Mikrofon-Wahl und Verstärkung eines Vocal-Ensembles - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 03.02.2009 21:35 
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gerade frisch dabei

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Beiträge: 4
Guten Abend

Ich bin daran eine Anlage zusammenzustellen für die Verstärkung eines 12-köpfigen Vokal-Ensembles. Wir sind 3 Soprane, 3 Altistinnen, 3 Tenöre, 2 Bässe und ein Klavier/Flügel. Wir singen vorallem Schlager aus den 20ger Jahren, also Comedian Harmonists und co. Nun bei den Mikros wurde mir ein ein Kondensator Mikrofon empfohlen. Mir wurden zwei offeriert, Beyerdynamic Opus 53 und AKG C 1000 S. Beide sowohl fürs Klavier wie für die Stimmen. Kann mir jemand Tipps geben ob das tatsächlich das geeignete für uns ist oder ob ich mich auf dem falschen Pfad befinde. Für die Beschallung stelle ich mir ein nicht allzugrosses System vor, da wir in sehr unterschiedlichen Räumen auftreten und da wahrscheinlich sowieso etwas dazugemietet werden muss. Ich denke ein System, welches gegebenenfalls als Monitorsystem verwendet werden könnte wäre da praktisch. Kann mir jemand einige tipps dazu aus der praxis geben?

Liebe Grüsse und Dankeschön.


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BeitragVerfasst: 04.02.2009 10:32 
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Beiträge: 2321
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Moin Nickster, willkommen im Forum!

Die AKG-Mics hatte ich auch mal auf der Bühne und habe damit einen Chor abgenommen. Fand sie gut und hatte keine Sorgen damit. Allerdings habe ich sie jetzt noch nicht auf Herz und Nieren geprüft aber ich denke, Preis / Leistung stimmt auf jeden Fall bei den Mikros.

An Speakern könnte ich dir diese hier: K&F CA106 (klick) empfehlen.
Damit wirst du sicher nicht Clubmusik spielen können, aber für ein wenig Verstärkung (oder als Monitoring) absolut klasse!

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BeitragVerfasst: 04.02.2009 18:09 
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Vielleicht hilft Dir dies: http://www.mix4munich.de/live_gig_4.htm

Viele Grüße
Jo

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Johannes Komarek
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BeitragVerfasst: 04.02.2009 21:07 
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Trusted Junior

Registriert: 24.06.2004 18:51
Beiträge: 141
Wohnort: Remshalden (bei Stuttgart)
ich würde als Mikro eher das Rhode NT5 testen, ist zwar preislich über dem Opus 53 angesiedelt, aber das Opus 53 ist nicht besonders Koppelfest, was be Chorverstärkung wichtig wäre....

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http://www.myspace.com/campfireirishfolk
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BeitragVerfasst: 05.02.2009 18:35 
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gerade frisch dabei

Registriert: 03.02.2009 21:13
Beiträge: 4
genial, danke tausend für die tipps. werde jetzt mal die zwei mikros testen (AKG 1000 S und rhode NT5). werde die Erfahrungen schildern. Wegen der Anlage, die K&F tönen, viel versprechend, gerade für Musik zwischen klassik und modern. Wie seht ihr es wegen aktiv oder passiv? habe mal die andere Diskussion darüber gelesen. Wenn man klein beginnt und eventuell anschliessend noch etwas dazu kauft wäre wahrscheinlich passiv besser aber finanziell kommt wahrscheinlich aktiv günstiger. Die endstufe müsste ja auch etwas taugen, wenns dann schon gute Lautsprecher sind...
jedenfalls danke mal für die Diskussion.
viele grüsse
nick


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BeitragVerfasst: 07.02.2009 10:05 
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Willkommen im Forum Smile

Audio Technica hat auch recht gute Mikrofone, Sennheiser auch. Beyerdyn dto. JTS über Monacor hat für Chor ein günstige Abhängemikrofon mit einem "Teller" an der Decke etc

Aktiv oder passiv ist mittlerweile Glaubensfrage. Hochwertige Aktivboxen sind jetzt leicht mit PWM Digitalamps mit hohem Wirkungsgrad. DB Technologies ist nicht so teuer wie KF - die DVX Serien sind brauchbar. Ebenso KME wie VL 240 mit bi-amped. Made in Germany als 8" Mufu Box

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BeitragVerfasst: 07.02.2009 11:02 
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slaytalix hat geschrieben:...als 8" Mufu Box


Was ist Mufu?

