Mussorgsky- Bilder einer Ausstellung - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Mussorgsky- Bilder einer Ausstellung
BeitragVerfasst: 28.03.2006 15:56 
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Kistenschlepper

Registriert: 07.10.2005 14:50
Beiträge: 89
Wohnort: Heilbronn
Hallo!

Gerade höre ich eine meiner Lieblings-CDs: Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky mit Alfred Brendel am Klavier solo + die Ravel Orchesterversion (sind beide auf einer CD, ist super zum Vergleichen). Wir haben den Zyklus mal im Musikunterricht durchgenommen, aber er hat mich immer wieder weiter fasziniert. Auch wenn man die Hintergrundgeschichte bedenkt.
Ich finde die einzelnen Stücke alle wunderschön, zu meinen Lieblingen gehören alle Promenaden (wirklich eine tolle Idee, diese zwischen den Stücken einzubauen), das "alte Schloss", die "Hexe Baba Jaga" und "Das Große Tor von Kiev". Die Stücke sind sehr bezaubernd wie ich finde, zum Beispiel auch die "Katakomben", welche mir aber in der Orchesterfassung besser gefallen. Die Stimmung des Stückes finde ich sehr gelungen dargestellt, genauso bei "Cum mortuis in lingua mortua". Ganz schön beklemmend.
Sonst höre ich lieber die Klavierfassung. Das alte Schloss, die vorige Promenade und die folgende Promenade hab ich auf dem Klavier schon gespielt, das Schloss fand ich ganz schön schwer, und damit meine ich nicht den Notentext. Vielleicht ist es aber noch eher machbar als die anderen Stücke, wenn ich mir da den "Gnom" oder den "Marktplatz von Limoges" anschaue (nur als Beispiel). Insgesamt sind sie aber alle eher anspruchsvoll würde ich sagen.

Überhaupt nicht mag ich übrigens "Bydlo", den Ochsenkarren, und die "Küken in den Eierschalen".

Wie findet ihr die Stücke? Habt ihr auch Lieblinge, und habt ihr schon etwas aus dem Zyklus gespielt? Wenn ich nicht diese Entzündung im Arm gehabt hätte, wäre ich jetzt mit der Hexe Baba Jaga beschäftigt, irgendwann mag ich das Stück auf jeden Fall noch spielen.

LG
Claudia


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BeitragVerfasst: 28.03.2006 19:32 
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Anfänger

Registriert: 19.06.2005 14:11
Beiträge: 32
Wohnort: potsdam
Ich höre machmal die Horowitz-Hufnahme. Am liebsten mag ich das alte Schloss und die Hütte der Baba Jaga. Gespielt habe ich das erste davon. Leider kenne ich die Orchesterfassung nicht aber wenn ich mich recht erinnere haben wir diese mal in der 6. Klasse behandelt. Sonderlich beeindruckt bin ich von dem Zyklus nicht. Die Stücke klingen zwar besser als so manche andere "Kollektion" aber im Großen und Ganzen könnte ich darauf verzichten. Ich werde wohl in nächster Zeit keines der Stücke spielen. Mich würde es mehr reizen die Orchesterfassung zu hören, da die von Horowitz recht aggressiv klingt.


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BeitragVerfasst: 29.03.2006 12:42 
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Kistenschlepper

Registriert: 07.10.2005 14:50
Beiträge: 89
Wohnort: Heilbronn
Also ich finde, dass dieser Zyklus ein Meisterwerk ist, aber das ist wohl Geschmackssache. Ich kann von den Stücken nie genug bekommen und höre sie immer wieder an. Leider kenne ich sonst gar nix von dem Komponisten, er hat nicht sehr viel geschrieben, oder?


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BeitragVerfasst: 29.03.2006 14:17 
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Trusted Junior

Registriert: 13.10.2005 12:15
Beiträge: 120
Mussorksky ist eigentlich doch recht bekannt. zum beispiel gibt es da noch "Eine Nacht auf dem kahlen Berge"


Weiterhin kenne
ich beide Fassungen der "Bilder einer Ausstellung"

Beides hat seinen Reiz.
Für's Klavier ist das ein riesiger Kraftaufwand, denn man muss so in die Tasten hauen.... Gerade bei dem "Tor von Kiew".

Die Orchesterversion hat auch ihren Reiz.


