Dagegen sprechen, wie teils bereits erwähnt, ggfs. Kosten (RAID ist IMHO teurer wie eine externe Platte) und Sicherheit bei Blitzschlag etc. - siehe Daves vorletztes Posting hier
Du hast das imo falsch verstanden. Ein Backup auf RAID-Basis stelle ich mir so vor:
Man hat insgesamt drei Platten: Zwei laufen im RAID-1-Verbund und zwar extern zugreifbar in einem Wechselrahmen. Die Dritte ist die Backup-Platte. Das Backup sieht dann so aus, dass man einfach die zwei beliebige Platten austauscht (es gibt sogar RAID-Controller die das im laufenden Betrieb gestatetten). Man braucht im Prinzip nichts machen, man nimmt eine Platte raus und hebt diese an einem Sicheren Ort auf - der RAID-Controller spiegelt selbstständig die Platte und man ist fertig.
Viel bequemer geht es im Prinzip nicht. Außerdem hat man damit mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
- Geschwindigkeit: beim Lesen ist ein RAID-1-System fast doppelt so schnell, weil er gleichzeitig von zwei Platten liest. Ideal für große Samples (Schreiben ist etwas langsamer, was allerdings für Recording nicht ganz so tragisch ist).
- Redundanz und Ausgallsicherheit: Selbst wenn im Laufenden Betrieb eine Platte komplett ausfällt, kann man weiterarbeiten
- Backup
Nachteil ist eben, dass das ganze relativ teuer ist weil man, um eine Platte zu sichern im Prinzip die dreifache Kapazität braucht. Aber Bequemlichkeit ist meiner meinung nach das WICHTIGSTE Kriterium für eine Backupmethode. Ist eine Methode nämlich aufwändig, tendiert man dazu sie nicht durchzuführen und das einzige was schlimmer ist als ein nerviges Backup ist garkein Backup...
Gruß, Dave