POD 2.0 + Verstärker? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 11:32 
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Groovesau
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Dave hat geschrieben:So hatte ich mir das auch vorgestellt... Das exakt gleiche Eingangssignal nochmal durch alle Verstärker jagen...
Wie sieht das denn bei den Modellern aus? Ist dort angegeben, welcher Sound welchem Verstärker zugrunde liegt?

Ja, üblicherweise schon. Die Sounds heißen dann wohl aus rechtlichen Gründen BlackFace, aber irgendwo findet sich dann der Hinweis, daß es das Modell eines Fender TwinReverb (BlackFace bezieht sich auf die pre-CBS-Optik) sein soll.

Alexandra bringt mich da auf eine Idee. Man könnte die "Testphrase" z.B. DI aufnehmen ("furztrocken", versteht sich) und dann durch die Modelling-Amps sowie die "Originale" jagen. Wenn jemand hier noch ein paar re-amping-PlugIns hat, könnte man die Aufnahme auch hiermit noch einmal durchlaufen lassen.
Dann wäre - bis ggfs. auf die An- bzw. Aussteuerung der Amps sowie die Einstellung(en) deren Klangregelung - alles gleich.

Gruß - der Fenderizer

Edit: Satzbau und Orthogravieh (frisch von der Weide)

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Zuletzt geändert von Fenderizer am 25.08.2006 18:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 16:52 
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Yo ein Test mit Native Instruments Guitar Rig und diesem anderen Softmodeller dessen Name mir gerade auf der Zunge liegt zwinkernd ist obligatorisch...

Und dann ein Blind-Vergleich breit grinsend im Netz...

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 18:48 
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Profi-Mucker
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Eieiei ich glaubs ja nicht dass man sich wegen sowas die Finger rund schreiben kann.
Ne Lesliesimu seh ich ja noch ein (bei Orgeln), die Kisten sind wirklich sackschwer... Da steckt aber auch noch einiges dahinter.
Was soll an nem Gitarrenamp bitteschön so besonders sein ausser die von Amp und hauptsächlich Lautsprecher verbogene Übertragungskennlinie des Gesamtsystems?
Gut ein toller Federhall vielleicht noch. Ich hab meine Klampfen über nen EQ ins Mischpult gehängt, wo ich dann kanalweise noch nen Federhall dazumischen kann das reicht völlig, wenn man eh nich so richtig die fette Kohle locker machen will. Ich hab auch nen Gitarrenamp (mit Röhrenendstufe) der klingt trotzdem bei weitem nicht so gut!
Mag ja sein, das man die charakteristik eines Marshall gut simulieren kann,
aber ob es nun genau so und nicht anders klingen darf kann soll muss? und wenn es eine nuance abweicht -Ogottogott -find ich einfach völlig übertrieben sorry!

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 18:50 
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Groovesau
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Dave hat geschrieben:Yo ein Test mit Native Instruments Guitar Rig und diesem anderen Softmodeller, dessen Name mir gerade auf der Zunge liegt zwinkernd ist obligatorisch...

geschockt meint Deine schwer beladene Zunge vielleicht Amplitube oder was? geschockt

Bassti hat geschrieben:Mag ja sein, das man die Charakteristik eines Marshall gut simulieren kann, aber ob es nun genau so und nicht anders klingen darf kann soll muss? Und wenn es eine Nuance abweicht -Ogottogott -find ich einfach völlig übertrieben sorry!

Wie auch bei der Frage z.B. nach dem ultimativen Studiomonitor / HiFi-Anlage oder der auch hier aufgeworfenen Diskussion MP3-Bitrate vs. 16-Bit-linearPCM (=CD) vs. 24Bit-192kHz-Recording etc. gibt es auch hier Leute, die - teilweise unnötig - das sprichwörtliche Gras wachsen zu hören meinen.
Es kann ja durchaus sein, daß vielleicht jene Kleingeister die letzten Prozente oder deren Bruchteile hören können (oder nur meinen, es zu können Mr Green ) und sich dann darüber echauffieren, daß der Rest der ach so drögen Welt den Unterschied einfach nicht wahrhaben will.

Andererseits finde ich auch, daß es für den großteil der Verbraucher völlig egal ist. Hier mein Credo zu dem Thema: Wer den Unterschied kennt / benötigt, soll halt um Gottes Willen das Original nehmen und den Rest mit seinen Modellern zufrieden lassen, die wissen's halt nicht besser ... und die meisten wollen's tatsächlich auch gar nicht besser wissen zwinkernd
Und selbst bei den Originalen gibt es IMHO mit Sicherheit eine gewisse Serien-Streuung, so daß es eigentlich z.B. "die Charakteristik eines Marshall" an für sich gar nicht geben kann ... es sei denn man meint die Charakteristik eines Verstärker-Typs!

