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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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lemidi
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Verfasst: 07.11.2004 17:09 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 06.11.2004 15:00 Beiträge: 129 Wohnort: Kleinbeeren bei Berlin
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Hat einer von euch schon erfahrung gesammelt mit kammermusik in größerer besetzung? ich treff mich demnächst zum ersten mal mit ein paar anderen streichern und probe das mendelssohn-streichoktett. ich hab zwar schon häufiger quartett gespielt, aber ich weiß nicht wie es mit der musikalischen leitung in einer so großen besetung wird?! kommt es zulängeren diskussionen, weil jeder anderer meinung ist und wer hat im zweifelsfall recht bei der strichwahl??
vielleicht erzählt ihr mal von erfahrungen mit großen kammermusikbesetzungen ohne dirigenten!?
_________________ [SIZE="1"]Das ultimative Laienorchester in Nordberlin Und jeder ist willkommen http://www.jkor.de[/SIZE]
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Normann
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Verfasst: 07.11.2004 19:13 |
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| Anfänger |
Registriert: 22.11.2002 12:23 Beiträge: 40 Wohnort: Dennheritz (Sachsen), nähe Zwickau/Chemnitz
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Hängt davon ab, wie gut ihr euch generell versteht, ob Profis dasbei sind oder alles Liebhaber sind, die aus Spaß an der Freude miteinander musizieren. Aus meiner Erfahrung ist es besser, wenn einer den Hut aufhat, der musikalische Erfahrung hat und von den anderen auch akzeptiert wird und sagt, wo´es lang geht. Anderenfalls - wenn jeder seinen Senf dazu geben kann - dauern die Proben endlos und man kommt zu nix. Demokratie ist gut, hat aber in der Musik nichts verloren.  Bei Profis ist das natürlich was anderes. Da erwarte ich sogar, dass sich jeder in die Gestaltung des Stückes einbringt. Da ihr das Mendelssohn-Oktett spielt, denke ich mal, dass ihr Profis seid - oder zumindest auf dem Weg dorthin...
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lemidi
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Verfasst: 07.11.2004 19:42 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 06.11.2004 15:00 Beiträge: 129 Wohnort: Kleinbeeren bei Berlin
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profis sind wir (noch...) nicht, aber allesamt ziemlich gut. jedoch gibt es niemanden, der besonders hervorsticht. wahrscheinlich wird sich unsere 1. geige "den hut aufsetzen" müssen...
_________________ [SIZE="1"]Das ultimative Laienorchester in Nordberlin Und jeder ist willkommen http://www.jkor.de[/SIZE]
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lemidi
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Verfasst: 29.11.2004 23:36 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 06.11.2004 15:00 Beiträge: 129 Wohnort: Kleinbeeren bei Berlin
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also gestern war das besagte treffen... und abgesehen davon, dass die 4. geige nicht da war, ging eigentlich alles ziemlich gut! es hat sich rausgestellt, dass manche mehr oder weniger vom blatt gespielt haben, aber kam etwas hörenswertes heraus!
problem ist allerdings, dass nicht alle den rechten draht zum oktett gefunden haben und einige jetzt von unserer initiative abspringen wollen.
frage: woran kann es liegen, dass manche das stück super toll fanden, andere es ziemlich langweilig?! ok, mir ist klar, dass jeder einen unterschiedlichen musikgeschmack hat, aber dass es so große unterschiede gibt, hätte ich nicht gedacht!
natürlich könnte man andere leute zum mitspielen bewegen, aber was ist an diesem stück so "musikalisch schwer zu verstehen"?
wie sollte man da am besten dran gehen, damit jeder total spaß hat und die arbeit daran sogar zum ziel (hier: konzert) führt?
_________________ [SIZE="1"]Das ultimative Laienorchester in Nordberlin Und jeder ist willkommen http://www.jkor.de[/SIZE]
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Marie
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Verfasst: 30.11.2004 08:46 |
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| Amtlich unterwegs |
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Registriert: 23.02.2002 17:27 Beiträge: 647 Wohnort: Mannheim
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Wird wahrscheinlich am Blattspielen liegen....kann natürlich auch sein, daß die mitlleren Stimmen jetzt nicht sooo spannend sind (irgendwann hab ichs auch mal vom Blatt geratzt, kann mich aber kaum dran erinnern), aber ichglaube eher, daß es am "Üben" liegt. Wenn man da sitzt und um jede Note kämpft, die man erwischen kann, kommt man nicht dazu, daß Stück zu genießen, man kommt ja kaum dazu, es richtig zu hören, auch wenn man einigermaßen gut vom Blatt spielt. Orchesterproben machen dann auch automatisch keinen Spaß mehr, auch weil man zB auf musikalische Änderungen kaum reagieren kann, das macht schnell unzufrieden (mit sich selbst).
