Programm zur Noten-Verwaltung? - Thema anzeigen

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Welchen Ausbauzustand muss die Datenbank haben
Ich benötige keine Datenbank für meine Noten 52%  52%  [ 137 ]
Eine einfache lokale Datenbank auf Accessbasis 28%  28%  [ 73 ]
Eine Access-DB, die auch OHNE Accesslizenz läuft 15%  15%  [ 38 ]
Access-DB wie 3, MIT Serversynchronisation 5%  5%  [ 14 ]
Abstimmungen insgesamt : 262
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 Betreff des Beitrags: Programm zur Noten-Verwaltung?
BeitragVerfasst: 06.01.2005 14:10 
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gerade frisch dabei

Registriert: 06.01.2005 13:45
Beiträge: 5
Wohnort: Bremen
Hallo!

Ich hatte bei meiner letzten Noten-aufräum-aktion die Idee, meinen Bestand mal in irgendeiner Datenbank festzuhalten, wo man sofort im Blick hat welche Stücke in welchem Band welcher Ausgabe zu finden sind, vielleicht auch noch Besetzung, Tonart und Schwierigkeitsgrad usw.
Ideal wär dann natürlich auch eine Suchfunktion...

Gibt es so ein Programm (am liebsten shareware oder freeware) oder kann ich dafür auch excel nehmen (ich hab kein excel, und weiß daher nicht, was es kann)?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.01.2005 15:53 
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Trusted Junior

Registriert: 03.06.2001 22:58
Beiträge: 224
Wohnort: Köln
Von einem solchen Datenbank-Programm träume ich auch schon lange. Sie müßte vom Prinzip her zweigeteilt sein: eine Werkdatenbank und eine Datenbank für die gedruckten Ausgaben. Wie eine derartige Datenbank strukturiert werden müßte (um auch den Eingabe-Aufwand möglichst gering zu halten), dazu habe ich mir schon einige Gedanken gemacht. Nur - so etwas wasserdicht zu programmieren, ist eine andere Geschichte.

Von den auf dem Markt befindlichen Literaturdatenbanken (käuflich, Share- oder Freeware) kann ich insgesamt nur abraten. Für die besonderen Erfordernisse einer Notenkatalogisierung lassen sie sich kaum oder gar nicht nutzen oder umstricken. Am ehesten geeignet ist LIMANpro, das aber nach einem Bruchteil meines Notenschrankes ziemlich in die Knie gegangen ist. Die Vielzahl der Verknüpfungen waren offensichtlich eine Überforderung. Immerhin kommen schnell mehrere tausend Datensätze mit Verknüpfungen zustande.

Ich vermute, daß sich mit den professionellen Bibliotheksprogrammen LIDOS und FAUST eine Lösung erarbeiten läßt. Die Preise für diese Programme liegen allerdings im vier- bis fünfstelligen Bereich.

Eine recht gut funktionierende Datenbank (wie ich sie mir vorstelle), die allerdings speziell auf die Bedürfnisse von Tonträgern ausgerichtet ist, hat Matthias Behrens entwickelt:

http://www.fonothek-klassik.de/

Leider konnte ich ihn nie davon überzeugen, ein "Erweiterungsmodul" für Notenausgaben zu schreiben.

Vielleicht findet sich ja unter den Forumsteilnehmern ja ein programmierfreudiger Software-Spezialist, der sich an ein solches Unternehmen haranwagen möchte.

_________________
KoelnKlavier
Wolfgang Lempfrid
mailto: koelnklavier@web.de
web: www.koelnklavier.de


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BeitragVerfasst: 07.01.2005 01:34 
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Semi-professional

Registriert: 12.11.2002 23:08
Beiträge: 472
Lohnt sich's, auf den eigenen Notenbestand eine ausgewachsene Datenbank-Anwendung loszulassen? Falls er groß genug ist, um unübersichtlich zu werden, ist Problem Nr. 1 doch eher ein Hardware-, kein Software-Problem, nämlich die Ordnung im Notenschrank handhabbar zu gestalten und die Noten so wegzusortieren, daß man jederzeit weiß, wo was steht.
Ist das nicht der Fall, nützt einem die Datenbank natürlich gar nichts, denn wenn die mir dann erzählt, daß ich Werk x in Band y finde, ich aber nicht mehr weiß, wo ich Band y abgelegt habe, kann auch die Datenbank mir nicht helfen.

