tobias g. hat geschrieben:Das Mastervolumen!:shock:
Wenn ich das richtig verstanden habe dient es dazu, die Lautstärke zu regeln,ohne dabei die Zerrung zu verringern...stimmt das so?
Je nachdem ...
Wenn die Verzerrungen ausschließlich (d.h. überwiegend) von der Vorstufe erzeugt werden, sollte der Mastervolume keinen großen Einfluß haben, da er dann quasi nur die Lautstärke der Endstufe steuert.
Wenn die Vorstufe aber die Endstufe stark
anbläst, so daß auch diese zu übersteuern (i.e. verzerren) beginnt, hat die Einstellung des Mastervolume natürlich auch einen Einfluß auf die Verzerrung.
Das ist u.A. ein Grund, wieso es noch einen Haufen recht leistungsschwacher (bis ca. 15 Watt) Röhrenamps gibt. Bei diesen läßt sich Endstufenverzerrung nämlich noch bei halbwegs humaner Lautstärke nutzen. Probier' das Gleiche 'mal mit einem 100W-Fullstack ...

Gruß -
der FenderizerP.S: die kleinen Amps haben daher i.d.R. auch keine getrennten Vor- und Endstufen-Lautstärkeregler (Master). D.h. Gesamtlautstärke und Zerrgrad werden mit dem einzigen Volume-Regler und dem Lautstärke-Poti an der Gitarre geregelt.