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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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miri
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Verfasst: 12.11.2005 17:02 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 27.10.2004 13:39 Beiträge: 232 Wohnort: Ein kleines Kaff, dass niemand kennt
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So, ich hätte da mal ein paar Fragen bezüglich einer professionellen Gesangsausbildung. Also Zielsetzung wäre hier bei später Gesang in Richtung Solokarriere bzw. Oper zu studieren, wie auch immer man diesen Studiengang nennt *g* Wie früh müsste man denn da anfangen, damit was aus einem werden kann? Ist es wichtig, dass man bevor man damit anfängt, noch keine Probleme mit der Stimme hat (die durch Verkrampfungen, falsches Atmen, falsche Kehlkopfstellung etc. kommen)? Mh naja, warn jetzt zwar erst zwei Fragen, aber wenn mir die jemand beantworten könnte, würde mir das schon weiterhelfen.
miri
_________________ <--Sucht nach einem interessanten Gesprächspartner und endet bei einem Stück Holz. Was macht ein Stück Holz besser, als einen Menschen? Ganz einfach: Es ist da, wenn du es brauchst!
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Busoni's1004
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Verfasst: 13.11.2005 02:47 |
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| Semi-professional |
Registriert: 08.12.2004 01:12 Beiträge: 293 Wohnort: NRW
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hm, ich will mal meinen Senf zur Sache geben...
bin aber nicht übermässig bewandert. Wer mehr weiss - sagen...
zur zweiten Frage: ein wirklicher Stimmschaden würde natürlich absolut ungünstige Vorraussetzungen bedeuten, das kannst du dir doch sicher auch denken. Richtig (im Sinne von absolut unschädlich) singen aber denke ich die wenigsten "Natursänger" (also halt ohne Unterricht). Selbst mit Unterricht passiert's einem noch mehr als oft genug, dass man schädlich (für die Stimme) singt (eigene Erfahrung *gg*)
zur ersten Frage: da gibt es ganz verschiedene Beispiele... Peter Schreier z.B. war im Kreuzchor (der wird noch mein Lieblingsbeispiel für alles mögliche *gg*) und hat demnach sehr früh Stimmerziehung genossen. Magdalena Kozena dagegen hat zunächst Geige und Klavier studiert und sich erst im Studium umentschlossen, doch Gesang zu studieren.
Warum fragst du des? hast du just beschlossen Opernstar zu werden? :p
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vocede
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Verfasst: 13.11.2005 12:34 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 23.09.2002 21:28 Beiträge: 145
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Hallo Miri,
so früh anfangen wie möglich. Ich habe schon Jugendchorstimmbildung gemacht mit Kinder ab 8 Jahre. Habe eine Gesangsschülerin die 11 ist und ein paar haben mit 13/14 angefangen.
Ehe man mit dem Singen überhaupt anfängt, sollte man keine stimmlichen Probleme haben, weil das die schlechteste Ausgangsbasis ist, die man sich vorstellen kann. Das würde dann eher zeigen, das die Stimme für Belastungen nicht geschaffen ist. Außer die Probleme kommen vom falschen Singen schon. In dem Fall ist Gesangsunterricht sogar dringt notwenig, um ökonomisches Singen zu erlernen.
Liebe Güße vocede
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Belkanta
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Verfasst: 28.04.2008 20:36 |
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| Anfänger |
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Registriert: 26.02.2007 06:34 Beiträge: 34 Wohnort: Fürth
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Meine erste fachliche Betreuung im Chorsingen hatte ich im Schulchor mit etwa 12 Jahren. Das hat für mich einen guten Grundstock gelegt, den ich später in einem Volkshochschul-Gesangskurs mit etwa 16 Jahren fortgesetzt habe. Dadurch hat sich ab etwa 17 Jahren privater Gesangsunterricht ergeben. Trotz einer langen Pause nach einigen Jahren hat meine Stimme nicht gelitten - ganz im Gegenteil, die wieder aufgenommene private Gesangsausbildung klappt sehr gut.
Das ist, denke ich, eine Beispiel dafür, wie gut es ist, schon in frühester Jugend etwas Stimmbetreuung zu haben - das zahlt sich später beim professionellen Singen sicher aus.
