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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Pasi
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Verfasst: 02.02.2008 18:18 |
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| Zuschauer |
Registriert: 02.02.2008 17:33 Beiträge: 11 Wohnort: Eging a.See / Bayern
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Hallo,
zuerst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin 66 Jahre alt und Pensionist / Rentner. Seit fast 60 Jahren spiele ich Klavier, später Keyboard. Seit fast 50 Jahren beschäftige ich mich auch zeitweise mit Elektronik und habe mir von Anfang an ein - wie ich meine - solides Grundlagenwissen angeeignet.
Deswegen bringt mich mein Problem, zu dem ich gerne von Fachleuten einen guten Rat bekommen würde, ziemlich ins Schleudern.
Ich benutze seit 15 Jahren ein TASCAM M 1508 - Mischpult, das u.a. einen Monitorausgang hat. Nun kommt es häufig vor, dass nach dem Einschalten der linke Monitorausgang kein Signal an den Verstärker abgibt. Erst wenn ich durch Hochziehen des linken Faders den linken Kanal total übersteuere, haut es hin. Ich habe laut Blockschaltbild den Signalweg mit einem Ohmmeter durchgemessen. Ergebnis: Keine Unterbrechung bis zu dem IC, das offensichtlich für die Verstärkung zuständig ist. Da das Innenleben des Mixers ziemlich gedrängt aufgebaut ist, komme ich nicht weiter an die Einzelteile ran. Zerlegen möchte ich vorerst nichts, da die Platinen etwas eigenartig eingeklemmt sind, so dass ich befürchte etwas zu zerbrechen.
Nach der langen Vorrede die eigentliche Frage: Kann es sein, dass durch das Übersteuern des linken Kanals z.B. ein teilweise defekter Kondensator aufgeladen wird, so dass die Vorspannung am IC wieder stimmt ? Ich bin kein gelernter Fachmann, aber bis jetzt waren Bauteile entweder OK oder defekt.
Eine andere Möglichkeit wäre schlicht und einfach ein Wackelkkontakt bei den entsprechenden Umschaltern. Es können ja verschiedene Signale an den Monitorausgang geroutet werde. Da das Verhalten des Mixers nicht immer gleich ist, kann man auch keine eindeutigen Schlüse ziehen.
Falls jemand Erfahrung mit solchen Erscheinungen hat, wäre ich für einen guten Rat dankbar, bevor ich mir die Serviceanleitung schicken lasse und ins Eingemachte vordringe.
Beste Grüße ... Pasi
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Campfire
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Verfasst: 02.02.2008 18:32 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 24.06.2004 18:51 Beiträge: 141 Wohnort: Remshalden (bei Stuttgart)
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das hört sich für mich nach einer kalten Lötstelle an......
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Pasi
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Verfasst: 02.02.2008 18:41 |
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| Zuschauer |
Registriert: 02.02.2008 17:33 Beiträge: 11 Wohnort: Eging a.See / Bayern
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Hallo,
könnte sein. Aber ... kalte Lötstelle nach 15 Jahren Betrieb ? Egal, wenn ich besser ran käme, wäre das kein Problem. Wird wohl doch eine größere OP !?
Grüße ... Pasi
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Pasi
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Verfasst: 02.02.2008 19:42 |
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| Zuschauer |
Registriert: 02.02.2008 17:33 Beiträge: 11 Wohnort: Eging a.See / Bayern
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Hallo,
Kontakspray hab ich mir schon gekauft. Bevor ich anfange den halben Mixer zu zerlegen, werde ich mal sprayen. Nicht zu viel, weiß ich ! Da der Fehler nicht immer auftritt, verschiebe ich die "Reparatur" immer wieder. Ich bin auch schon mal aus Versehen an den Mixer angerempelt und weg war der linke Kanal. Ein andermal hab ich, um das zu testen, dem Mixer absichtlich einen Schubs gegeben und er ließ trotzdem brav den linken Kanal durch. Sch... Technik !
Grüße ... Pasi
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Jens Droessler
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Verfasst: 02.02.2008 22:11 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2150 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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Nein, nach den vielen Jahren ist das natürlich keine kalte Lötstelle. Es wird eine gebrochene Lötstelle sein, einfaches Nachlöten hilft da. Kontaktspray würde ich NUR DANN einsetzen, wenn das Gerät eh in nächster Zeit ersetzt werden soll und noch die letzten Atemzüge machen muss, denn Kontaktspray ist grade bei Fadern oder Potis eher eine sehr temporäre Lösung, und wenn die Wirkung erstmal nachgelassen hat, ists eher noch schlimmer als vorher....
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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Pasi
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Verfasst: 15.07.2010 11:01 |
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| Zuschauer |
Registriert: 02.02.2008 17:33 Beiträge: 11 Wohnort: Eging a.See / Bayern
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Hallo,
vermutlich interessiert es keinen mehr. Es ist auch schon 2 1/2 Jahre her, dass ich diesen Beitrag geschrieben habe. Trotzdem freue ich mich, dass mein Mischpult wieder OK ist. Wie schon geschrieben habe ich mich lange genug darauf beschränkt, den linken Monitorkanal nach dem Einschalten des Mischpultes kräftig zu übersteuern, so dass das Signal dann durch ging.
Da der Fehler immer öfter auftrat, habe ich jetzt zwei Nachmittage dran rumgebastelt. Es wurde ein Signal in das Mischpult geschickt, ein anderes, kleines Mischpult diente als Signalverfolger. Dabei stellte sich heraus, dass die Umschalter der einzelnen Kanäle OK sind. Anhand eines Schaltplans und mit einem Foto der Leiterplatte - die ziemlich schwer zugänglich ist - verfolgte ich den Signalweg. Dabei drückte ich ziemlich kräftig auf die Lötstützpunkte, damit ich nicht abrutsche und vielleicht einen Kurzschluss fabriziere und ... auf einmal war der ursprüngliche Fehler weg. Ich weiß zwar nicht, welche Lötstelle ich zurecht gedrückt habe, beim nächsten Fehlverhalten weiß ich aber, wo ungefähr ich mit dem (feinen) Lötkolben ran muss.
Die Lehre, die ich daraus gezogen habe : Nur nicht aufgeben, immer schön dran bleiben !
Grüße ... Pasi
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Wishbone
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Verfasst: 15.07.2010 11:31 |
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| Amtlich unterwegs |
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Registriert: 24.03.2007 10:50 Beiträge: 999 Wohnort: München
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@Pasi: Danke für die Auflösung. Ich finde es immer gut, wenn sich jemand meldet und mitteilt, wie das Problem gelöst wurde. Kann ja auch anderen helfen. Nur nicht aufgeben, immer schön dran bleiben !
Yep, das ist (fast) die einzige Lehre aus dem Studium, die mir im Berufsleben echt weiter geholfen hat. Nicht das Wissen, wie man die Statik einer Brücke oder den Drehimpuls eines Elektrons berechnet, sondern dass man nie aufgibt...  ciao, Stefan
_________________ Cubase 6/32 Bit | MS Windows 7 Home Premium/64 Bit | RME HDSP 9632 | Intel i5-750/2.67GHz | MSI P55-GD55 | 8GB DDR3-1333 | MSI N220GT-MD1GZ | Samsung HD503HJ, WD10EARS Green
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