monithor hat geschrieben:bei dem pickup sind die wicklungen nicht (oder nicht mehr) so fest wie sie sein sollten. dadurch fangen sie deutlich früher an zu koppeln. durch eintauchen in wachs oder ähnliche flüssigkeiten werden sie wieder gefestigt. würde ich mich aber als laie nicht so einfach dran machen.
Das hat IMHO mit der
Festigkeit der Wicklungen nichts zu tun.
Also erst 'mal kurz die Funktionsweise eines Pickups: Die Saiten schwingen über den Pickups und verändern - weil aus ferromagnet. Material - das Magnetfeld, wodurch in der Spule eine zur Änderung des Magnetfelds proportionale Spannung induziert wird (siehe
Induktionsgesetz (klick), speziell
dieser Teil (klick)).
Die Wicklungen eines mikrophonischen Pickups lassen sich irgend wie durch den eintreffenden Schall bewegen, so daß durch die Bewegung der Wicklungen relativ zu den Magneten eine dem Schall proportionale Spannung induziert wird.
Ob Deine Pickups mikrophonisch sind, kannst Du recht einfach feststellen: 'mal mit einem nicht magnetischen Gegenstand (z.B Kunststoff, Plektrum) auf die Pickups klopfen. Kommt dabei das Klopfen auch hörbar aus dem Amp (der dazu nicht 'mal voll aufgerissen sein muß), spricht viel für mikrophonische Tonabnehmer.
Die meisten Hersteller vergießen die Pickups ab Werk mit Kunstharz oder wachsen diese, um so Mikrophonie vorzubeugen. Damit sollen die Wicklungen fixiert werden, wodurch die Bewegung relativ zu den Magneten unterbunden wird. Trotzdem funktioniert die Abnahme der schwingenden Saiten auch weiterhin, s.o.
Pickups kann man IMHO relativ einfach selber wachsen, wenn man ein paar grundlegende Sicherheitsregeln befolgt. Habe das auch schon erfolgreich an etlichen Exemplaren vollzogen. Wie so etwas geht?
Siehe diesen Link (klick)Gruß -
der Fenderizer