Moin,
ich kanns mir mal wieder nicht verkneifen, und bitte den ungeduldigen unhöflichen Tonfall als Wortfindungsstörung zu entschuldigen.
Der Hub ist doch DAS Kriterium eines Tieffrequenzschallwandlers, wie also kann es sein, daß in erwiesenermaßen hochkompetenten Entwicklerkreisen Hubmessungen nicht mit akribischer Pingeligkeit durchgeführt werden.
Nicht ohne die Bitte weitere Ideen zu entwickeln, ich hätte gerne noch einfachere Lösungen, beschreibe ich hier mal meinen letzten technischen Stand. Man nehme:
- einen Laserpointer (3 Euro). Diese Laserpointer lassen sich auf die Nutzentfernung fokussieren, und um die Batteriekosten zu reduzieren empfiehlt sich ein Steckernetzteil dranzupfriemeln
- Etwas Millimeterpapier, das kann man auch selbst drucken...
- flüssigen Papierkleber
- Pinzette
Die Messung:
Zunächst befestigt man den Laserpointer mittels Schraubzwingen, Leimklemmen, Holzresten, Gaffa... erschütterungsfest in der Nähe des zu messenden Chassis. Die Position muß nicht rechtwinklig zur Membranbewegung sein, er sollte jedoch auf eine Stelle leuchten, an der sich das Millimeterpapier an die Membrane kleben lässt und dieses Fähnchen abzulesen ist.
Aus dem Millimeterpapier wird ein Stück ausgeschnitten und zu einem L geknickt. Der lange Schenkel sollte etwas länger sein als der erwartete Peak to Peak Hub, für den kurzen Schenkel genügen 5 mm. Die Breite etwa 10 mm. Wichtig ist auf dem langen Schenkel den Teilstrich in der Mitte besonders hervorzuheben.
Mit Hilfe der Pinzette und einem Tröpfchen Kleber auf dem kurzen Schenkel wird das L an die vorher ausbaldowerte Stelle der Membrane geklebt. Nach Durchtrocknung des Klebers kann man den langen Schenkel parallel zur Membranbewegung ausrichten, den Laser auf die Nullage feinjustieren und starten.
Ohne Lesebrille habe ich ja Altersbedingte Schwierigkeiten

Aber mit lese ich bis auf 0,25 mm genau ab. Auch DC- Offset ist so zu sehen.
Gruß