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BeitragVerfasst: 07.02.2009 11:32 
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Pardon, das sind Multifunktionsboxen mit einer Monitorschräge sowie Hochständerflanschbuchsen f. Betrieb auf Stativ etc

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BeitragVerfasst: 07.02.2009 19:32 
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Registriert: 16.08.2005 03:42
Beiträge: 588
Wohnort: Planet: Erde
Moin,

ein 12- Köpfiges Vokalensemble ist sicher nicht die einfachste Aufgabe, zumal der jeweilige Saal sehr in den Sound eingreift.

Viel wichtiger als die Qualität der Mikrofone ist deren Anzahl, denn jeder Versuch mehrere Vokalisten mit einem Mikro zu erfassen geht schief. Singt man zu dritt in ein Nierenmikrofon muß man viel zu weit weg davon gehen, damit jede Stimme gleich gut erfasst wird. Dann gibts aber sofort Probleme mit Rückkopplungen.

Zwei kleine CA106, oder bauähnliche kleine Boxen, sind selbst für diese moderate Aufgabe viel zu schwach. Sie erreichen die unverstärkte Lautstärke von 12 Stimmen gerade im so wichtigen unteren Bereich nicht. Sollten ja aber deutlich mehr können, dafür wird die Anlage ja angeschafft.

Je nach Budget...

Mikrofone braucht Ihr definitiv 12 Stück, ein aufgeklappter Flügel ist zumeist kräftig genug. Das Opus53, gibts in schwarz im Stereoset mit beigelegtem Schaumstoff Poppschutz, ist sicher gut geeignet. Reicht das Geld nicht für 12 Stück, dann bleibt die große Auswahl an bauähnlichen Mikrofonen, die zu einem Bruchteil des Preises angeboten werden. Allerdings ist die Aufgabe auch sehr gut mit gewöhnlichen Gesangsmikrofonen der SM58- Klasse zu erledigen. Damit entfiele auch die schwierige Suche nach einem Mischpult, dessen Leistungsfähigkeit der Phantomversorgung für 12 Verbraucher ausreichen muß, aber selten ausreicht. Gewarnt sei auch vor dem Einsatz von gemischten Mikrofonansammlungen, einen einfacheren Weg die Arbeit zur Hölle zu gestalten gibt es nicht!

Bei den Lautsprechern und dem Mischpult rate ich zu integrierten Endstufen, also entweder Powermischer, oder selfpowered Boxen. Die Lautsprecher sollten in jedem Fall 12"/1" sein und bestmöglicher Qualität. Anders als bei den Mikrofonen ist hier jeder Euro nötig. Genauso bei den Kabeln, die Chinakopien der Neutrikstecker taugen nicht!

Wenn Ihr nicht das Geld habt 12 Mikrofone nebst Stativen und guten Kabeln, 2 gute Lautsprecher mit Stativen, einen Terz-Equalizer und ein Mischpult; und gute! Kabel, von jeder Sorte zwei mehr! zu kaufen, dann, bitte, verhandelt mit einem örtlichen Verleiher. Jede Sparmaßnahme führt zu einer gänzlich unbrauchbaren Anlage, für die jeder Cent verschwendet ist. Eine eigene Anlage ist selten wirtschaftlich, ermöglicht jedoch die extrem wichtigen regelmäßigen Proben mit Beschallung. Es lohnt sich sehr, immer auch den Umgang mit der Anlage zu proben, singen über Mikrofon erfordert Übung, das fängt beim einhalten von Abständen an und endet bei gestalterischen Elementen. Aber sie kostet viel Geld...

Grüße


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BeitragVerfasst: 12.02.2009 19:02 
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Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
Wieso zwölf Mikrofone? Hier hat niemand vom close-Miking mit einem Mikro pro Sänger/in gesprochen, denke ich. Meiner Meinung nach braucht es ein Mikro pro Stimmgruppe (also je eines für Sopran, Alt, Tenor und Bass plus evtl. zwei für den Flügel), macht sechs Stück.

Viele Grüße
Jo

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