Problem Nr. 2 ist die Erfassung der Daten, deren Arbeitsaufwand sich in Grenzen hält, solange der Bestand klein ist, und dann lohnt sich auch dieser kleine Aufwand kaum, weil ich dann auch ohne Datenbank noch finde, was ich suche. Ist der Bestand aber groß, wird auch der Aufwand der Erfassung groß. Und dann lohnt er sich wiederum nicht, denn dann erstelle ich in stunden- und tagelanger, evtl. wochenlanger Arbeit ein vollständiges Verzeichnis für einen einzigen Nutzer, der gelegentlich etwas sucht, d.h. ich mache mir mit der Datenerfassung mehr Arbeit, als wenn ich mal ein bißchen Zeit zum Suchen opferte. Oder wollt Ihr Eure Noten öffentlich zugänglich machen?

Aber wenn man es denn für sinnvoll erachtet, dann nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Datenbankanwendungen lohnen sich erst ab einem Umfang, der in der Größenordnung von Bibliotheken liegt. Für den eigenen Notenbestand tun's auch Excel oder die Tabellen-Kalkulation von Open Office, letztere gratis.
Damit kann man auf einem einzigen Arbeitsblatt 65536 Datensätze erfassen, hat per Strg-f eine Volltextsuche, kann alle Daten jederzeit beliebig umsortieren (nach Komponisten, nach Verlag, nach allem, was man im einzelnen erfaßt hat), kann per Autofilter Datensätze nach bestimmten Kriterien aus- oder einblenden u.v.a.
Wer noch nie damit gearbeitet hat, wird auch das erst einmal erlernen müssen. Aber ich denke, es ist leichter zu erlernen als der Umgang mit einer Datenbank-Anwendung, außerdem sind Tabellenkalkulationen für den Heimgebrauch flexibler, denn da ist viel eher die Gesamtstruktur schnell mal eben zu erweitern als in einer Datenbank, in der man sich die Struktur meist vorher sehr genau überlegt haben muß.

_________________
http://www.pian-e-forte.de


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 Betreff des Beitrags: Datenbank für Noten
BeitragVerfasst: 04.02.2005 10:42 
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Profi-Mucker
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Das stimmt so nicht. Excel ist immer zweidimensional, die Realität ist jedoch komplexer. Mit relationalen Datenbanken lässt sich das mehrdimensional verkettet sehr gut abbilden. Die Suche und Übersicht solchen Datenbanken ist 100mal schneller als in endlosten Excellisten und Umgestalten kann man eine Datenbankstruktur auch jederzeit. Das Umspielen geht per SQL auch automatisch, während man das in Excel nicht mal mit Makros vernüftig hinbekommt.

Ich könnte leicht sioi eine Accessdatenbank programieren. Das VBA ist schnell genug für mittelgroße Bestände. Das wäre doch ein tolles Projekt für das Musikerforum. Ich brauche nur Input!

Ein Excelfile mit Einträgen wäre perfekt. Das könnte man beliebig ausbauen. Standard wäre Access 2000. Dafür habe ich eine Entwicklerlizenz und kann das inkludierte Runtime konstenlos weitergeben.

Wie gesagt, taugt Access durchaus für Tabellen bis einige hundert Megabyte. Ein C++ - Frontend könnte man später immer nochdraufsetzen, wenn die Struktur fertig ist. Ich habe für meine letzt Firma an die 10 Datenbanken gemacht. Alles läuft super rasch.

Wann geht's los ? Smile

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BeitragVerfasst: 04.02.2005 11:57 
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engineer hat geschrieben:Das stimmt so nicht. Excel ist immer zweidimensional, die Realität ist jedoch komplexer. Mit relationalen Datenbanken lässt sich das mehrdimensional verkettet sehr gut abbilden. Die Suche und Übersicht solchen Datenbanken ist 100mal schneller als in endlosten Excellisten und Umgestalten kann man eine Datenbankstruktur auch jederzeit. Das Umspielen geht per SQL auch automatisch, während man das in Excel nicht mal mit Makros vernüftig hinbekommt.

