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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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miri
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Verfasst: 28.03.2006 21:20 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 27.10.2004 13:39 Beiträge: 232 Wohnort: Ein kleines Kaff, dass niemand kennt
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So, jetzt hab ich mal ein Problem mit meiner Oboe und bin gespannt ob mir da irgendjemand weiterhelfen kann. Ich wende mich vorallendingen an die Oboen und möglicherweise Fagotte unter euch, da es ein seeehr spezifisches Problem ist. Folgendes: Ich spiele seit ca. zwei Jahren sehr intensiv Oboe und habe das Ganze, seit ich nun vor einem halben Jahr auf ein Musikinternat gekommen bin, noch etwas gesteigert. Alles lief ganz prima, bis mir meine Nase schließlich einen Strich durch die Rechnung machte. Kurz vor der ersten Prüfung in meinem Fach Oboe, hat sie angefangen beim Spielen sozusagen "mitzupfeifen", d.h. es ist Luft durch die Nase entwichen, was zum einen störende Geräusche hervorruft (die man allerdings nur selbst hört) und zum anderen unangenehm bis schmerzhaft ist. Dieses Problem hat sich binnen weniger Wochen so verstärkt, dass es mir seit einiger Zeit nicht mehr möglich ist, regelmäßig und länger am Stück zu üben. An manchen Tagen kann ich schon nach einer halben Stunde aufhören, was natürlich viel zu wenig ist. Meine Lehrerin und ich haben schon verschiedene Ansatzumstellungen ausprobiert und einige Grundlagen verändert, dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wohl das Gaumensegel, welches zwischen Nase und Rachen liegt und dafür sorgt, dass man die Nase sozusagen verschließen kann, in irgendeiner Weise überlastet oder beschädigt ist. Ich habe wahrscheinlich Muskeln benutzt, die ich beim Spielen nicht hätte benutzen dürfen. Dummerweise habe ich noch keinen Plan, wie ich zu meiner alten Spielweise zurückkehren kann, bzw. zu der, die ich benutzt habe, als ich noch keine Probleme mit meinem Gaumensegel hatte. Deshalb dachte ich mir ich frage einfach mal hier nach, auch wenn meine Hoffnungen sehr gering sind, da jemand, der kein Doppelrohrblattinstrument spielt, wahrscheinlich auch gar nicht nachvollziehen kann, wie dieses Problem ensteht. Trotzdem bin ich natürlich dankbar für jede Antwort und Hilfe, denn es macht mich ganz kribbelig, dass ich in meinem Programm nicht weiterkomme, da ich mich in nächster Zeit wohl weiterhin ausschliesslich mit der Suche nach dem richtigen Ansatz/der richtigen Atmung/Haltung etc. beschäftigen müssen werde.
Liebe Grüße, miri
_________________ <--Sucht nach einem interessanten Gesprächspartner und endet bei einem Stück Holz. Was macht ein Stück Holz besser, als einen Menschen? Ganz einfach: Es ist da, wenn du es brauchst!
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TeleTubbyKiller
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Verfasst: 28.03.2006 21:39 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.01.2005 13:08 Beiträge: 209 Wohnort: Hürth
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Obwohl ich "nur" Klarinette spiele, will ich hier mal was sagen. So, wie sich das anhört, hast du das Problem jetzt schon etwas länger und selbst wenn du weniger spielst, geht´s nicht weg. Also wird es ja wohl kaum an einer Überlastung der Muskulatur liegen.
Warst du mal bei einem HNO-Arzt oder hast darüber nachgedacht, dies zu tun? Wenn deine Lehrerin, die ja bestimmt nicht schlecht und unerfahren ist, sich auch keinen Rat weiß, dann würde ich einen Arztbesuch auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Schließlich geht es in gewisser Weise ja auch um deine Zukunft als Musikerin und wenn da vielleicht etwas kaputt ist, kann man es bestimmt auch reparieren.