Viele Grüße Belkanta
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Judy
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Verfasst: 22.06.2008 10:33 |
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| gerade frisch dabei |
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Registriert: 21.06.2008 12:07 Beiträge: 4 Wohnort: Bergisches Land
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Also, bei mir sieht es ganz ähnlich aus, nur, dass ich wahrscheinlich schon ein wenig älter bin als Du!:-)
Mit sechs habe ich angefangen, zu singen und bis heute hab ich einige Stilrichtungen ausprobiert. Meine Stimme war zwischenzeitlich (durch falschen Unterricht) total kaputt, so dass ich noch nicht einmal mehr sprechen konnte. Doch durch Stimmtherapie und einen vernünftigen Lehrer hab ich das bis heute wieder hinbekommen. Stimmschäden bedeuten also nicht generell, dass es mit einer klassischen Karriere vorbei sein muss. Mit 21 habe ich dann Musical studiert und mich in dieser Zeit speziell auf Belting konzentriert. Seit fast drei Jahren singe ich nun in einem Extra Chor an einem städtischen Theater und habe sogar schon eine Wagner-Oper hinter mir. Und das mit 27!!!:mrgreen: Und das, ohne je wirklich klassischen Unterricht gehabt zu haben. Jetzt habe ich einen Lehrer gefunden, der mich auf den Opernchor vorbereitet und so werde ich hoffentlich in einem halben Jahr soweit sein, mich auf eine feste Stelle bewerben zu können. Das ist natürlich alles subjektiv, aber dennoch denke ich, dass, wenn Du unter 30 bist, es nicht zu spät ist, mit einer klassischen Ausbildung anzufangen. Vielleicht reicht es dann nicht für eine Solo-Karriere, aber Sängerin im Opernchor zu sein, ist auch eine tolle Sache (und momentan noch ein sicherer Job!). Mein Tipp: Lass Deine Stimme von ein paar Fachleuten beurteilen und entscheide dann, in welche Richtung den Weg gehen soll. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig Mut machen!:-)
_________________ "I have a love-hate-relationship with performing"
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Belkanta
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Verfasst: 22.06.2008 11:28 |
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| Anfänger |
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Registriert: 26.02.2007 06:34 Beiträge: 34 Wohnort: Fürth
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Hallo liebe Judy,
dein Beitrag ist sehr interessant für mich, wenn ich auch vom Alter her nicht mehr so direkt eine Karriere anpeile (ich bin 61), aber Mut habe ich immer noch!
Mein gesangliches Leben läuft inzwischen in ganz anderen Bahnen: Zu meiner Freude habe ich ein eigenes Gesangsensemble, auch mit jüngeren Menschen und wir singen sämtlich solistisch, da wir alle eine Gesangsausbildung haben.
Auch nächstes Jahr wieder werde ich über ein Wochenende an einem besonderen Gesangskurs teilnehmen (wenn Du Fragen dazu hast, kannst Du mich gerne anmailen, der Kurs wird in Nürnberg stattfinden). So bin ich noch immer an Fortbildung interessiert und habe inzwischen vielerlei Verbindungen.
Auf jeden Fall danke, dass du mir Mut machst! Sowas braucht man immer wieder; erst vor kurzem habe ich Aufmunterung bekommen.
Meine Sopranstimme wird, nicht nur nach meiner Meinung, besser. Weil ich endlich sängerisch, wie mir gesagt wurde, "die Katze aus dem Sack lasse" und meine Stimme mehr ausschöpfe. Das ist nicht immer so einfach, aber ein schönerer Klang belohnt mich und diesen Klang gebe ich sowieso gerne dort weiter, wo man sich darüber freut.
Musical klingt für mich sowieso nach etwas Besonderem, weil ich mehr den klassischen Liedern und dem Operettenfach angehöre. Ganz toll finde ich auch Rock- und Jazzsingen. Zu Musical gehört ja wahrscheinlich neben einem nicht so einfachen Singen auch Tanzen und Schauspielern und das ist bestimmt eine ziemlich umfassende Bühnenausbildung.
Viele herzliche Grüße, wie schön, einmal von einer Singkollegin etwas zu lesen!
Belkanta
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