Probs mit Zerren bei Bs DEQ 2496 - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 18.01.2005 04:37 
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Hä? Ich hab den. Mir ist sowas nicht aufgefallen (Allerdings komme ich im Normalbetrieb niemals in die Gegend von +22dBu. Ab und an betreibe ich das Ding auch auf der +12dBu-Einstellung, dann kommt man schonmal dahin, dass die Clip-Leuchte blinkt, was mich natürlich zum Umschalten auf +22dBu motiviert, aber selbst diese Clip-Blinken ist nicht sofort hörbar... erst wenns rhytmisch wird...). Dieses Headroom-Statement ist natürlich völliger Unsinn.

Gehst du analog raus oder per AES/EBU?


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BeitragVerfasst: 18.01.2005 09:44 
Jens Droessler hat geschrieben:Des Weiteren hat der Pegel nichts mit der Rechenleistung zu tun. Wenn ein digital berechneter Filter ersteinmal mit seinem Parametersatz 'läuft', frisst er immer gleich viel Rechenleistung, egal ob nun Pegel von digital -50dB oder digital -1dB anliegt. Wenn zu wenig Rechenleistung vorhanden ist, zerrt es also bei jedem Pegel.

Weiterhin sind die Leute bei Behringer ja auch nicht doof. Wenn ein Prozessor zu wenig Power mitbringt, verzichtet man üblicherweise auf Präzision beim Berechnen, sei es indem man eine geringere Amplituden-Auflösung (weniger Bits), geringere Samplingrate (die höhere wäre dann gar nicht auswählbar) oder weniger genaue Algorithmen verwendet (so geschehen beim (mittel-)alten UltraCurve DSP8024). Das führt zu Artefakten ubnd Verzerrungen im Bereich unter 1%, also für die meisten unter uns unhörbar.


Nun, dann irren die geschätzten Leute bei Behringer zumindest in ihrer Betriebsanleitung vom DSP1124, denn da steht genau das Gegenteil von Deiner Meinung drin, nämlich genau die Vorgehensweise die ich gepostet habe. Und die Verzerrungen sind so deutlich hörbar, das sie gewiß nicht unter 1% sind.
Einer liegt also falsch, Behringer oder Du.
Ich halt mich jetzt hier raus. Wenn selbst der Behringer Support nicht helfen kann...

Liebe Grüße

Detlef


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BeitragVerfasst: 18.01.2005 10:43 
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Schön das zu hören, Jens.
Dann habe ich wohl wirklich nen defekt.
Bei mir hat er noch nie Clip angezeigt! Ich gehe analog rein. Über AES raus in den UD.
Das Phänomen tritt bei mir so ab -30dB auf (zumindest nach dem Meter Bargraph)
Alex


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BeitragVerfasst: 19.01.2005 01:18 
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@ bazzmonsta: Ahem.... hasst du mal dran gedacht, dass es auch mit dem UD zu tun haben könnte? Ich hab einen UD, den ich noch nicht auf die letzte Version upgedated hab und der macht lustige Geräusche, wenn man vom DEQ2496 per AES/EBU reingeht. Analog ist das nicht.... und ich hab auch nie geprüft, ob das weg ist, wenn man mit nur 48kHz reingeht.... Ich denke, es sind Sync-Probleme (Und die werden mit Pegel und steigender Dynamik schlimmer). Die upgedaten machen das nicht....

@ Detlef: Ich hab die Anleitung mal kurz durchgesehen, hab aber nicht gefunden, was du meinst. Ich kann dazu nur sagen, dass kritische, sehr deutlich hörbare Verzerrungen entweder durch kaputte Bauteile oder 'schlechte' Software kommen können, und natürlich, falls tatsächlich die Rechenleitung unterdimensioniert ist, der Algorithmus also nicht mehr in Echtzeit ausgeführt werden kann. Ich wüsste aber nicht, wie der Pegel bei üblichen IIR-Filtern Einfluss auf die nötige Rechenleitung haben könnte (Ich habe schon selber Filter programmiert und ein Bekanter, den ich dazu befragt habe, hat seine Diplom-Arbeit über Filter geschrieben....), denn im Gegensatz zur Analogtechnik wird das Signal unabhängig vom Pegel von einer gleichbleibenden Zahl von Bits repräsentiert. Dem Algo ist es völlig wurst, wieviele davon 0en und wieviele davon 1en sind, sein 'Aufwand' ist immer gleich.... Wenn Behringer sowas beim Feedback Destroyer schreibt, dann hat es sicherlich mit den gleichzeitig laufenden 'Feedback-Such-Routinen' zu tun. Diese arbeiten natürlich zu einem gewissen Grad pegelabhängig....
Ich habe auch ein paar FBDs aus verschiedenen Generationen, die ich aber meist als Billig-EQs für kleine Party-PAs verwende (ganz selten zum Feedback-Destroyen...) aber mir sind noch keine direkt auffälligen Verzerrungen aufgefallen. Ich brauche aber auch selten alle 12 Filter....