Frage ist letztendlich doch wohl eher, ob das Modelling tatsächlich die Charakteristik des nachempfundenen Verstärker-Typs halbwegs trifft (im Rahmen der o.g. Serien-Streuung eben), oder ob man noch ein paar Generationen bzw. Iterationszyklen digitaler Signalverarbeitung abwarten muß, um so etwas bei Aufnahmen einzusetzen.
Nach dem, was ich gehört (und auch schon im Live-Einsatz gesehen) habe, benutzen sogar professionelle Musiker das Zeug à la POD ungeniert - weswegen ich dazu neige, Bassti Recht zu geben ... diese Technologie scheint mittlerweile soweit ausgereift zu sein, daß die halbwegs naturgetreue Wiedergabe zu gelingen scheint.

O.K. - genau das Gleiche hat man vor zwanzig Jahren auch schon von den (ersten) Digitalpianos gesagt. Heute fasst die keiner mehr - sogar mit der bekannten Kneifzange - an .... es sei denn, er will diesen speziellen Vintage-LoFi-Sound Mr Green
Also schau'n 'mer 'mal wie die Modelling-Amps in zehn Jahren sind und diskutieren dann noch einmal ... kool

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 19:43 
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Profi-Mucker
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Wie gesagt ist die grundlegnde Klangcharakteristik eines Amps WESENTLICH durch den Lautsprecher bestimmt! Ohne das richtige Holz am Start bzw. die richtigen Pappen drinne geht auch mit ner Simu nicht viel...
Technisch gesehen ist es ebenso Humbug an nen Verstärker, der sehr linear das verstärken kann was in den Vorstufen zusammengebraut wurde nen Breitbandlautsprecher anzuschleissen, und den dann per Mikrofon wieder abnehmen (um möglichst die Bandbreite im Hoch und Tieftonbereich einzuengen und sonstige Überhöhungen durch Schallbündelungen etc. sowie Sörgeräusche miteinzufangen).
(Als E-Techniker stellen sich mir da sämtliche Haare einzeln auf.)
Der einzige Vorteil: der Sound ist "draußen" genauso wie aus der Kiste.
Bei Stereoeffekten wirds eh schon eng!
(Auch wird geglaubt dass Röhrenverstärker linearer seien... linear sind Transistorverstärker genauso bedingt durch eine Starke Gegenkopplung der Schaltungen. Der einzige Punkt wo es interessant wird ist imho der, wenn der Verstärker anfängt zu zerren (clipping) das härt sich bei Röhren anders an.)

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 20:05 
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Naja auch wenns bei mir Zeitlich gerade knapp ist, kann man sowas ja mal mittelfristig planen.

Also von der Softwarefraktion hätten wir:
- NI Guitar Rig
- Amplitube IK

An klassischen Modellern würde ich vorschlagen:
- Line6 POD XT (der Klassiker)
- Behringer V-Amp (um mal was von der Billig-Fraktion zu haben)

Was wären so die klassischen Traum-Amps? Würde da dann durchaus auch mal bei den Herstellern anfragen ob man die "Bolliden" zum Vergleich bekommen können (wenn schon denn schon).

Die Disziplinen würde ich auf drei kurze Riffs in besagten Kategorien reduzieren:
- Clean
- Crunch
- Brett

Die Riffs werden von einem Gitarristen mit dem Verstärker seiner Wahl gespielt und das Signal wird entsprechend trocken aufgenommen und nochmal durch die einzelnen Kontrahenten gejagt...

Weitere Vorschläge?

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 20:30 
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Dave hat geschrieben:An klassischen Modellern würde ich vorschlagen:
- Line6 POD XT (der Klassiker)
- Behringer V-Amp (um mal was von der Billig-Fraktion zu haben)

Also wenn man es denn hat, dann
POD 2.0 (um soz, schon die erste Generation zu testen)
POD XT (mit neustem Update)
Behringer V-Amp
VOX-Tonelab

Und einen reinen analogen Modeller:
Tech21 Sansamp

Und zusätzlich falls vorhanden auch noch Modelingamps:
Vetta II
H&K Zentera
VOX Valvetronix


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BeitragVerfasst: 25.08.2006 20:36 
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Naja man sollte es irgendwie übersichtlich gestalten...

Also maximal drei bis vier Amps pro Kategorie (Software-Modeller, Hardware-Modeller, echter Amp).

Dann hat man 12 verschiedene Sounds mal drei Disiplinen sind 36 Beispiele... Das wird schon unübersichtlich genug...

Einen Blindvergleich stelle ich mir so vor, dass man die jeweiligen Geräte den Audio-Dateien zuordnen muss...

Gruß, Dave

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