kommt immer auf die MIDI-Implementierung des Geräts an. Üblicherweise gibt es irgendwo (und wenn ggf. auch nur im Labor des Herstellers) eine Tabelle, in der die Zusammenhänge zwischen den MIDI-Befehlen und den Sound-Parametern bzw. Speicherplätzen beschrieben sind.
D.h. irgendwo existiert eine Referenz, in der beschrieben ist, wie die Daten der Sound-Patches in das Gerät geschrieben bzw. ausgelesen werden. Das muß dann "nur" noch über die MIDI-Schnittstelle gehen et voilà!
Früher gab es 'mal Software à la "SoundDiver" od. "SoundLib", mit der man - sofern man eine passende Beschreibungsdatei der für das anzusprechende Gerät nötigen MIDI-Befehle besaß - die Patches beliebig lesen und schreiben konnte.
Heutzutage liefern einige Hersteller einen Editor gleich mit - besonders, wenn die Rechner-Anbindung des Geräts (Synth) über USB erfolgen sollte.
Zum Schluß noch allgemein in paar kurze Worte (und ein Link) zu MIDI:
Es gibt allgemein gültige MIDI-Befehle und solche, die nur von dem entsprechenden Gerät korrekt interpretiert werden (sog. system exclusive, kurz SysEx).
Mehr dazu bei
"Der Roland MIDI Guide" (klick)viel Spaß beim Lesen -
der Fenderizer