hi tina,
ich studiere an der upb pop im 6. semester und schreibe jetzt meine bachelor-arbeit.
für mich war es genau die richtige entscheidung. man hat einblick in alle themenfelder und kann dem entsprechend auch seinen schwerpunkt legen. bei mir war's auf jeden fall der medienpraktische anteil und habe daher viel im studio verbracht und filme gedreht.
auf der anderen seite ist es eigentlich ein wissenschaftlicher studiengang und es gibt viele möglichkeiten sich in der hinsicht auszuleben. medienwissenschaftliche, popkulturtheoretische und auch journalistische seminare en masse.
zusätzlich gibt es noch die möglichkeit im ersten semester zwischen zwei wahlmodulen zu wählen: wirtschaft oder studium generale.
wählt man wirtschaft, hat man dann im ersten und dritten semester bwl- und vwl-vorlesungen und jeweils eine dicke klausur.
bei studium generale machst du über das studium verteilt 6 verschiedene kurse in (im besten fall) fachfremden fächern. es ist ne art horizonterweiterung. ich hatte sg und fand's toll soziologie- und germanistikkurse nebenher zu machen

bei wirtschaft ist man aber natürlich eher gewappneter für's business, wenn man dahin möchte.
das 5. semester ist das pflicht-praxis- oder auslandssemester. für viele stellt dieses praktikum die weichen für den späteren job. ist aber auch wie jedes andere praktikum eine gute möglichkeit herauszufinden was einem liegt und was nicht.
zu den perspektiven:
im grunde kann man danach alles machen. weil man ja überall einblick hatte. kommt einfach drauf an, wo der eigene schwerpunkt liegt.
berufsfelder, in die ehemalige bisher gegangen sind:
journalismus: de:bug, intro, musikexpress, etc.
medienpraxis: film- und audioproduktion
medienagenturen: werbung (z.b. jvm), social media, etc.
wissenschaft: forschung, lehrauftrag an der uni
musikbusiness: majorlabels (emi, universal, etc.), aber auch indielabels
kulturbetriebe / eventmanagement: festivals, c'n'b
vorteilhaft wie bei jedem anderen studiengang: neben dem studium aktiv sein!
viele machen neben dem studium auch schon kleinere jobs und praktika. das eher lockere studium lässt das auch ganz gut zu.
das soll jetzt nicht negativ klingen, aber die popper haben im vergleich zu anderen knallharten studiengängen wie maschinenbau o.ä. eher ein lockeres studium

ok, noch fragen?

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