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BeitragVerfasst: 09.02.2006 12:19 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
freeraider hat geschrieben:Wird im Text auch so beschrieben das man eine "dead-time" zwischen den Takten braucht um zu vermeiden das beide MOSFETs Rise-/Falltime bedingt gleichzeitig durchsteuern.


Es muß nichtmal gleichzeitg durchsteuern sein, das direkte Wechseln von Plus nach Minus folgt nicht der Zeit die das Ringfilter braucht um zu entmagnetisieren. Dies geschieht innerhalb der Pause. Würde diese Wartezeit unterschritten käme es bereits zur Stromkollision, somit radikalem ansteigen der thermischen Verlustleistung.


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BeitragVerfasst: 12.02.2006 10:36 
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Moderator
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Registriert: 18.01.2005 01:24
Beiträge: 2155
Wohnort: Kassel / Knüllwald
Stromkollision.... was als nächstes? Auffahrunfall auf dem Rail?

Idealerweise wäre die Deadtime dann wohl dynamisch...

_________________
Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen.
Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

http://www.studior.info


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BeitragVerfasst: 20.02.2006 08:46 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
Unter Stromkollision verstehe ich wenn der Amp eine gegenpolige Restspannung abbauen muß, das Produkt ist grundsätzlich Wärme, kein Output. Daraus ergibt sich eine Mindest-Dead-Time die er zwingend einzuhalten hat. Man legt sie experimentell fest anhand des Verhaltens des verbauten Filters bezogen auf jede zulässige Last und ihr Blindstromverhalten.
Dafür kann man keine Pauschalvorgaben machen da es zu große Unterschiede der Systeme gibt, u.a. spielt auch die Taktfrequenz eine große Rolle, ebenso die Leistung. In hochentwickelten Systemen ist diese Zeit träge veränderlich anhand der aktuellen Betriebsdaten. Man bedient sich der Kontrolle im Ausgang und in der Versorgung um das nachzuregeln. Bei kleineren Amps entfällt das, Pauschalvorgabe.
Diese Dinge gehören zur Leistungszucht, Optimierung der Effizienz.


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