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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Flutino
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Verfasst: 23.07.2003 22:49 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 12.01.2003 14:03 Beiträge: 6 Wohnort: Düren / NRW
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Guten Abend zusammen
Ich habe mal eine Frage , ist hier jemand der schonmal Röhrenglocken selbst gemacht hat ??? Material und Jemanden der das zusammen baut haben wir , nur brauchen wir die Maße und Dicke und welches material wir dafür brauchen.
freue mich auf Antworten
Mfg Flutino:D
_________________ Musik verbindet
Gruss Flutino
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Arzneikuerbis
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Verfasst: 27.07.2003 18:28 |
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| Zuschauer |
Registriert: 27.01.2003 15:36 Beiträge: 21
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Hallo,
Das wollten wir auch mal machen.
Es gibt leider kein patentrezept(oder ich kenne es nur nicht)dafür. Am besten setzt man sich neben ein gut gestimmtes Klavier und schleift eine Röhre mal zum C. Ab da kann man dann eine Faustregel anwenden(die ich jetzt leider nicht im kopf hab, kann ich aber rausfinden, wenn das erwüscht ist, irgentwas mit pro halbton längemal wurzel 2 oder so). Den Feinschliff muss man natürlich mit dem Gehör machen.
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Gordon Blö
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Verfasst: 25.11.2003 15:46 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 24.11.2003 18:18 Beiträge: 9 Wohnort: Dortmund
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Ich kenne auch jemanden, der mal Röhrenglocken selbst gebaut hat. Der sagte: „Da fährt man einfach in den Baumarkt, kauft sich ein paar Metallrohre und sägt so lange dran rum, bis man die passenden Töne hat.“
Aber ist es denn wirklich soo einfach? Röhre ist doch schließlich nicht gleich Röhre, oder? Also ich meine damit, ich kann doch nicht erwarten, dass die Rohre aus dem Baumarkt genau so gut wie professionelle Röhrenglocken klingen!? Oder etwa doch?
Gruß
Sebastian
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Jörg
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Verfasst: 26.11.2003 01:40 |
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| Semi-professional |
Registriert: 12.11.2002 23:08 Beiträge: 472
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Mich interessiert das Problem auch, weil ich für ein Orchesterstück abgestimmte Röhren brauche. Ich habe aber nur folgendes gefunden:
"Kreisrunde Röhren verhalten sich akustisch wie Kreisstäbe; nur ist in die Berechnung anstatt des Stabdurchmessers die Wurzel aus der Summe der Quadrate vom äußeren und inneren Durchmesser einzustellen; also [D=Außendurchmesser, d=Innendurchmesser]:
Stabfrequenz : Röhrenfrequenz = D : Wurzel(D*D + d*d)
Röhren stimmen demnach erheblich höher als Stäbe gleicher Länge." (Curt Sachs, Handbuch der Instrumentenkunde)
Damit kann man wohl leider nicht viel anfangen, denn um es zu verwenden, müßte ja die Frequenz des Stabes bekannt sein, die außer von Länge und Durchmesser sicher auch vom Material abhängt. Ich glaube, SONOR stellt Röhrenglocken her. Aber daß die einem die Maße verraten, wage ich zu bezweifeln, die wollen ja nicht, daß jeder das selber bastelt, sondern ihre Instrumente verkaufen. Aber fragen könnte man ja mal.
Ansonsten an Flutino: Wenn Du erfolgreich gebastelt haben wirst, stell Deine Maße doch hier mal zur Verfügung (Material, Außen-, Innendurchmesser, Tonhöhe). Falls ich keine geeigneten Röhren finde und ebenfalls selber basteln muß, werde ich meine Erfahrungen hier ebenfalls gerne mitteilen.
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