Ich könnte leicht sioi eine Accessdatenbank programieren. Das VBA ist schnell genug für mittelgroße Bestände. Das wäre doch ein tolles Projekt für das Musikerforum. Ich brauche nur Input!

Ein Excelfile mit Einträgen wäre perfekt. Das könnte man beliebig ausbauen. Standard wäre Access 2000. Dafür habe ich eine Entwicklerlizenz und kann das inkludierte Runtime konstenlos weitergeben.

Wie gesagt, taugt Access durchaus für Tabellen bis einige hundert Megabyte. Ein C++ - Frontend könnte man später immer nochdraufsetzen, wenn die Struktur fertig ist. Ich habe für meine letzt Firma an die 10 Datenbanken gemacht. Alles läuft super rasch.

Wann geht's los ? Smile

Klingt doch toll, wenn du sowas wirklich machen würdest Das wäre doch ne echte Bereicherung für das Musikerforum!
Meinst du mit Input, dass wir dir quasi unsere Notenbestände nennen würden, und was in den Büchern jeweils enthalten ist?
Also ich finde die Idee toll. Wenn das wirklich jemand umsetzen kann und will, warum nicht!?

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Freundliche Grüße, Alex


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BeitragVerfasst: 04.02.2005 15:39 
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gerade frisch dabei

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Also ich habe mittlerweile auch eine ganz passable Lösung gefunden: Ich arbeite mit der Textverarbeitung "Papyrus", die in der Office-Variante eine sehr gute relationale Datenbank ("Papyrus Base") dabei hat. Alle Spalten und Funktionen sowie die Eingabefenster sind frei editierbar. Für meine Bedürfnisse reicht das vollkommen aus, wer allerdings nicht auch die Textverarbeitung nutzt, für den wird sich die Anschaffung kaum lohnen...(?) (In der Download-Version 99,-; http://www.papyrus.de)

Aber wenn hier was eigenes entsteht bin ich auf das Ergebnis sehr gespannt!


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BeitragVerfasst: 04.02.2005 21:28 
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Profi-Mucker
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Dein Programm bringt leider wenig, da wir eine Lösung brauchen, die für alle funktionert. Und dies bedeutet kostenlos! Man könnte aber die Datenbank mit einem Frontend/Interface versehen, das Deine Daten lesen kann. Das ist kein Problem.

Generell muss ich aber wissen , wie die Strutur aussehen soll. Dazu benötige ich z.B. ein Excelblatt mit Testdaten um einen Eindruck zu gewinnen, was wichtig ist. DAruf mache ich eine DB und erweitere das sinnvoll. Ab dann kann rumptobiert und verbal diskutiert werden. Wenn man da kontinuierlich dran arbeitet und jeder spater Daten einpflegt, könnte man da ein tolles Projekt draus machen: Die Musiker-Forum Datenbank. Smile

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Jürgen - Mobile Tonaufnahmen


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BeitragVerfasst: 04.02.2005 21:32 
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engineer hat geschrieben:Generell muss ich aber wissen , wie die Strutur aussehen soll. Dazu benötige ich z.B. ein Excelblatt mit Testdaten um einen Eindruck zu gewinnen, was wichtig ist. DAruf mache ich eine DB und erweitere das sinnvoll. Ab dann kann rumptobiert und verbal diskutiert werden. Wenn man da kontinuierlich dran arbeitet und jeder spater Daten einpflegt, könnte man da ein tolles Projekt draus machen: Die Musiker-Forum Datenbank. Smile


Es scheint dir ja echt ernst zu sein. Das finde ich super. Ich bemühe mich mal, so ein Excelblatt zu erstellen und es dir dann zukommen zu lassen.

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Freundliche Grüße, Alex


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BeitragVerfasst: 06.02.2005 20:40 
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Wohnort: Hamburg
...und wenn es mit MySQL läuft können wir es auch auf dem Server implementieren.

Gruß,
Matthias


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BeitragVerfasst: 06.02.2005 20:57 
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Trusted Junior
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matthias hat geschrieben:...und wenn es mit MySQL läuft können wir es auch auf dem Server implementieren.

Gruß,
Matthias


Die Seite entwickelt sich ja wohl so langsam zum Plichtprogramm eines jeden Musikers, der über einen Internetanschluss verfügt zwinkernd

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Freundliche Grüße, Alex


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