Hi,
also da würde ich mir nicht so den Kopf darüber zerbrechen. Die Phasen sind natürlich immer etwas "out of phase" wenn du mit verschieden von einander entfernten Mikros arbeitest. Aber mit der heutigen Digitaltechnik ist es kein Problem Spuren einfach "hinzuschieben".
Dazu haben viele Softwaren (tolle Mehrzahl von Software)

die Möglichkeit das du dir eine speziellen Peak automatisch markieren lässt, den selben Peak auf einer anderenSPur auch findest und dann die beiden "cue points" automatisch aufeinander legen kannst.
Natürlich gehts auch mit der Hand: Wichtig dabei ist das du erst mal eine Refernezspur hast an die du die anderen Spuren anlegen kannst. Ich nehme mir immer erst mal die Snare-von-oben-aufgenommene Spur und schiebe dann die Snare-von-unten-aufgenommene Spur hin.
Als nächstes kommen die Bassdrumspuren dran (in der Regel Kick innen und Kick aussen). Da es da meistens leichte Übersprechungen gibt, d.h. die Snare auch auf den Spuren zu hören ist, sollte es kein Problem sein die Spuren zur exakten Position hinzuschieben.
Das selbe machen wir dann auch mit den anderen Spuren und zum Schluss mit den OVerheads, die in der Regel den meisten Versatz haben.
Gruß, Edo .
_________________
-- Kostenlose Tips & Tricks für Tontechniker, HomeRecording, Musiker & Musikproduzenten --
--
http://www.moderne-musikproduktion.de --