Zuletzt geändert von Knallfrosch am 29.03.2006 17:10, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 29.03.2006 16:25 
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gerade frisch dabei

Registriert: 20.02.2006 17:29
Beiträge: 8
Hallo!
"Mattis der Maler" ist meine ich ein Stück von Paul Hindemith. Also ein bisschen die andere Richtung...
Von Moussorgsky (schreib man ihn so???) kenne ich noch folgendes:
Eine Nacht auf dem kahlen Berg - wunderschöne Tondichtung über den Hexentanz...
Prinz Godunow oder so ähnlich - eine Oper
Der Jahrmarkt von Sorochinsky - auch eine Oper (besonders der "Gopak", ein russischer Tanz, klingt sehr gut. Gibt es auch für Klavier)
Das ist das, was mir spontan einfällt.
Grüße
Kai


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BeitragVerfasst: 29.03.2006 17:09 
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Trusted Junior

Registriert: 13.10.2005 12:15
Beiträge: 120
stimmt, du hast ja recht, ist ja von Hindemith, hab mich total vertan.


Ich meinte eigentlich:
"Eine nacht auf dem kahlen berge"

das ist von Mussorgsky

...ich hatte nur gestern was über hindemith gelesen, da hab ich vorhin was verwechselt....


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BeitragVerfasst: 29.03.2006 21:57 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.04.2005 14:36
Beiträge: 78
Wohnort: Hildesheim
Ich kenne die Klavierversion praktisch gar nicht. (Hab mal versucht sie ein bisschen anzuspielen, aber das meiste ist viel zu schwer für mich, weshalb ich mir nur schwer einen Eindruck machen konnte.) Allerdings kenne ich die Orchesterfassung ziemlich gut (hab selber schon im Orchester gespielt) und ich liebe alle Stücke. Ich finde es einfach super wie man ein Bild so in Musik umsetzen kann, dass man es fast sehen kann. Außerdem finde ich die Orchestrierung von Ravel sehr gelungen. Ich kann mir nur irgendwie nicht vorstellen, dass die einzelnen Atmosphären auch in der Klavierversion so deutlich zum Ausdruck kommen, weil da die unterschiedlichen Klangfarben fehlen. Gibt es vielleicht eine Aufnahme die mich vom Gegenteil übrzeugen könnte?


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BeitragVerfasst: 30.03.2006 17:42 
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Kistenschlepper

Registriert: 07.10.2005 14:50
Beiträge: 89
Wohnort: Heilbronn
Stimmt, das Orchester hat schon mehr Facetten. Aber mit dem Klavier klingts auch schön. Wie gesagt habe ich eine Aufnahme von Alfred Brendel und den Wiener Philharmonikern, von Phillips Digital Classics. Ich find die Aufnahme sehr gut. Mich würden auch mal mehr Klavierwerke von M. interessieren.


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BeitragVerfasst: 30.03.2006 20:14 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.04.2005 14:36
Beiträge: 78
Wohnort: Hildesheim
Ich werd mal versuchen reinzuhören. Der Vergleich interessiert mich jetzt.


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BeitragVerfasst: 31.03.2006 16:07 
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Anfänger

Registriert: 12.12.2005 19:07
Beiträge: 37
Also ich finde das Werk gigantisch!!! Für Klavier allemal beeindruckender, das Orchester hat zwar mehr Klangfarben, aber das Klavier eine größere Intensität. Die Kontraste treten feiner abgestimmt hervor.


Reclams Klaviermusik-Führer schreibt dazu: "Mussorgskij hat in diesem seinem Meisterwerk die Grenzen des Instruments oft überschritten, dennoch ist die Instrumentierung Maurice Ravels, die 1922 auf Veranlassung Sergej Kussewitzkijs entstand und seitdem als orchestrales Paradestück um die Welt geht, für den Kenner des Originals nicht befriedigend. Die Intentionen des Komponisten können nur von einem phantasiebegabten, auf jeglichen Virtuosenglanz verzichtenden Klavierspieler erfüllt werden."


Ich habe leider noch nichts von dem Zyklus gespielt, würde aber gerne "Die Hütte der Baba Yaga" spielen, was allerdings noch zu schwer für mich ist. Den "Gnomus" möchte ich auch unbedingt spielen, der ist etwas leichter.


Liebe Grüße


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