Normmessungen für Selbstbauer - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Normmessungen für Selbstbauer
BeitragVerfasst: 23.08.2005 08:11 
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Trusted Junior

Registriert: 11.08.2005 09:58
Beiträge: 111
Wohnort: Schönheide
Hallo,

da hier viele derzeit Selbstbauprojekte vorantreiben, kam mir der Gedanke der vereinheitlichung.

Benötigt würden:

eine Freeware mit ausreichendem Funktionsumfang
ein Messmicro (das Behringer, soll ja nicht zu teuer werden)
ein Archiv, um das ganze online zu stellen.
allg. Messbedingungen/Tipps
eine Möglichkeit das ganze zu kalibrieren?
jemanden, de die ganze Sache "Normt"

Was haltet ihr davon?

MfG


ERICH


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.08.2005 08:16 
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Meister der Töne
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Registriert: 05.01.2005 15:49
Beiträge: 2217
Wohnort: FOH
ich finde das ist die beste Lösung um einen wirklichen Vergleich zu realisieren. Man sollte da mal Fachleute zu befragen Smile
ich versuch mal den Tomy einzuladen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.08.2005 21:41 
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Amtlich unterwegs
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Registriert: 16.08.2005 03:42
Beiträge: 588
Wohnort: Planet: Erde
Moin,

Natürlich wäre es schön mit einem Paket Meßschriebe sein Entwicklungstalent unter Beweis zu stellen. Ich habe jedoch selbst bei angesehenen Mitgliedern des PA- Forums eklatante Fehlinterpretationen, grobe Meßfehler und geschönte Meßschriebe erlebt. Auch ein Fachmagazin misst und misst M I S T, irgendwann hat man dann das amtliche Zeug an den Ohren kleben und will einfach nur ausschalten.

Ich messe mit meinen ureigenen Methoden. Dazu zählt schlußendlich das tagelange laute anhhören der Box mit verschiedenster Musik. Wenn ich das drei oder mehr Tage durchhalte ists gut, wenn nicht (Stichwort Gehörermüdung) kommt der Proto in die Tonne.

Ich muß schließlich mit dem Lautsprecher arbeiten.

Und ein Saal der mich aus einem Duzend oberamtlich verbauter und mit X&X Controllerendstufen betriebenen X&X 2"ern anblecht wird durch "amtliche" Messung kein gut beschallter Saal, sondern bleibt eine Hölle für mich ; )

Ich weiß, der Wunsch nach Vergleich ist Vater des Gedankens, da finde ich Forentreffen auf einer Wiese besser. Sobald die Leichtbau 12"/1" fertig ist.... ich freu mich drauf.

Gruß

PS Wenn der anwesenden Forengemeinde der Klang nicht gefällt hilft mir ein Packen "amtlicher" Messungen nichts. Da hilft wieder nur die Tonne.


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BeitragVerfasst: 23.08.2005 23:20 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.06.2005 00:48
Beiträge: 74
also ich mess immer

1m höhe, 3m vor boxmund.
meist 3x MLS.


Bei Tops messe ich und wandere zwichen den einzelnen Bursts diverse Positionen vor der Box ab, um einen gemittelten Frequenzgang zu bekommen, um somit potentielle störeinflüsse zu vernachlässigen.

das ganze natürlich unter freiem himmel.


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BeitragVerfasst: 25.08.2005 18:39 
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Profi-Mucker

Registriert: 20.04.2004 12:50
Beiträge: 1432
Wohnort: Sindelfingen
Ich verwende

unter anderem nen Monacor ECM 40 und ein MPA 1002


oder auch nen Wizard als mikrofon und ton zuspielung


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BeitragVerfasst: 25.08.2005 19:39 
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Trusted Junior
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Registriert: 15.08.2005 17:32
Beiträge: 104
Wohnort: Wurmannsquick
ich denke mit der Vereinheitlichung kann man erreichen, dass eventuelle Messfehler eliminiert werden. Es kommt Selbstbauern meiner Meinung nach nicht darauf an, irgendwas schön zu reden, sondern eine greifbare Diskussionsgrundlage zu schaffen. Anders sehen Messungen von Leuten aus, die ihre Gerätschaften vermarkten wollen.

Das Behringer-Messmicro macht Sinn, wird von Vielen schon benutzt.

Welcher Vorverstärker sind in der Rede, Messbedingungen sind von Arne so zu übernehmen, sehen sinnbehaftet aus kool .


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BeitragVerfasst: 25.08.2005 20:27 
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Semi-professional
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Registriert: 19.01.2005 15:38
Beiträge: 260
Wohnort: Feldkirchen-Westerham (bei RO)
ich würde eher zur grenzflächenmessung mit box und mikro aufm boden raten...die box leicht nach unten gekippt und im messprogramm eben doppelte mikrofonempfindlichkeit eingeben. ( z.b. 12 mV/Pa statt 6 mV/Pa)

klappt so ganz gut, so man denn auf hartem untergrund ( strasse etc. misst. unters messmikro lege ich immer noch ein din a4 grosses stück glatten kunststoff zwecks glatterem boden (hf).


messabstand mache ich so ca. >= 5x boxenfronthöhe, also üblicherweise 2...4 meter.

gruss,
w


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BeitragVerfasst: 25.08.2005 21:32 
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Trusted Junior
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Registriert: 15.08.2005 17:32
Beiträge: 104
Wohnort: Wurmannsquick
mal dumm gefragt von einem Anfänger:

Würde es Sinn machen, die Box im Freien auf den Boden zu legen und nach oben abstrahlen zu lassen? Gemessen wird dann 5 Meter Über Boden, evtl an einer Truss o.ä., das Ganze natürlich im Freien...


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BeitragVerfasst: 25.08.2005 23:36 
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Semi-professional
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Registriert: 19.01.2005 15:38
Beiträge: 260
Wohnort: Feldkirchen-Westerham (bei RO)
nein, ausser es ist eine sehr flache box. das mit dem nach oben strahlen macht man angeblich bei nexo, aber dazu muss die box plan in den boden eingelassen werden.

ansonsten kommt es zur reflexion des nach hinten abgestrahlten schalls, der zeitverzögert mit dem direktschall interfrequenz (tm) macht.

sieht dann so aus: http://www.codaaudio.net/photos/codaaud ... curves.pdf

gruss!
wolfgang


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.08.2005 23:38 
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Semi-professional
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Registriert: 19.01.2005 15:38
Beiträge: 260
Wohnort: Feldkirchen-Westerham (bei RO)
nachtrag--

was wohl auch gemacht wird, ist, die box mitm stapler hoch und richtung boden strahlen lassen, wo dann das messmikrophon liegt. (siehe hierzu pp reportage)

gruss
w


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