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Ich habe es nun mal endlich geschaft, einen Musik-Track zu erzeugen, der die Fehler von mp3s direkt "netto" hörbar macht. Die Vorgehensweise : Ich habe einen Wavetrack mit sog. Diracimpulsen (peaks) versehen und diesen in ein 128k-mp3 codiert sowie selbiges anschließend wieder als wav eingelesen. Mithilfe der peaks war ich auf das sample genau in der Lage, die Track einander zu überlagern.
Schon rein optisch unterscheiden sich die Tracks : Einzelne Peaks im Orginnal werden nur unzureichend abgebildet und verliehren an Dynamik gleichsam sind ruhige Passagen mit rundem Klang seltsam spitz. Auch scheinen Phasenverschiebungen aufzutreten und die Nullduchgänge stimmen nicht immer.
Ich habe nun beide Tracks mathematisch von einander abgezugen und das Überbleibsel abgespielt. Es hört sich an wie ein verauschtes Zischeln der Musik. Man muss es nichtmal verstärken : Der mittlere Pegel ist jeweils nur um den Faktor 6-8 unter dem Abspielpegel, was objektiv sehr laut ist.
Um dem Laien die Pegelproblematik klarzumachen, habe ich in einem Projekt den wiederhergestellten mp3-Track abgespielt und das Original durch langsames Einblenden kontinuierlich vom mp3 abgezogen. (Pegel in Gegenphase). Zu Beginn ist daher nur das mp3 und damit die volle Musiklautstärke zu hören, während zum Ende hin die Musik (also der korrekte Anteil) vollkommen verschwindet und nur noch die Fehler (also daß, was durch die Codierung verändert wurde) zu hören sind.
Wer es haben will, bitte eine mail schreiben. Es ist so 300kb gross und dauert gut 30 Sekunden.
_________________ Jürgen - Mobile Tonaufnahmen
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