Monitormix: Bastelstunde - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Monitormix: Bastelstunde
BeitragVerfasst: 27.12.2005 12:32 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
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Problemstellung: Einsparen von Auxwegen für In Ear Monitoring der Konstellation Künstler/Begleitband/Backvocals/Streichensemble, also Aufwandsreduzierung für budgetmäßig kleinere Gigs mit großer Besetzung.

Vorstellbar wäre ein 2-Kanal-Mix-Kästchen für jedes In Ear das einsammelt: eine vorgefertigte Subgruppe auf Eingang 1, den Mic split des eigenen Instruments auf Kanal 2, mixen und ab damit zum In Ear. Das Verfahren würde eine kleinere Monitorkonsole ermöglichen da nichtmehr für jeden Musiker ein ganzer Subkanalzug benötigt wird.

Das ding hätte somit:
Input1: Line von Konsole gemeinsame Subgruppe "für alle Streicher"
Input2: das eigene Schoeps
Output: durchgeschleiftes Mic zur Konsole
Output: In Ear, der Hörer
Ideen dazu bitte mal hier posten, danke Smile


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27.12.2005 15:15 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Ich hab das mal eine Zeitlang so ähnlich selber auf der Bühne praktiziert. Ich hatte ein kleines Behringer-Pult neben mir stehen. Gesang und Keyboard-Summe wurde gesplittet: Einmal in die Stagebox und einmal in mein Pult.
So hatte ich dann drei Kanäle: Meinen Gesang, meine Keyboards und einen Monitorweg der anderen Instrumete vom Pult. Der Sound war ziemlich genial, zumal ich noch am EQ schrauben konnte und das ganze ohne Stress während des Gigs noch ändern konnte.

War allerdings auf Dauer zu aufwendig mit dem ganzen Gesplitte...

Wenn es da eine universell einsetzbare Mögichkeit wäre das extrem praktisch.

Gruß, Dave


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.12.2005 11:54 
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Profi-Mucker
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Registriert: 22.12.2005 16:33
Beiträge: 1051
Wohnort: Heidenheim
Die Idee gefällt mir, zumal ich das mal für mein Micro bauen wollte,
ABER:

Wie willst du denn die "anderen" Instrumente rausfischen, wenn da 20 Streicher sitzen?
Oder war das eher so in Metagruppen gedacht, dass ein (beispielhafter) Streicher das Klavier, Pauken etc. hört.
Dann müsste man das Signal irgendwie durchschleifen, oder sternförmig an jeden ranführen.
Das eigentliche Problem seh ich da nur im Kabelsalat...
Saft übers Kabel mitliefern? -sonst Akkugeschisse Betrunken

Das andere Problem das ich sehe ist, dass die Minimixer von den Musikern
falsch eingestellt werden, und wenn er sich selbst viel zu laut dreht, dann wird eher das gegenteil bewirkt, als dass er hört wo die anderen sind.
(ich weis ja net auf was für Leute das losgelassen wird, wenns strommukker sind, np, obwohl ich da auch welche kenne, die keinen blassen von technik haben)
Die Elektronik sollte für Dich ja nicht das Problem sein Verwirrt
Idee: Das "Gruppensignal", sprich "die Anderen" mit nem DC-offset versehen = Versorgung für die Teile


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.12.2005 17:25 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Du hast das glaube ich falsch verstanden. Manuela will Auxwege Sparen. Man hat EINEN Auxweg wo zB. die Summe von allen Streichern draufliegt. Zusätzlich gibt es dann für jeden Instrumentalisten so einen Kasten, der das Eingangssignal vom Instrument splittet und zum FoH weiterschleift und als zweiten Eingang den besagten Summenaux bekommt. Dann kann man mit nur einem Auxweg quasi ein ganzes Orchester versorgen. zwinkernd

Gruß, Dave

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29.12.2005 13:54 
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Profi-Mucker
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Registriert: 22.12.2005 16:33
Beiträge: 1051
Wohnort: Heidenheim
Schon kapiert, dann muss aber trotzdem zu jedem (oder von einem zum anderen) ein kabel hin mit besagtem aux-signal...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.12.2005 01:15 
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gerade frisch dabei

Registriert: 30.12.2005 01:10
Beiträge: 8
Wohnort: Hof/Rgb
Gute Idee, ist aber schon umgesetzt:

Samson S-Monitor

www.samsontech.com/products/productpage ... &brandID=2

UVP 69 € (inkl. Netzteil).


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2005 08:26 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
perfekt Smile

werd ich sofort bestellen und testen.

danke


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2005 13:46 
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
Dahingehend sollten Systeme wie das von Aviom erweitert werden. Bei jedem Gerät noch ein bis vier Eingänge, wo man seine Instrumente bzw. Mics einspeist und dann eben seinen eigenen Monitormix bauen kann.

_________________
Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

http://www.studior.info


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 Betreff des Beitrags: Monitormix: Bastelstunde
BeitragVerfasst: 08.08.2006 16:29 
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Zuschauer
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Registriert: 23.09.2005 12:57
Beiträge: 12
Hi,

das wäre ja herrlich, wenn meine Mitmusiker sich selbst um den Monitorsound kümmern würden. Paradiesisch !

Unsere bisherige Lösung bestand aus einem Monitorpult (12/6), das hatte sechs Aux-Wege.

Der Aufwand mit dem Equipment geht für Sänger aber bei beiden angesprochenen Varianten für Gesang noch weiter:

bei Bands mit stark komprimierter Stromgitarre ist es u. U. nötig, sehr dynamische Quellen wie Stimme für alle Anlagen zu limiten, und bei viel Lärm auch noch zu gaten. So wurde bei uns für Sängerin und Sänger schon auf der Bühne ein Gate mit Limiter in ihren Signalweg eingeschleift.

Mike.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.08.2006 18:51 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
das wäre ja herrlich, wenn meine Mitmusiker sich selbst um den Monitorsound kümmern würden. Paradiesisch


Naja, aber wenn der Künstler Dir Deinen FoH-Mix mit dem Monitor versaut (zB weil letzterer einfach zu laut ist) ist das auch nicht so paradiesisch...

Gruß, Dave

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