziellen Fall?
Klassische Musik würde ich nur limiten, komprimieren würde ich da garnix, einzelne Spuren erst recht nicht, schließlich legen Orchester und Dirigenten schon beim proben enorm viel Wert darauf, einen einheitlichen, abgestimmten "Mix" zu schaffen, bei dem auch die Dynamik eine Rolle spielt, was durch den Kompressor nur verfälscht würde.
Bei Filmmusik oder Ähnlichem gelten da natürlich wieder etwas andere Regeln, aber im Großen und Ganzen kann ich mich nur Tommok anschließen, lieber weniger zu bearbeiten als dass es nachher anfängt künstlich zu klingen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 26.06.2011 00:49 
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Kistenschlepper

Registriert: 26.06.2008 13:51
Beiträge: 68
Ja. Ich hab mir das auch schon so ähnlich gedacht. Orchestral meint bei mir natürlich keine echten Orchesteraufnahmen. Es sind eben hauptsächlich Orchester - Vsts. Aber gerade die klingen ja mittlerweile schon sehr realitisch und man bekommt viel dynamik rein. Wenn ich nen SynthString oder sowas mit rein nehme, kann ich ja immer noch schauen was da sinnvoll noch dran zu machen ist.

Welche Insert-Effekte würdet ihr für solcherlei Projekte (also vor allem Orchester VSTs) empfehlen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 29.06.2011 11:10 
Offline
Zuschauer

Registriert: 27.05.2011 15:33
Beiträge: 17
Das ist jetzt natürlich sehr von der Anwendung abhängig.
Solche Synth-Orchester klingen ja so meistens schon sehr druckvoll. Ich wüsste nicht, was man da an der Dynamik wirklich sinnvoll machen könnte. Hast du jetzt ein konkretes Beispiel bei dem es nicht zufriedenstellend klingt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 30.06.2011 15:07 
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Kistenschlepper

Registriert: 26.06.2008 13:51
Beiträge: 68
War eher so ne Grundsatzfrage. Irgendwie denke ich immer: Ich kann das doch jetzt nicht einfach so exportieren, ohne noch was dran gemacht zu haben, obwohl es eigentlich gut klingt zwinkernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 30.06.2011 15:15 
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Moderator
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Doch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 12.07.2011 22:28 
Offline
Kistenschlepper

Registriert: 26.06.2008 13:51
Beiträge: 68
zwinkernd

Trotzdem schwer. Das Mastering ist schon ne Sache für sich. Alle Tutorials die man findet sind meistens auf Songs zugeschnitten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 19.07.2011 18:45 
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Trusted Junior

Registriert: 26.11.2009 19:25
Beiträge: 156
Wohnort: Großenkneten
Ich würde bei einem orchestralem Stück lediglich in der Summe mit einem Miltibandkompressor den Sound so anpassen, dass er auf dem Klapprechner, den Tischhupen am PC und auf der Hifi-Anlage gut klingt. Mehr nicht, vorallem nicht in den einzelnen Spuren komprimieren!

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Mastering orchestraler Stücke
BeitragVerfasst: 20.07.2011 00:01 
Offline
Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
BVBFan hat geschrieben:War eher so ne Grundsatzfrage. Irgendwie denke ich immer: Ich kann das doch jetzt nicht einfach so exportieren, ohne noch was dran gemacht zu haben, obwohl es eigentlich gut klingt zwinkernd


Dabei kommt es ganz darauf an, ob du selbst ein Orchester aufnimmst oder dich aus virtuellen Instrumenten bedienst.
Gerade im 2ten Fall kannst du fast immer komplett auf EQs und Kompressoren verzichten.

Meine Tools dabei sind fast ausschließlich Stereoverbreiter oder ich arbeite mit Tiefenstaffelung.
In seltenen Fällen geb ich zB Streichern oder Blech in den passenden Bereichen 1-2 db nach oben, wenn sie in größeren Ensembles untergehen.
Sollten gerade im Zusammenhang mit Reverbs bassige Percussion Probleme machen, such ich mir auch dort die störende Frequenz raus.
Meist ist das auch nur ein ganz schmalbandiger Bereich.

Aber alles in allem bleibt alles unkomprimiert.
Gerade weil klassische Musik als fast letzte Musik Dynamik haben muss.

Greets
K

_________________
Sounddesign | Komposition
als Verlag und Freelancer


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