Ich nehme 'mal an, das ist so etwas wie das berühmte Rotlicht-Problem (wenn die rote Aufnahme-Leuchte angeht) oder das berüchtigte Lampenfieber.
Das kenne ich auch. Eine Aufnahme zeigt ja schonungslos, wo was noch nicht ganz sitzt. Daher erstellt man sich selber schon einen gewissen Erwartungsdruck, der dann ggf. die Performance beeinträchtigt. Dazu kommt die ggf. andere Abhörsituation: die eigene Stimme durch ein Mikro auf dem Kopfhörer klingt schon anders als "einfach so" im Raum.
Alles Einflüsse, die nicht unbedingt förderlich sind

Dem kann man IMHO eigentlich nur durch Entspannung (autogen. Training? wieso nicht, wenn's hilft ...) und/oder Routine beikommen. Wenn Du etwas, was Dich normalerweise abschreckt, öfters machst (bzw. machen mußt), verliert es i.d.R. mit der Zeit auch seinen Schrecken.
Ich merke das auch öfters. Je sicherer ich ein Stück kann, desto weniger problematisch ist i.d.R. auch eine Aufnahme ... also vielleicht noch ein paar 'mal
trocken üben. Vielleicht auch 'mal ein paar Probe-Takes machen - möglicherweise platzt dann der Knoten und es fluppt.
Viel Erfolg -
der Fenderizer