Ich weiß ja nicht, wie fleißig deine Mitspieler sind oder wie die drauf reagieren, wenn man ihnen sagt, sie sollen noch ein bisschen üben. Aber noch eine besser vorbereitete Probe sollten sie dem Stück schon gönnen. Viel Glück!
_________________ http://www.violinduo.de Gib maln a, kriegst gleich wieder
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Composer
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Verfasst: 30.11.2004 14:50 |
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| Amtlich unterwegs |
Registriert: 14.04.2004 18:04 Beiträge: 529 Wohnort: Freiburg
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Ich liebe das Oktett (ok, liegt daran, weil ich absoluter Mendelssohn-Fan bin). Zum ersten Einstieg, vielleicht mit dem Scherzo beginnen. Also die Mittelstimmen sind definitiv nicht langweilig. Ich finde Mendelssohn's Streichersätze sind so FÜR die Instrumente geschrieben, wie man es selten findet. Das Oktett ist in der Themenwahl so abwechslungsreich, so hübsch und schön, und gleichzeitig so genial verwoben, aufgebaut und entwickelt...Ach, mir fehlen einfach die Worte.. 
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Matze2
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Verfasst: 17.12.2004 12:49 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 03.02.2002 13:00 Beiträge: 242 Wohnort: Erfurt
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Zum Probeneinstieg mit dem Scherzo beginnen - ? - Ich meine, der Zugang zu so einem Stück sollte immer über die Haupt- also meist die Ecksätze gesucht werden. Erfahrungsgemäss hängt da dann ja auch die meiste Probenzeit dran. Und da werden die Proben dann von Anfang an auch für diejenigen interessant, die das Stück noch nicht so gut kennen oder können: Wenn man von Anfang an nicht nur viele schwere, ungeübte Noten gemeinsam zu spielen versucht, sondern gleich immer erkennt, oder gesagt bekommt, mit wem, oder in welchem Kontext man gerade musiziert, was zu hören und hörbar zu machen ist, dann kann die ganze Sache nicht mehr langweilig werden. Und da liegts wirklich an jedem einzelnen, die jeweiligen Partner anzusprechen. Vielleicht sogar am wenigsten am ersten Geiger, der oft mehr der "Einzelkämpfer an vorderster Front" ist, und dem sich alle anderen letzdendlich irgendwie unterordnen müssen. Das "Miteinander" Musizieren und aufeinander hören spielt sich zwischen allen Mitgliedern ab... Jaja, Kammermusik ist schon schön, aber das Proben muss man am meisten üben
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Composer
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Verfasst: 17.12.2004 14:21 |
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| Amtlich unterwegs |
Registriert: 14.04.2004 18:04 Beiträge: 529 Wohnort: Freiburg
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Ich weiß nicht, ob Ecksätze grundsätzlich der beste Einstieg sind. Ich habe das Scherzo hier nur deshalb vorgeschlagen, weil es der berühmteste Satz ist, das hat nichts mit Qualität zu tun. Ich denke, wenn man Probleme mit einem Werk hat, sind diese vielleicht gerade deswegen passiert, weil man sich im ersten Satz festgebissen hat, und den Gesamtüberblick verloren hat. So kann auch ein 2., 3. oder 4. Satz einem ein ganzes Stück erschließen.
Das hört sich an, als ob Satz Nummero 3 irgendwie besser wäre. Nein ganz und gar nicht, allerdings könnte lemidi's Gruppe diesen schon kennen....
Grüße, Daniel
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lemidi
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Verfasst: 17.12.2004 17:00 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 06.11.2004 15:00 Beiträge: 129 Wohnort: Kleinbeeren bei Berlin
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also danke nochmal für eure vorschläge.
ich hab fast alle gestern erneut bei einem konzert getroffen und wir haben abgemacht, es später wieder zu versuchen.
bei einigen kommt jetzt das abi, deshalb gibts die nächste probe ende januar. vielleicht ergibt sich dann ja einiges.
und ich habe von einzelnen aus der gruppe gehört, dass sie's unbedingt spielen wollen... also wird es wohl kein problem werden interessiert zu finden, die auch wirklich spaß daran haben und vorher üben...
ich berichte später nochmal von unserem unterfangen
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