Wenn du nicht geschrieben hättest, dass du phasenweise nur 30 Minuten am Tag üben kannst, hätte ich wirklihc auf Erschöpfung durch das viele üben getippt (das gibt es ja durchaus auch bei Bläsern, die kein Doppelrohr blasen), aber wenn man sich vorsichtig an die langen Übezeiten heranarbeitet, sollte das ja kein Problem sein.
_________________ Freundliche Grüße, Alex
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Dave
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Verfasst: 29.03.2006 06:48 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Hallo Miri, also ich würde da auch dringend einen Arztbesuch empfehlen, am besten mit Instrument. Der kennt sich im allgemeinen noch mal ein Stück besser mit Anatomie aus, als ein Musiklehrer. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja da eine ganz einfache Lösung...
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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Dolcissima
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Verfasst: 29.03.2006 14:30 |
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| Anfänger |
Registriert: 12.12.2005 19:07 Beiträge: 37
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Hallo miri,
in Hannover gibt es ein Institut für Musikergesundheit, vielleicht können die spezieller helfen.
Liebe Grüße
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miri
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Verfasst: 07.04.2006 19:03 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 27.10.2004 13:39 Beiträge: 232 Wohnort: Ein kleines Kaff, dass niemand kennt
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Erst mal vielen Dank für eure Antworten  Ich war jetzt zwei Woche lang krank, hatte eine schöne Kopfgrippe und hab mich richtig ausgeruht. Danach hab ich wieder angefangen zu üben und habe jetzt seit einer Woche üben immer noch nicht wieder was von meiner Nase gehört  Hoffe das bleibt so, muss halt nur abwarten, weil ich nach zwei Wochen Pause mindestens einen Monat brauche, bis ich meinen alten Ansatz bzw. das gleiche Durchhaltevermögen wie vorher habe. Ansonsten werde ich wohl doch zum HNO-Spezialisten gehn, aber im Moment bin ich erst mal happy, dass es weg ist 
_________________ <--Sucht nach einem interessanten Gesprächspartner und endet bei einem Stück Holz. Was macht ein Stück Holz besser, als einen Menschen? Ganz einfach: Es ist da, wenn du es brauchst!
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TeleTubbyKiller
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Verfasst: 07.04.2006 19:33 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 02.01.2005 13:08 Beiträge: 209 Wohnort: Hürth
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Vielleicht war es ja auch wirklihc Überanstrengung. Kann ja sein, dass du dein Pensum zu schnell gesteigert hast. Ich wünsche dir, dass das nicht wieder zurückkommt und du in Zukunft ganz normal ohne Nasengeräusche spielen kannst.
_________________ Freundliche Grüße, Alex
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hemiole
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Verfasst: 17.05.2006 23:02 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 17.05.2006 12:09 Beiträge: 2 Wohnort: Donaueschingen
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Ich kenne das Problem ganz genau, und es gibt im Moment wirklich nur wenig bis keine Therapiemöglichkeiten. Ganz wichtig ist: Keine (Über)- Anstrengung, sehr wichtig ist auch das individuelle "gute" Körpergefühl beim Oboeblasen - es muß stimmen, es ist aber recht schwer zu korrigieren, weil der Körper es sich ja normalerweise nicht absichtlich selbst schwer macht. Auch ganz hilfreich - viel Singen, leichte Rohre. Das klingt komisch, aber bitte probiere es aus. Ich könnte noch mehr darüber schreiben, aber ich kann nur in individuellen Fällen die ich kenne möglicherweise weiterhelfen.
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oboe1
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Verfasst: 06.06.2011 22:47 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 06.06.2011 22:39 Beiträge: 2
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Du kannst das Gaumensegel trainieren. Ich habe von Zeit zu Zeit das Problem und ein Arzt riet mir dazu Worte mit den Lauten
"nk", "ng"
wiederholt laut auszusprechen. Klingt seltsam funktioniert aber.
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