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BeitragVerfasst: 19.01.2005 06:59 
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Also ich könnte mir schon durchaus vorstellen, dass man eine Filterschaltung so auslegt/programmiert, dass sie bei niedrigen Pegeln geringer auflöst.
Was ich mir bei Behringer auch vorstellen könnte, dass die wenn da 24bit draufsteht nur Intern mit 24 Bit arbeiten, extern aber nur 18bit. Ich will jetzt nicht wieder eine Behringer Diskussion auslösen, Tatsache ist aber nunmal, dass Behringer nicht unbedingt für hochwertige Bauteile bekannt ist. Für das Geld was andere Hersteller für einen vernünftigen Trafo investieren bekommt man bei Behringer das komplette Gerät...
Muss ja auch nicht zwangsweise am DSP liegen, vielleicht sind einfach die Wandler mies...

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 19.01.2005 12:02 
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habe hier alles auf dem neuesten Softwarestand. Und ich betreibe diese Konstellation ja nicht erst seit gestern.
Wenn ich Zeit hätte --- ja dann könnte ich noch ein paar Versuche machen --- Sad

@jens
wie gehst du denn vom UC in UD?
falls analog ... könntest du mal digital checken? ist ja nur ein Kabel zum umstecken...
thx
Alex


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BeitragVerfasst: 19.01.2005 18:14 
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@ Dave: Speziell diese beiden Geräte (DEQ2496/UC und DCX2496/UD) arbeiten intern mit 32/40 bit. Extern halt mit 24bit/96kHz. Die Wandler, die da drin stecken sind natürlich nicht die besten, die es gibt, aber dem Preis mehr als angemessen (siehe Messungen in der PP und vom JF).

Wie gesagt, die Leute bei Behringer sind nicht dumm. Als sie den alten UC von 20bit (DSP8000) auf 24bit (DSP8024) umstellten, haben quasi 'einfach' andere Wandler drangetan. Der DSP blieb der gleiche. Weil die Rechnepower nicht reichte, um die Filter jetzt mit intern 32bit zu berechnen, beließ man es, wodurch es Rundungsfehler gab. Diese fallen aber nur im Bassbereich an (unter 100Hz) und liegen unter 1% (Gute Ohren können das auf feinen Systemen hören, weils eben digitale Artefakte sind, aber es ist wirklich nur da, wenn man sich drauf konzentriert... Zudem ließ sich das deutlich abmildern, indem man bei GEQ nicht unter 100Hz EQt und diesen Bereich mit den PEQs bearbeitet). Diese Probleme gabs beim DSP8000 nicht und auch beim DEQ2496 ist genug Rechenpower vorhanden, damit ALLE Funktionen, die das Gerät bietet (und das sind, inkl. 63band RTA, nicht wenig), reibungslos gleichzeitig laufen. Sicher sind in der Software Bugs, die ausgemerzt werden (wo ist das nicht so?) und jeder Behringer-Hasser wird schon irgendein Haar in der Suppe entdecken, was für ihn rechtfertigt, was teureres zu nehmen. Aber für mich gilt: Im Zweifel für den Angeklagten. Bisher keine ernstzunehmenden Probleme und null Ausfälle.

Festzuhalten bleibt noch, dass der UD besser klingt als jede bisher von mir getestete (variable PA-)Analogweiche. Und das für einen Preis, für den ich bei vielen Herstellen eine solche nichtmal bekomme.... Es ist ja auch nicht so, dass ich ihn in den großen Rigs habe. Ich hab nur für den ganzen Kleinkram alle Analogweichen ersetzt....

@ Bazzmonsta: In meine UDs gehe ich für gewöhnlich digital (eben per AES/EBU), wenn ich ein Gerät mit Digtital-Ausgang davor hab (den UC, ein Digital-Pult, ein DJ-Pult mit Digitalausgang....). Nur eben bei diesem einen Gerät nicht. Ist auch nicht wichtig, weil es sowieso immer mit einem DJ-Rig weggeht, wo immer ein Pioneer DJM500 davor hängt (also ist da eh nix mit Digital-Eingang)... Werde bei Zeiten das Update trotzdem machen, weil ja mehr Resourcen frei werden....


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BeitragVerfasst: 19.01.2005 19:01 
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Versteh mich nicht falsch, ich bin absolut kein Behringer-Hasser. Die Firma hat durchaus Ihre Berechtigung und sie haben durchaus einige Produkte die wirklich interessant sind (wie eben die Weichen auch). Aber was EQs angeht ist das nicht das erste mal dass ich von derartigen Problemen höre... Woran es liegt kann ich auch nicht sagen, ich kann mir nur nicht vorstellen, dass die EQs immer alle kaputt waren...

Gruß. Dave

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BeitragVerfasst: 19.01.2005 20:15 
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@jens
hast du denn die Kombination UD+UC im Einsatz? das ist doch die Sache die ich gerne wüßte. Eben den UD als AD-Wandler!
Alex


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BeitragVerfasst: 20.01.2005 03:05 
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@ bazzmonsta: Ja.

@ Dave: Bei den Analog-EQs kann das sein. Der DSP8024 hat wie erwähnt auch so seine Probleme. Aber der neue UC hat keine solchen Probleme. Es sei denn, da ist was nicht in Ordnung. Andere Geräte mögen prinzipiell schon Probleme haben, z.B. schlechte Gain-Struktur oder extremes Rauschen. Die Meldungen zum aktuellen UC sind allerdings auf dem Niveau wie auch bei anderen Herstellern üblich (zumindest soweit ICH das beobachtet hab). Meine Geräte funktionieren jedenfalls ohne akustische Macken und deshalb würde ich bei Bedarf ohne Weiteres nochwelche kaufen.... Smile


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